Der Major Kulturpublizistik gliedert sich in vier Praxisbereiche:
Schreiben
Studierende erlernen zentrale Techniken des Schreibens. Sie üben ihre individuelle Schreibfähigkeit, entwickeln Stilsicherheit und erproben sich in diversen Bereichen des künstlerischen Schreibens (literarisch, experimentell, szenisch und performativ) sowie des Schreibens für non-fiktionale und dokumentarische Formate wie der Reportage, des Essays oder der Kritik. In der praktischen Auseinandersetzung mit LLMs erforschen die Studierenden zeitgemässe Formen kollaborativer Autor:innenschaft und entwickeln neue Schreibpraktiken an der Schnittstelle von Mensch und KI.
Veröffentlichen
Studierende setzen sich gezielt mit der Wirkung ihres Schreibens auseinander und entwickeln innovative Formate des Publizierens von der klassischen Print-Veröffentlichung über mediale, digitale und hybride Formen bis hin zu Formaten performativer Praxis. Die Studierende positionieren sich als Autor:innen und lernen gleichzeitig in kollektiv und kollaborativ ausgerichteten Arbeitsweisen ein erweitertes Verständnis von künstlerischer Autor:innenschaft kennen.
Vermitteln
Hier steht die Praxis des «Über-Setzens» im Zentrum. Studierende üben sich in der Rolle von Vermittler:innen und leisten den Transfer zwischen Kultur-/Kunstschaffenden und einer breiten Öffentlichkeit oder einer spezifischen Community. Als Autor:innen oder Publizist:innen ordnen sie aktuelle Debatten ein und schaffen Orientierung, als Moderator:innen führen sie Gespräche mit Expert:innen, als Kurator:innen gestalten sie Diskursräume zu relevanten Themen, als Kommunikator:innen suchen und schaffen sie neue Öffentlichkeiten.
Forschen
Im Kontext der eigenen Profilierung schaffen die Studierenden mit ihrer künstlerischen und theoretischen Expertise ein tragfähiges Fundament für die reflektierte Auseinandersetzung mit inhaltlichen, methodischen oder praxisrelevanten Diskursen.