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Radiophonie, Störung und Erkenntnis

Radiophonie, Störung und Erkenntnis
  • Zur Epistemologie der Radiokunst

Zur Epistemologie der Radiokunst

Ania Mauruschat

Anhand der Katastrophenhörspiele von Ammer und Einheit untersucht Ania exemplarisch die Geschichte von «Noise» (Rauschen, Geräusch, Lärm, Störung) im Radio und in der Radiokunst des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Ihr Forschungsinteresse gilt der Frage, was mit dem für das analoge Radio so charakteristischen «Noise» im Digitalzeitalter passiert und wie sich Künstler:innen dazu verhalten.

  • Biografie

    Geboren in Berlin (D) studierte sie in München an der Ludwig-Maximilians-Universität Journalistik sowie Neuere deutsche Literatur, Theaterwissenschaften und Amerikanistik. Dort absolvierte sie auch die Ausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule. 2012 bis 2014 arbeitete sie als wiss. Assistentin und Dozentin am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel. Sie war mitverantwortlich für die Entwicklung des Singergia-Projektes «Radiophonic Cultures – Sonic Environments and Archives in Hybrid Media Systems» (https://p3.snf.ch/Project-154456). Von 2015 bis 2022 promovierte sie am Englischen Seminar der Universität Basel und an der ZHdK, inkl. Forschungsaufenthalten an der Macquarie University in Sydney (Australien) (01–03/2017) und in den USA (Chicago, Boston, NYC) (09/2018). 2021 erhielt Ania ein Marie Sklodowska-Curie Actions Fellowship der Europäischen Kommission für ihr Forschungsprojekt «Sounding Crisis. Sonic Agency as Cognate Energies for Climate Action in Denmark/Greenland and Australia». Laufzeit und Affiliation: 09/2021 bis 08/2023, Sound Studies Lab, Universität Kopenhagen (DK).

  • Info

    • Titelvergebende Hochschule: Universität Basel

    • Betreuung: Prof. Dr. Philipp Schweighauser, Universität Basel