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Das transformative Potential der Künste und die Operationalität ihrer Zeitlichkeit

    Den sozialen, politischen und ökologischen Krisen der Gegenwart begegnen Künstler*innen und Kulturschaffende mit spezifischen Praktiken, deren transformatives Potenzial in den letzten Jahren von Kunst- und Kultureinrichtungen breit verhandelt worden ist. Besonders auch Aspekte von »Repair«, »Healing« oder »Prepare« treten dabei in den Fokus kunsttheoretischer Debatten. Diese Herangehensweisen gehen oft weit über das bloße Aufzeigen von Missständen und Katastrophenszenarien hinaus. Vielmehr explorieren sie neue Zugänge, die einen Raum für Dialog, Verständnis, Trost, Wiedergutmachung und Ermächtigung schaffen wollen. Implizit und explizit verwenden, unterstellen und formulieren jene Praktiken dabei immer auch differente und differenzierende Konzepte von Zeit. Sie nutzen Zeit als Material oder als Ressource, formen oder formieren diese immer erst. Vorbereitend zur Jahrestagung 2024 bespricht die Arbeitsgruppe Texte zu Zeittheorien, welche für gegenwärtige künstlerische Praktiken relevant sind.

    Teilnehmende:

    • Tuğçe Kaprol
    • Frederike Maas
    • Lorenz Mayr
    • Sophia-Charlotte Reiser
    • Judith Siegmund
    • Dominique Raemy
    • Guido Staudacher
    • Mats Werchohlad