Es findet ein zweistufiges Verfahren statt:
Nach einer Vorauswahl (Bewerbungsvideos und Portfolio) entscheidet die Prüfungskommission (Hauptfachdozierende und Majorleitung bzw. deren Vertretung) über eine Auswahl von Kandidierenden, die zur Eignungsprüfung nach Zürich eingeladen werden.
Die Prüfung besteht aus drei Teilen:
Instrumentales Vorspiel Fagott und Eignungsgespräch
Dauer: 20 Minuten, einzeln
Künstlerischer Vortrag
Die Kandidierenden reichen ein Programm von 40–50 Minuten Dauer ein. Vorzubereiten ist ein Programm mit Sätzen aus Werken unterschiedlicher Epochen, darunter mindestens eines aus dem 20./21. Jahrhundert. Die Kommission bestimmt aus dem vorbereiteten Programm eine Auswahl von maximal 15 Minuten für das Vorspiel.
Musikalisches Eignungsgespräch
Im Anschluss findet ein Gespräch mit der Kommission statt. Darin erhalten die Kandidierenden die Gelegenheit, über folgende Aspekte in den Dialog zu treten:
Ihr Weg hierher, die musikalischen und beruflichen Ziele und die Organisation des Studiums bei der ZHdK. Bezüge zum eingereichten Motivationsschreiben werden erwartet.
Prüfungskommission Teil 1
Die Jury setzt sich zusammen aus Hauptfachdozierenden und einer Vertretung der Departementsleitung.
Auf Wunsch stellt die ZHdK eine Korrepetitorin/einen Korrepetitor für die instrumentale/vokale Prüfung zur Verfügung (vorgängige Proben sind nicht möglich). → Anmeldung
- Musiktheorie schriftlich
Dauer: 2 Stunden, selbständig am Computer
Inhalte der Prüfung- Intervalle erkennen (alle Intervalle bis zur Oktave, als Zusammenklang)
- Dreiklänge erkennen (tonale Dreiklänge, in allen Stellungen, vierstimmig gesetzt)
- Melodiediktat (Oberstimme und Bassstimme)
- Rhythmusdiktat
- Höranalyse: Beschreiben von kurzen Musikausschnitten aus dem 15.–21. Jahrhundert
- Partituranalyse: Beschreiben von kurzen Partiturausschnitten aus dem 15.–21. Jahrhundert
- Tonsatz: Vierstimmiges Aussetzen eines Basses (nur Dreiklänge, in allen Stellungen, Vorhalte auf der Dominante)
- Harmonische Analyse eines vierstimmigen Satzes (nur Dreiklänge, in allen Stellungen, Vorhalte auf der Dominante).
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