Departement Fine Arts
«Mit dem Start des neuen Master Fine Arts Majors ‹Art:ificial Studies› und der Beteiligung an der EXPO Osaka konnte das Departement Fine Arts seine internationale Sichtbarkeit und künstlerisch-forschende Profilierung weiter stärken.»
Lehre und Forschung
Bachelor Fine Arts
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Master Fine Arts
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Forschung
Institute for Contemporary Art Research
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Meilensteine
Im Herbstsemester 2025/26 ist der neu lancierte Major «Art:ificial Studies» im Master Fine Arts erfolgreich gestartet. Im neuen Major befassen sich Studierende mit den Schnittstellen zwischen Kunst, Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) und Gesellschaft. Im Zentrum steht die Frage, wie technologische Entwicklungen unsere Beziehung zur Welt und zu uns selbst verändern. Die Studierenden setzen sich künstlerisch mit dem expandierenden Feld der KI sowie mit den damit verbundenen sozialen und kulturellen Transformationen auseinander. Dabei reflektieren sie, wie KI-Technologien künstlerische Produktion und Wahrnehmung prägen.
→ Interview mit Arif Kornweitz, Künstler und Dozent im neu konzipierten Major «Art:ificial Studies»
Ausgezeichnet
Alicja Brzeska erhielt den Niarchos Award for Young Art. Der Preis richtet sich an herausragende Fine-Arts-Studierende im zweiten Bachelor-Semester und ist mit 20’000 Franken dotiert. Die «Niarchos Foundation for Young Artists» unterstützt damit die künstlerische Entwicklung und das Weiterstudium. Alicja Brzeska ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die in den Bereichen Cyanotypie, Druckgrafik und Performance arbeitet. Ihre Werke haben eine starke konzeptionelle Grundlage und untersuchen Themen wie Zeitlichkeit, Wahrnehmung und Körperlichkeit. Ausgehend von ihrem Hintergrund in Tanz und Philosophie ist ihr Umgang mit visuellen Medien geprägt von Sensibilität für Bewegung und Struktur. Besonders ihre Cyanotypien zeigen ein präzises Verständnis von Material, Licht und Prozess und verbinden formale Strenge mit sinnlicher Wirkung.
Ausgewähltes Forschungsprojekt
Das DIZH Public Data Lab fördert innovative Ansätze zur Messung des sozialen Lebens im Kanton Zürich. Zugleich unterstützt es die Auseinandersetzung mit der zunehmend prägenden Funktion, die Daten in der Lenkung von gesellschaftlichen Entwicklungen einnehmen. Das kollaborative Projekt wird gemeinsam vom Geographischen Institut und dem Department for Mathematical Modelling and Machine Learning der Universität Zürich (UZH), dem Institute for Contemporary Art Research (ZHdK), dem Statistischen Amt des Kantons Zürich sowie dem Verein opendata.ch getragen.
Der Beitrag von Kunst und Design fokussiert insbesondere auf die kulturellen, ästhetischen und relationalen Dimensionen von Daten, sowie auf Schnittstellen zur Öffentlichkeit und die Schaffung von diversen, auch widerständigen Verhandlungsräumen.
Veranstaltungs-Highlight
Die ZHdK war im Oktober an der Weltausstellung EXPO 2025 in Osaka (Japan) vertreten. Das Projekt «BACK IN THE FUTURE / FORWARD IN THE FUTURE», eine Zusammenarbeit zwischen dem Departement Fine Arts der ZHdK und der Haute école d’art et de design Genève (HEAD), widmete sich spekulativen Erzählungen und der Rolle der Künste bei der Antizipation der Zukunft. Über mehrere Monate arbeiteten Studierende beider Hochschulen eng zusammen, um künstlerische Konzepte und Animationen zu entwickeln, die mögliche Zukunftsszenarien unserer Gesellschaft visualisierten. Die Ergebnisse wurden im Oktober bei Swissnex Osaka gezeigt und im Rahmen einer Veranstaltung im Schweizer Pavillon an der Weltausstellung «Expo 2025» präsentiert.
Weiterlesen
→ Zum Beitrag Master’s Symposium: The Probable and the Possible
→ Zum Beitrag Performances bei Hauser & Wirth
→ Zum Beitrag The Red Herring – Kooperation mit dem Cabaret Voltaire
→ Zum Beitrag On Display – Kooperation mit der Kunstsammlung des Kanton Zürichs
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