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    1. Forschung
    2. Forschungsbericht 2025
    3. Steckbriefe
    Mehr zu: Steckbriefe

    Highlights Transdisziplinarität

    Foto
    Öffentliche Probe auf dem Silser See bei schwachem Wind und starker Kälte, im Rahmen von «Triple Instruments», mit Florian Dombois und Fabian Gutscher © Florian Dombois & fsp-t
    • Wissenschaftlicher, künstlerischer und gestalterischer Output und Impact
    • Nachwuchs- und Laufbahnförderung
    • Kooperation und Internationalität
    • Drittmittel
    • Veranstaltungshighlight
    • Meilenstein
    • Aufgefallen
    • Besuchenswert

    «Art concerns my entire existence in this world. Through it, I engage with questions of our time and attempt to open up the realities in which I want to live. Art challenges me to repeatedly track down and illuminate my own blind spots, to think the world differently, to open my perception and sensitivity, to educate myself.»

    Dombois, Florian. «Interview mit Florian Dombois.» Interview geführt von Helene Romakin. artfridge.de, 14. Juli 2025.


    Wissenschaftlicher, künstlerischer und gestalterischer Output und Impact

    Wind Tunnel in der Zeitschrift «Sound Stage Screen»

    In ihrem Essay «What We Dream of Is Already In The World» erzählen Florian Dombois, Helene Romakin und Berit Seidel über das jährliche Wind Tunnel Festival, mit dem sie langfristigen interdisziplinären Austausch fördern. Seit der Gründung des Festivals im Jahr 2022 bringen sie jedes Jahr Wissenschaftler:innen, Schriftsteller:innen, Kurator:innen, Kritiker:innen, Ingenieur:innen, Studierenden, Künstler:innen und Musiker:innen zusammen, um ihre jeweilige Praxis vorzustellen und so in gegenseitigen Austausch zu treten. Der Essay verknüpft beschreibende mit experimentellen Textformaten und eröffnet so einen offenen Reflexionsraum über die gemeinsamen Arbeitsweisen und Begegnungen.

    «Sound Stage Screen», Vol. 4, No. 2, 2025, Hg. von Andy Graydon ist unter dem untenstehenden Link zugänglich: https://riviste.unimi.it/index.php/sss/issue/view/2725 

    Florian Dombois wird Chair der ELIA – Working Group for Artistic Research 

    Im März 2025 wurde Florian Dombois zum Chair der ELIA Working Group Artistic Research ernannt. Die diesjährige Arbeit der Working Group zeigte sich unter anderem in der Online Reihe «Constellating Through Artistic Research in Turbulent Times». Im Mittelpunkt stand die Frage, wie den politischen Umwälzungen der Gegenwart künstlerisch, kollektiv begegnet und auf sie reagiert werden kann. Dabei ging es auch darum, wie innerhalb begrenzter institutioneller Handlungsspielräume durch internationale Vernetzung ein gemeinsames Denken und Handeln ermöglicht werden kann.

    Klangdrachen Fliegen mit den Schulen Silvaplana und Sils Maria im Rahmen des Projekts «Triple Instruments»

    Der große gemeinsame Abschluss einer einjährigen Zusammenarbeit mit den Schulen in Silvaplana und Sils Maria führte im September 2025 rund 120 Schüler:innen und Lehrer:innen in sechs Stationen in die vielfältigen Facetten des Klang-Drachenfliegens ein. Zum Finale wurden die im Werkunterricht individuell gestalteten Drachen trotz widriger Wetterverhältnisse begeistert im Malojawind fliegen gelassen. Das Projekt fand im Rahmen des SNF-Forschungsprojekts «Triple Instruments. Through Truth Wind Blows» statt. Die Engadiner Post berichtete: https://www.engadinerpost.ch/news/2025/09/25/Triple-Instruments-ein-verbindendes-Projekt

    Jeden ersten Mittwoch im Monat

    Im Rahmen des SNF Forschungspojekt «Triple Instrument» finden jeden ersten Mittwoch und Donnerstag im Monat Konzertperformances (sogenannte Öffentliche Proben) in Sils Maria in wechselnder internationaler Besetzung statt, im Jahr 2025 u.a. mit den Künstler:innen Cathy van Eck, Isabel Mundry, Ellen Røed, Maria Topolčanska, Martina Berther, Donat Kaufmann, Martina Lussi. 

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    Nachwuchs- und Laufbahnförderung

    Formate der Übergabe

    Das intern-finanzierte Forschungsprojekt «Formate der Übergabe» bringt Doktorierende des fsp-t zusammen, um neue und alternative Formate der Übergabe im Bereich des künstlerischen PhD und insbesondere der Dissertation zu entwickeln und zu erproben. Diese Einbindung der Doktorierenden in die Forschung ermöglicht neben der inhaltlichen Entwicklung auch Einblicke in die Durchführung von Forschungsprojekten an einer Kunsthochschule. 

    Forschungspraktikum für Studierende 

    2025 wurden am fsp-t wieder individuelle Praktika in einem SNF-Projekt für Studierende im Umfang von 2 ECTS angeboten. Sharon Chan, Merlin Pohl und Charles Kwong vom Studiengang MA Transdisziplinarität erhielten je spezifisch eigene Forschungsaufgaben innerhalb des Projekts «Triple Instruments» und in Veranstaltungen des fsp-t. 

    Movement Matters. Exploring Transitions in Architecture Research, ETHZ-EPFL Summer School auf dem St. Gotthard-Pass

    «Die Summer School hatte zum Ziel, die fluide Natur von Zugehörigkeit, Identität und architektonischen Materialien zu erforschen – zentrale Konzepte im Prozess des Placemaking. Die Teilnehmenden waren eingeladen, Architektur nicht als statisches Konstrukt, sondern als dynamischen Prozess zu begreifen, der durch Bewegungen und Übergänge zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren geformt wird.» Für Doktorierende der ETH in Zürich und der EPFL Lausanne leitete Florian Dombois in diesem Rahmen einen Workshop zu Drachen, Fluidität, Placemaking und Wahrnehmung.

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    Kooperation und Internationalität

    Neuer Windtunnel für Para la Naturaleza, Puerto Rico

    Die Naturschutzorganisation Para la Naturaleza eröffnete das «Centro de Percepción y Emisión de Señales» in ihrem Leuchtturm im Naturreservat «Cabezas de San Juan», das in Zusammenarbeit mit dem fsp-t in den letzten zwei Jahren entwickelt wurde. Im Rahmen der Eröffnung wurde auch ein neuer handbetriebener Windtunnel eingeweiht, eine künstlerische Dauer-Installation von Florian Dombois mit Ale Hertell, Javier und Jaime Suárez. Der «Túnel de viento» lädt das Publikum dazu ein, das Unsichtbare wahrzunehmen und zu studieren, seien es atmosphärische Phänomene, die Hölzer aus Kolonialzeiten oder archäologische Reminiszenzen. 

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    Drittmittel

    Das Forschungsprojekt «Triple Instruments» (SNF, 2022-2026) erkundet die künstlerischen Möglichkeiten von Klangdrachen. Im letzten Jahr gab es neben den Auftritte in Sils Maria weitere u.a. in Kyoto, Des Moines (USA), Cervia und Venedig und Zusammenarbeiten mit u.a. den Wissenschaftler:innen und Künstler:innen Anna Rubin, Firat Erdim, Mayumi Arai, Nishijima Atsushi, Laboratorio Laguna, sowie Hans-Jörg Rheinberger, ETH Zurich, uvm.

    Druckend denken

    «druckend Denken» (2024-2028) ist ein Forschungsprojekt von Michael Günzburger, das er direkt aus seiner 2023 abgeschlossenen Dissertation bei Florian Dombois entwickelt hat. Das Projekt kann inzwischen mehrere Workshopformate, Ausstellungen sowie Publikationen vorweisen.

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    Veranstaltungshighlight

    Wind Tunnel Festival: «Glaubst Du an soziale Energien?» 

    In der vierten Ausgabe des internationalen «Wind Tunnel Festivals» suchen wir nach Resonanzen und sozialen Energien, die uns in Schwingung bringen, den Dialog fördern und die das Potential haben, uns zu verwandeln. Mit Beiträgen von Filipa César, Vaari Claffey, Lizeth Cordoba Adarme & Manuel Yawar Muyuy & Marine Gigandet, Florian Dombois, Julika Gittner, Natis, Helene Romakin, Chemi Rosado Seijo, Todd Sekuler, Elisa Silva, und U5.


    Meilenstein

    Glückwünsche an Esther Mathis und Eirini Sourgiadaki zum bestandenen Doktorat

    Am 11. Dezember 2025 verteidigte Esther Mathis ihr Doktorat mit dem Titel «Licht lenken» an der Kunstuniversität Linz. Die Dissertation wurde von Florian Dombois und Anna Artaker betreut und bestand mit Auszeichnung. Und am 22. Januar 2025 verteidigte Eirini Sourgiadaki ihre Doktorarbeit «Teleportation & Transformation», betreut von Florian Dombois und Marcel Bleuler.

    Drittes Jahr der PhD-Academy «Laboratorio Laguna» 

    Vom 29.8.-19.9.2025 kamen neun Doktorierende der UdK Berlin, Kunstuniversität Linz und ZHdK zum gemeinsamen Arbeiten, Forschen und Austauschen in der Lagune von Venedig zusammen. Zwischen Land und Wasser, in einer Stadt voller pre-Renaissance-Engineering und auf den fragilen Booten und Segelbooten konnten wertvolle Arbeiten und ein reicher Austausch zwischen den Hochschulen und ihren unterschiedlichen Forschungstraditionen gelingen. Seitens der ZHdK nahmen Berit Seidel, Johannes Kiel, Arden Surdam und Florian Dombois teil.


    Aufgefallen

    Out of Focus. Leonore Mau und Haiti. Eine Ausstellung von U5, Lenbachhaus, München, 4.11.2025-15.2.2026

    Die ehemalige fsp-t-Mitarbeiterin Dr. Berit Seidel eröffnete im November 2025 gemeinsam mit ihrem Künstlerinnenkollektiv U5 und Dr. Dora Imhof die Ausstellung «Out of Focus. Leonore Mau und Haiti» im Lenbachhaus München. Im Dezember folgte die Präsentation der dazugehörigen viersprachigen Publikation «Ein Jahr und ein Tag. Leonore Mau und Haiti» im Windtunnel an der ZHdK. Die Ausstellung geht der Frage nach, ob die fotografische Arbeit einer deutschen Fotografin ein Bild von Haiti vermitteln kann, das nicht von stereotypen Zuschreibungen geprägt ist. U5 überführen die Fotografien Leonore Maus (1916–2013) dafür in ein multimediales, sinnlich erfahrbares Environment. 


    Besuchenswert

    «Ziehe Weiter – ins Holz», Ausstellung im Museum Engiadinais
    Eine der Publikationsformen des Forschungsprojekts «Druckend denken» von Michael Günzburger ist die zweiteilige Ausstellung «Ziehe weiter», für die das Museum als Ausgang für künstlerische Produktion aktiviert wird. Nach den Rosetten des ersten Teiles wurden im zweiten Teil Abdrucke von historischen Tischen und Stühlen auf Drachen gespannt und als Mobile im Museum installiert. Dafür arbeiteten die beiden Engadiner Forschungsprojekte des fsp-t «Druckend denken» und «Triple Instruments» zusammen. Die Drachenmobiles wurden am 6.12.2025 eröffnet und werden noch bis zum 16.4.2026 gezeigt. 

    Kunst am Bau: «Wenn Strukturen auf Leben treffen.» Neues Polizeigebäude Aarau, Einweihung Dezember 2025

    In ihrer Arbeit erforscht Esther Mathis das Zusammenspiel von Ordnung und Dynamik. Das geometrische Muster an der Westfassade des Polizeigebäudes thematisiert die Balance zwischen Struktur und Lebendigkeit – und verweist auf die ständige Abwägung im Polizeialltag zwischen Regelwerk und unvorhersehbaren Ereignissen. Entstanden ist das Muster mit dem Programm Mathematica (Cellular Automata), das komplexe Entwicklungen aus einfachen Regeln generiert. Die Installation erinnert daran, dass Systeme stets nur Ausschnitte des Lebens erfassen und sich flexibel weiterentwickeln müssen.

    → Mehr Informationen zum Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarität