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    1. Forschung
    2. Forschung Art Education
    Mehr zu: Forschung Art Education

    Transferprojekte

    Forschung – Lehre

    • Lehrformate BAE mit und für Geflüchtete(n) (2019)

      Anhand einer laufenden Praxisforschung in einer Asylunterkunft untersucht die Forschung Struktur und Kriterien für ein zukünftiges Lehrformat mit und für Geflüchtete(n). Die Erkenntnisse fliessen einerseits in Überlegungen zum Studiengang BA Art Education, Schwerpunkt Ästhetische Bildung und Soziokultur ein, und werden andererseits im aktuellen Kunstvermittlungsdiskurs verankert. Dabei werden die Bedingungen und Möglichkeiten Kultureller Bildung und Kunstvermittlung im Spannungsfeld zwischen Ermächtigung und Verhinderung, Veränderung und Affirmation, Autonomie und Unterordnung untersucht.
      →  mehr Informationen über das Projekt

    • Adressieren! Studierende mit Migrationserfahrung und nicht-normativem Bildungsweg am BAE, ZHdK (2017 bis 2019)

      Im Projekt Adressieren! geht es um das Ermitteln von inkludierenden Massnahmen in der Bewerbung und Rekrutierung von Kandidat*innen des Bachelor Art Education an der ZHdK in enger Kooperation mit dem Studiengang selbst. Dem Projekt lag die Feststellung zugrunde, dass die Gruppe der Menschen mit Migrationserfahrung unter den Studierenden unterrepräsentiert ist. Qualitative Interviews mit Studierenden bildeten die Grundlage für eine Analyse, die zum Ziel hatte, konkrete Handlungsfelder und Strategien zu erfragen, um diese für die Studiengangentwicklung fruchtbar zu machen. Gesamthaft zeigte sich, dass viele etwa durch die Aussenkommunikation nicht genügend angesprochen werden und dass es für Studierende, die nicht dem Norm-Studierenden an der ZHdK entsprechen, eine Reihe von Schwierigkeiten gibt, insbesondere, weil sie sich als Ausnahme und Einzelfälle fühlen. Ausserdem wurde deutlich, dass das – mehrheitlich zugeschriebene – Identitätsmerkmal «Migrationshintergrund» immer intersektional und eng mit sozialer Herkunft und Geschlecht verwoben ist und in der Interaktion rassistische sowie klassistische Effekte haben kann. Aufbauend auf diese Analyseresultate des Datenmaterials wurde ein Workshop mit den Dozierenden des Studiengangs durchgeführt. In Gruppen erarbeiteten sie Massnahmen, um den Zugang zu relevanten Informationen zu erleichtern, Studiengangstrukturen und Curricula anzupassen und eine Reflexion über die eigene Unterrichtspraxis anzureissen. In diesem Rahmen wurden neue Prüfungs- und kollektive Unterrichtsformate vorgeschlagen, curriculare Anpassungen sowie erweiterte Leistungsnachweise entwickelt und Überlegungen ausgeführt, wie Unterstützung und Begleitung von Studierenden strukturell gedacht und verankert werden könne.
      →  Mehr Informationen über das Projekt «Adressieren»; siehe auch Blog-Eintrag unter Art.School.Differences-Blog).

    • Verweben (2021)

      Was ist kulturelle Teilhabe? Die Rolle von Kunst und Theater zur teilhabeorientierten Intervention in Bildungskontexten.

      Biografien abrollen, Realitäten verknüpfen, Personen verbinden, Inhalte zusammenbringen.

      →  Mehr Informationen zu «Verweben»

    • «Recht auf Wir» (2022–2025)

      In der postmigrantischen Schweiz sind Zugänge zu und Teilhabe an Institutionen noch immer sehr ungleich verteilt. Das Projekt «Recht auf Wir» (2022–2025) thematisiert sozialen Ein- und Ausschluss, Machtverhältnisse und Privilegien in den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung und im öffentlichen Raum. Es wird von einer Kooperation aus Lehrenden, Forschenden und Studierenden der HSLU (Soziokulturelle Animation), der PH-FHNW und der ZHdK (Leading House)[1] getragen. Das Projekt verfolgt zwei Hauptanliegen: Mit partizipativ getragenen Interventionen öffnen wir soziokulturelle, künstlerische und schulische Räume, die dabei inhaltlich zu einer Neuaushandlung dieser beitragen und mit einem Workbook streben wir an, Multiplikationseffekte anzuregen. Die interdisziplinäre Anlage erlaubt es, Expertisen und Forschungserkenntnisse miteinander zu verknüpfen und mit und für das Projekt weiterzuentwickeln. Dabei möchten wir der intersektionellen Wirkungsweise von Ein- und Ausschlüssen im Kontext unserer postmigrantischen Gesellschaft möglichst gerecht werden: Machtverhältnisse in Bezug auf Ethnizität und Nationalität sind auch immer über die soziale Herkunft, den sozialen Status, die körperliche Verfassung, Geschlecht, Sexualität und Alter etc. hergestellt und verankert. Die enge Zusammenarbeit und Absprache mit zahlreichen Expert*innen als critical friends und die Kooperation mit Art of Intervention sind dabei zentral. Ausgangslage dazu ist, dass sich Studierende, Lehrende und Forschende mit sozialen Ein- und Ausschlussmechanismen auseinandersetzen und Initiativen entwickeln. Somit sind auch die Lehre, das Curriculum und letztlich die Studienstruktur ein zentraler Ort für die Entwicklung der zivilgesellschaftlichen Wirkung des Projektes. Im Anschluss erweitern und qualifizieren wir partizipative Interventionen interdisziplinär und realisieren sie ausserhalb des Curriculums mit und für die lokale Bevölkerung verschiedener Orte. In Kooperation mit Praxisorganisationen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und mit Betroffenenorganisationen finden die Interventionen in den drei gesellschaftlichen Feldern «Öffentlicher Raum», «Bildung/Schule» und «Kunst/Kultur» statt.

      →  Mehr Informationen zu «Recht auf Wir»

      [1] Franco Bezzola (Institut für Soziokulturelle Entwicklung, Soziale Arbeit HSLU), Laura Hew (Forschung Art Education, ZHdK, Projektkoordination), Alina Schmuziger (Institut für Soziokulturelle Entwicklung, Soziale Arbeit HSLU), Sophie Vögele (Forschung Art Education, ZHdK, Projektleitung), Stefan Wegmüller (freischaffender Grafiker und Künstler), Sascha Willenbacher (Institut für Weiterbildung, PH-FHNW).