Startseite
Startseite
Startseite
Startseite
    • DE
    • EN
  • Menu
  1. Nachhaltigkeit
  2. /
  3. Sichtpunkte Nachhaltigkeit 2023
  4. /
    • NEUNOI
    • Grau wird Grün
    • Aber ich lebe hier.
    • Welche Schnecke bist du heute?
    • Dialogue Design
    • Wo die wilden Bienen wohnen
    • Jägerin der Nacht
    • Bergdrama
    • Nachhaltig (vor) Moskitos schützen
    • specific armour for protective solitude
    • MnZnCuAg (Mikropartikel)
    • Stell dir vor… Ein Fluss hat Rechte.
    • Wohnen und Sein - Lebensgeschichten von Frauen
    • Common Ground
    • Obru - Nisthilfen an Betonbrücken
    • The Image of Tomatoes
    • z'BERG eine audiovisuelle Installation
    • 2,8 Erden
    • Reworlding: Kuratorische Strategien für eine sympoietische Welt

Grund genug

Bild: Die Arbeit. Zusammenstellung von zwei Seiten aus dem Buch, Simone Stolz, 2023
Bild: Die Arbeit. Zusammenstellung von zwei Seiten aus dem Buch, Simone Stolz, 2023

    Grund genug – Fremdplatzierte Heimkinder in der Schweiz
    Simone Stolz, Bachelor Knowledge Visualization, Departement Design

    Erinnerung, Dr. Loretta Seglias, MarieLies Birchler, Mario DelfinoBis vor wenigen Jahrzehnten wurden in der Schweiz hunderttausende Kinder und Jugendliche in Heimen und Anstalten fremdplatziert. Abgegrenzt von der Umwelt und ihren Familien sollten sie erzogen und ausgebildet werden. Sie mussten jahrelang hart arbeiten, litten unter psychischer und physischer Gewalt und Missbrauch. Die Schweiz schaute zu und weg.

    In den letzten Jahren gab es Bemühungen, das Unrecht, welches den Kindern und Jugendlichen angetan wurde, aufzuarbeiten. Die Publikation «Grund Genug» wirft ein Licht auf die Suche nach Identität der betroffenen Personen. Die Zeichnung als visuelle Sprache, kombiniert mit Texten aus Interviews und Gesprächen, schafft einen vielschichtigen und persönlichen Zugang zur Geschichte. Die erzählerische Vermittlung in Buchform will zur Sichtbarkeit der Thematik der Zwangsfürsorgerischen Massnahmen in der Schweiz im 20. Jahrhundert beitragen. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Verein Gesichter der Erinnerung.