Urban Commons untersucht kollektive Formen des Handelns zwischen Kunst, Alltag und urbaner Praxis. Im Zentrum steht die Frage, wie gemeinsames Tun organisiert wird und wie daraus Handlungsfähigkeit im Alltag entsteht.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Konzept des «Commoning». Gemeint sind Prozesse der kollektiven Herstellung, Nutzung und Pflege gemeinsamer Ressourcen. Commoning ermöglicht konkrete Erfahrungen von Teilhabe und Handlungsmacht.
«Placemaking» wird als kollektive Praxis verstanden. Teilnehmende arbeiten an realen Situationen im urbanen Raum. Orte werden gemeinsam gelesen, genutzt und verändert. Entscheidungen entstehen im Prozess und werden gemeinsam verhandelt.
Das Modul verbindet Theorie und Praxis und führt in Konzepte aus Kunst, Kollaboration, Commons und more-than-human Ansätzen ein. Übungen, Exkursionen, Gespräche mit Fachpersonen und experimentelle Formate bilden die Arbeitsbasis. Wir testen Methoden vor Ort und entwickeln eine Toolbox für die eigene kollektive Praxis.