Kreativität braucht Räume, in denen Neues entstehen darf. Doch was zeichnet solche Räume aus? Welche Rolle spielen Umgebung, Wahrnehmung, Atmosphäre und Begegnung dabei, dass wir Gewohntes hinterfragen, neue Perspektiven zulassen und uns auf Unbekanntes einlassen?
In diesem Baustein erkunden wir gemeinsam die Bedingungen, die kreatives Denken und Handeln begünstigen. Impulse aus Kunst, Kunstpädagogik und Entwicklungsforschung verbinden wir mit künstlerischen Positionen zu Raum, Wahrnehmung und Transformation.
Im Zentrum steht die Frage, wie kreative Räume gestaltet werden können: Räume und Situationen, die Neugier, Offenheit, Austausch und eigenständiges Denken ermöglichen. Mithilfe von Wahrnehmungsimpulsen, künstlerischen Zugängen und praktischen Erkundungen untersuchen wir unterschiedliche räumliche und situative Bedingungen für kreative Prozesse.
Dabei richten wir den Blick auch auf die eigene Praxis: Wo entstehen Freiräume für Neues? Wie beeinflussen Räume unsere Wahrnehmung und unser Handeln? Und wie lassen sich Bedingungen schaffen, die neue Perspektiven und Ausdrucksformen ermöglichen?
Dieser Baustein verbindet Theorie, künstlerische Positionen, praktische Erfahrung und gemeinsame Reflexion. Eine Exkursion und Gespräche mit weiteren Expert:innen vertiefen die Auseinandersetzung mit dem Thema.