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Zentrale Publikationen

  • WORLD WIDE WIND Konferenz
  • Ausstellung: Be 'n' Kite, Max-Frisch-Bad Letzigraben, Zürich
  • Florian Dombois, Michael Günzburger, Esther Mathis, Tanja Schwarz, Nadine Städler: Formate des Forderns
  • Georges Didi-Huberman, Laurent Mannoni, Florian Dombois (Hg.), Christoph Oeschger (Hg.): Movements of Air The Photographs from Étienne-Jules Marey’s Wind Tunnels
  • Florian Dombois, Marlene Wenger: Wind Tunnel Deck
  • Florian Dombois: Who, How, for Whom? Or: What are we doing here?
  • Florian Dombois, Michael Günzburger, Esther Mathis, Tanja Schwarz, Nadine Städler, HannaH Walter, Julia Weber: Formate des Teilens
  • Florian Dombois: Art with some T?
  • Florian Dombois und Julie Harboe (Hg.): Too Big to Scale - On Scaling Space, Numbers, Time and Energy
  • Florian Dombois, Mira Fliescher, Dieter Mersch, Julia Rintz (Hg.): Ästhetisches Denken. Nicht-Propositionalität, Episteme, Kunst
  • Florian Dombois: Angeschlagene Moderne / Struck Modernism
  • Florian Dombois, Ute Meta Bauer, Claudia Mareis, Michael Schwab (Hg.): Intellectual Birdhouse: Artistic Practice as Research

WORLD WIDE WIND Konferenz

«WORLD WIDE WIND Conference», nomadisches Open-Air-Festival im Dialog mit dem Wind, mit Beiträgen von Olivier Chazot, Cathy van Eck, Michael Hagner, Karin Harrasser, Inge Hinterwaldner, Kaspar König, Isabel Mundry mit Kevin Toksöz Fairbairn, Patrick Müller, Katja Naie, Hans-Jörg Rheinberger, Ellen Røed, Helene Romakin mit Berit Seidel, Todd Sekuler sowie dem Trio Michael Flury – Fabian Mösch – Martina Lussi, 3.–4. Juli 2026, an einer Wegkreuzung in Sils Maria (N46° 25′ 45″ E9° 45′ 28″).

http://worldwidewind.org/conference/

Die WWW Conference bildete den abschließenden Höhepunkt des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts «Triple Instruments» (2022–2026, http://worldwidewind.org). Im Mittelpunkt standen unterschiedliche Dimensionen, Denkweisen und Artikulationsformen des Windes. Die Konferenz versammelte Expert:innen aus den Bereichen Musik, Klangkunst, Philosophie, Kunst- und Kulturgeschichte, Sonifikation, Wissenschaftstheorie, Telematik, Transdisziplinarität und weiteren Disziplinen.

Die zweitägige Veranstaltung, konzipiert und kuratiert von Florian Dombois, brachte Drachenmusik, künstlerische Performances und wissenschaftliche Vorträge unter dem offenen Himmel des Engadins zusammen – mit dem Ziel, Resonanz, Austausch und Publikation zu ermöglichen.

Besonderer Dank gilt dem Team, insbesondere Ermanno Chiavi, Fabian Gutscher, Sascha Jösler, Nicolas Rolle und Mirjam Steiner.

  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
  • Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026
    Florian Dombois, Be'n'Kite, Letzigraben Zürich, 2026

Ausstellung: Be 'n' Kite, Max-Frisch-Bad Letzigraben, Zürich

Dombois, Florian. Be 'n' Kite. Max-Frisch-Bad Letzigraben, Zürich, 22.6.2026–5.7.2026.

In der Ausstellung Be'n'Kite wird eine neue Form von Musikinstrumenten vorgestellt. Das Triple Instrument verknüpft ein Saiteninstrument auf der Erde (C) mit einem Drachen in der Luft (A). Die Verbindung macht eine Saite (B). Aus dieser Verbindung entsteht ein Klang, der sich je nach Ort, je nach Wind und je nach Spieler:in immer wieder ändert. Die Besucher:innen sind eingeladen, in der Ausstellung zu verweilen und diesen Klängen zu lauschen.

Be'n'Kite, konzipiert als Wanderausstellung, lotet die Grenzen zwischen Kunst, Spiel und Folklore aus. Die Triple Instruments wurden im Rahmen des gleichnamigen künstlerischen Forschungsprojekt (2022-2026) an der Zürcher Hochschule der Künste entwickelt und finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds.

Mitarbeitende: Florian Dombois (Leiter), Ermanno Chiavi, Fabian Gutscher, Sascha Jösler, sowie zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern und im engen Austausch mit Eliana Burki, Cathy van Eck, Michael Flury, Donat Kaufmann, Kaspar König, Martina Lussi, Fabian Moesch, Isabel Mundry, Fabienne Schmuki.

Website: http://worldwidewind.org
Instagram: @der_windtunnel #soundkiteensemble

Florian Dombois, Michael Günzburger, Esther Mathis, Tanja Schwarz, Nadine Städler: Formate des Forderns

Im zweiten Teil der Trilogie zur künstlerischen Forschung zeigen Florian Dombois und seine Doktorierenden unterschiedliche Formen und Formate auf, in denen die gegenseitig kritische Auseinandersetzung unter künstlerisch Forschenden, insbesondere Doktorierenden geschehen kann und was es dabei gegebenenfalls zu bedenken gilt. 

Die Trilogie basiert auf Dombois' Ansatz, die künstlerische Forschung nicht über die Wissensproduktion, sondern über drei Qualitäten einer Forschung als Protokoll der Aushandlung zwischen Peers zu definieren: (i) Forschung muss teilbar (sharable) und (ii) anfechtbar (challengeable) sein, sowie (iii) zum jeweiligen künstlerischen Feld einen Beitrag leisten. 

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Georges Didi-Huberman, Laurent Mannoni, Florian Dombois (Hg.), Christoph Oeschger (Hg.): Movements of Air The Photographs from Étienne-Jules Marey’s Wind Tunnels

Ausgehend von den atemberaubenden Fotografien von Étienne-Jules Marey, die er zwischen 1899 und 1901 in einem von ihm entwickelten Windtunnel aufnahm, reflektieren zwei Essays von Georges Didi-Huberman und Laurent Mannoni deren technische und kunsthistorische Bedeutung. In ihrem Nachwort folgen die beiden Künstler Florian Dombois und Christoph Oeschger aus der Perspektive des Bildermachens den «grafischen» Wirbeln der letzten 120 Jahre in Form einer Collage aus historischem und zeitgenössischem Material, das sie mit ihrer eigenen Bildproduktion verschränken.

Text: Englisch
Übersetzt von Aubrey Birch und Lucy Wright
Softcover, 312 Seiten
Erschienen bei diaphanes, Berlin/Zürich, 2023
ISBN 978-3-0358-0512-3

Florian Dombois, Marlene Wenger: Wind Tunnel Deck

Die Spekulationen über die Mehrdeutigkeit von Kunstwerken und deren Potenzial, sich in verschiedene Bedeutungshorizonte einzuweben, sind vielfältig und zahlreich. Das «Wind Tunnel Deck»-Kartenspiel nimmt diese Beobachtung ernst. Es gibt den Konzepten, Kräften, Akteur:innen, Artefakten und Happenings, die seit 2012 rund um den Wind Tunnel von Florian Dombois und seiner Forschungsgruppe an der ZHdK operieren, eine Stimme und fokussiert ihre noch offenen Potenziale.


Florian Dombois und Marlene Wenger
Text: Englisch
Format: 7 x 12 cm
Erschienen bei art&fiction, Lausanne, 2022

Florian Dombois: Who, How, for Whom? Or: What are we doing here?

In seinem Text entwirft Dombois ein grundlegendes Verständnis künstlerischer Forschung, das über Wissensproduktion hinausgeht: Versteht man Forschung als ein Protokoll der Interaktion zwischen Peers, eröffnet sich auch Nicht-Wissenschaftler:innen der Zugang zur Forschungsökologie. Ausgehend von einigen Annahmen zur Zusammenarbeit zwischen Peers und (Nicht-)Peers entwickelt der Beitrag eine Reihe von Orientierungshilfen, um sich in der Praxis und im Diskurs künstlerischer Forschung zu bewegen.

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Florian Dombois (2021): «Who, How, for Whom? Or: What are we doing here?». In: Boomgaard, Jeroen & Butler, John (Hg.): The Creator Doctus Constellation. Exploring a new model for a doctorate in the arts. Amsterdam: Gerrit Rietveld Academie, 173–178.

Florian Dombois, Michael Günzburger, Esther Mathis, Tanja Schwarz, Nadine Städler, HannaH Walter, Julia Weber: Formate des Teilens

Im ersten Teil der Trilogie zur künstlerischen Forschung zeigen Florian Dombois und seine Doktorierenden unterschiedliche Formen und Formate auf, in denen die Zusammenarbeit und der Austausch unter künstlerisch Forschenden, insbesondere Doktorierenden geschehen kann und was es dabei gegebenenfalls zu bedenken gilt. 

Die Trilogie basiert auf Dombois' Ansatz, die künstlerische Forschung nicht über die Wissensproduktion, sondern über drei Qualitäten einer Forschung als Protokoll der Aushandlung zwischen Peers zu definieren: (i) Forschung muss teilbar (sharable) und (ii) anfechtbar (challengeable) sein, sowie (iii) zum jeweiligen künstlerischen Feld einen Beitrag leisten.

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Florian Dombois: Art with some T?

In seinem Aufsatz stellt Dombois jenes, heute gängige Konzept der Transdisziplinarität infrage, das von einer Problemzentrierung ausgeht. Am Beispiel der Künste führt er vor, wie durch das Framing der Zusammenkunft der Disziplinen als Problemlösungsverfahren eine Hierarchisierung der Beteiligten dies- und jenseits der Wissenschaften eingerichtet wird. In 35 einminütigen Statements entfaltet der Text verschiedene Blickrichtungen und Überlegungen, wie sich künstlerische und wissenschaftliche Forschung zueinander verhalten und wo jeweils blinde und "wunde Stellen" zu vermuten sind.

Wo trifft man sich, wenn man das Problemsein nicht teilen will? Vielleicht bedeutet Transdisziplinarität Zusammenarbeit zum gegenseitigen Risiko?

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Vortrag, 25. November 2016

Dombois, Florian. «Art with some T? A 35-minute essay». In Between / Beyond / Hybrid – New Essays on Transdisciplinarity, hg. von Hartmut von Sass, 53–70. Berlin/Zürich: diaphanes, 2019. Link

Florian Dombois und Julie Harboe (Hg.): Too Big to Scale - On Scaling Space, Numbers, Time and Energy

Was wäre das 21. Jahrhundert ohne eine Vergangenheit massloser Skalierung? Der technologische Fortschritt lebt wesentlich von der gedanklichen  Fähigkeit des Menschen, sich Dinge grösser oder kleiner vorzustellen, Prozesse schneller oder langsamer zu imaginieren oder Energien in der Vorstellung zu verstärken oder zu reduzieren. Diese Fähigkeit begleitet den Menschen zwar seit den Anfängen der Kunst und ihrer Repräsentation, nahm aber seit der Industrialisierung nochmals ganz andere Dimensionen an. Dieses Buch versammelt Beiträge von 14 Vertreterinnen und Vertretern aus Kunst, Kunstgeschichte, Systemdesign, Kulturanalyse und Aerodynamik.

Herausgegeben von Florian Dombois und Julie Harboe
Mit Beiträgen von Haseeb Ahmed, Olivier Chazot, Florian Dombois, Andrew Fisher, Simon Grand, Julie Harboe, Juliet Koss, Adrien Lucca, Frank Schweitzer,  Mirjam Steiner, Helmut Völter, Sarine Waltenspül, Christoph Weckerle und Reinhard Wendler

Text: Englisch
Softcover, 208 Seiten
14 x 20 cm
ISBN 978-3-85881-793-8
Erschienen bei Scheidegger & Spiess, 2017

Florian Dombois (Hg.): The Wind Tunnel Model / Transdisciplinary Encounters

Wo ist der Wind, wenn er nicht weht? In dem neuen Buch The Wind Tunnel Model schlägt der Künstler Florian Dombois alternative Formen der Interaktion zwischen den Disziplinen vor: zwischen den Künsten, aber auch zwischen Künsten und Wissenschaften. Statt ein Problem oder ein Thema zu definieren, zu dem sich die jeweiligen Vertreter unterschiedlicher Richtungen zusammenfinden, gründete Dombois ein Windkanal-Labor mit leerer Mitte. Eine Architektur, die uns ihren Rücken zukehrt und ein nicht Sichtbares formt, ein Modell zweiter Ordnung, dabei verstörend konkret.

Herausgegeben von Florian Dombois
Mit Beiträgen von Haseeb Ahmed, Jacqueline Burckhardt, Martin Burr, Florian Dombois, Julie Harboe, Christoph Hoffmann, Kaspar König,  Dieter Mersch, Isabel Mundry, Mirjam Steiner, Jan Svenungsson, Sarine Waltenspül und Reinhard Wendler

Text: Englisch
Hardcover, 208 Seiten
17 x 24 cm
ISBN 978-3-85881-792-1
Erschienen bei Scheidegger & Spiess, 2017

Florian Dombois, Mira Fliescher, Dieter Mersch, Julia Rintz (Hg.): Ästhetisches Denken. Nicht-Propositionalität, Episteme, Kunst

Anstelle eines «ästhetischen Denkens» verhandelt die Debatte um artistic research vor allem institutionenkritische Fragen wie die Verortung von Kunst als Forschung in der Bologna-Reform oder die Subsumption künstlerischer Praxis unter einen unangemessenen Begriff wissenschaftlicher Forschung. Was aber wäre die eigentliche epistemische Kraft von Kunst? Wären nicht sowohl die eingefahrenen Modelle der «Institution Kunst» als auch ein auf Propositionalität und Aussagewahrheit beschränkter Erkenntnisbegriff zu umgehen, um ästhetisches Denken umreissen zu können? Im Buch werden dazu künstlerische und philosophische Positionen vorgestellt. Zudem entwirft eine Tool-Box eine alternative Karte von relevanten Feldern des ästhetischen Denkens, um der Debatte neue Begriffe an die Hand zu geben.

Mit Beiträgen von Florian Dombois, Alexander García Düttmann, Mira Fliescher, Jochen Gerz, Dieter Mersch, Isabel Mundry, Michaela Ott und Mirjam Steiner

Text: Deutsch
Softcover, 304 Seiten
ISBN 978-3-03734-667-9
Erschienen bei diaphanes, 2014

Florian Dombois: Angeschlagene Moderne / Struck Modernism

Angeschlagene Moderne ist ein Projekt des Künstlers Florian Dombois, bei dem er Skulpturen mit einem Hammer anschlägt und ihren Eigenklang mit einem Kontaktmikrofon aufnimmt. Diese Klänge werden anschliessend zu einer Uhr gefügt und in einer Soundinstallation weiterverwendet. In der Publikation werden 23 Skulpturen aus der Sammlung des Museum Haus Konstruktiv in Zürich in ihrer klanglichen Qualität vorgestellt und um einen Essay der deutschen Komponistin Isabel Mundry sowie ein Gespräch zwischen Dombois und Sabine Schaschl, der Direktorin des Museums, ergänzt. Die Publikation erscheint anlässlich der gleichnamigen Einzelausstellung im Haus Konstruktiv und enthält eine 7'' Vinyl Schallplatte mit den Klängen der Soundinstallation.


Die Klanginstallation ist online verfügbar: Florian Dombois, Struck Modernism

Presse:
Deutschlandfunk, 4 January 2015
 

Florian Dombois
Hrsg.  Museum Haus Konstruktiv (Ausstellungskatalog)
Struck Modernism / Angeschlagene Moderne
98 Seiten
190 x 230 mm
Hardcover-Leineneinband im Schuber, inkl. 7"-Vinylschallplatte
German / English
Design: Viola Zimmermann & Andreas Moesch
The Green Box, Berlin, 2014
ISBN 978-3-941644-68-7

Limitierte Edition erhältlich: Struck Modernism (Limited Edition)

Florian Dombois, Ute Meta Bauer, Claudia Mareis, Michael Schwab (Hg.): Intellectual Birdhouse: Artistic Practice as Research

Künstlerische Praktiken sind vielfältig und hochgradig heterogen. In den letzten Jahren hat für viele Kunstschaffende der Anspruch auf Forschung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Intellectual Birdhouse bietet einer Reihe von Akteur:innen Raum, ihre Haltungen zu diesem Anspruch zu entfalten. In diesem Buch wird künstlerische Forschung als unabhängig von Disziplinen verstanden, mit dem Potenzial, in allen Kontexten stattzufinden, sobald sich epistemologische Erwartungen verschieben. Dieser Ansatz rückt Fragen nach jenen Modellen, Begriffen und Konzepten in den Vordergrund, die Prozesse und Ergebnisse epistemisch-künstlerischer Praktiken erhellen und zugleich theoretische Debatten mit langer Tradition aufrufen. Künstlerische Forschung umfasst häufig produktive und reflexive Arbeit am und mit Material und geht oft mit Erprobungen von Darstellungsformen jenseits des Textes einher – Formen, die in offenen Aushandlungen mit Wissen stehen. Aus diesem Grund kann künstlerische Forschung unerwartete oder gar kontroverse Wege einschlagen.

Mit Beiträgen von: Gina Badger, Henk Borgdorff, Paul Carter, Bracha L. Ettinger, Sabine Flach, Renée Green, Penelope Haralambidou, Florian Hecker, Tom Holert, Sarat Maharaj, Sónia Matos, Jonathan Miles, Raqs Media Collective, Hans-Jörg Rheinberger, Hannes Rickli, Michael Schwab, Henk Slager, Marcus Steinweg, Hito Steyerl, Jan Svenungsson, Alise Upitis and Francisco Varela.

Text: Englisch
Softcover, 304 Seiten
15 x 22 cm
ISBN: 978-3-86335-118-2
Erschienen bei Koenig Books Ltd, 2012