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    More: Artistic-scientific doctoral studies (PhD) in music

    PhD candidates

    • Christoph Brünggel

    • Melody Chua

    • Roberto Fausti

    • Silvia Jiménez

    • Elias Jurgschat

    • Maryam Mehraban

    • Pablo Mariña

    • Yuri Matsuzaki

    • Hugo Reis

    • Florian Bogner, Komposition

      Die Wiederaufführbarkeit von Werken mit Live-Elektronik: Eine praxisbasierte Untersuchung in Komposition und Performance

      Betreuer:innen und Berater:innen: Gérman Toro Peréz und Martin Neukom (Zürcher Hochschule der Künste), Kilian Schwoon (Hochschule für Künste Bremen), Pascal Decroupet (Universität Nizza)
       

      Abstract

      Live-Elektronik ist ein fixer Bestandteil in der Aufführungspraxis zeitgenössischer Musik. Der Korpus der Werke ist ästhetisch und technisch sehr vielfältig und stellt für die Interpreten in der Praxis eine enorme Herausforderung dar. Im Unterschied zu rein akusmatischen Werken kann dabei das Resultat zeitlich, räumlich und spektral erheblich variieren. Einheitliche Standards für Notation und Dokumentation der verwendeten Techniken und des klanglichen Ergebnisses fehlen. Die Wiederaufführbarkeit vieler Werke ist kurz nach ihrer Entstehung bereits gefährdet, wenn Teile der Dokumentation fehlen oder die ursprünglich eingesetzte Technik obsolet geworden ist. Hier soll mein Projekt ansetzen. Wie müssen Werke dokumentiert werden, damit man eine technologieunabhängige Beschreibung erhält? Wie notiert man das gewünschte, klangliche Ergebnis? In welchem Zusammenhang stehen die technischen Möglichkeiten bestimmter Systeme und das musikalische Ergebnis? Welchen Einfluss hat die Übertragung eines Systems in eine neue Technik? Diese Fragen treten in der Praxis immer wieder auf, blieben noch ungelöst und müssen entsprechend praxisbasiert untersucht werden. Anhand von Beispielen aus dem Repertoire sollen Methoden für nachhaltige Dokumentation gesucht werden. Über meine eigene kompositorische Tätigkeit möchte ich die gefundenen Erkenntnisse anwenden und überprüfen.

      Vita

      Florian Bogner wurde 1978 in Klosterneuburg geboren und studierte am Elektroakustischen Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Von 2003 bis 2005 sowie 2012/13 war er Universitätslektor an der Universität für angewandte Kunst Wien. Florian Bogner ist freiberuflich in den Bereichen Klangregie, Live-Elektronik und Computermusik tätig. Zusammen mit Peter Böhm ist er beim Klangforum Wien für elektroakustische Konzeption, Betreuung und Umsetzung sowie Klangregie verantwortlich. Projekte führten ihn u. a. zu Wien Modern, den Wiener Festwochen, den Berliner Festspielen, an das Teatro Real in Madrid, die Pariser Opéra Bastille, die Kölner Oper, das Theater an der Wien, zum Ultima Oslo Contemporary Music Festival, zu den Tiroler Klangspuren, dem Transartfestival in Bozen, zu den Salzburger Festspielen, zu den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik nach Darmstadt und an das Nationaltheater Mannheim.

      [Translate to English:] Portrait Katja Büchli
    • Faidra Chafta-Douka, Komposition

      Audiovisual Semiotics in New Music Theatre: Strategies of Meaning-Making and Processes of Communication through (Inter)Action of Human Bodies 

      Betreuer:innen und Berater:innen: Isabel Mundry und Jörn-Peter Hiekel (Zürcher Hochschule der Künste)
       

      Abstract

      Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, zu untersuchen, wie ein Komponist Bedeutungsmöglichkeiten im Kontext des Musiktheaters generieren kann, sowie die Rolle des Zuschauers und seine Beziehung zur Performance. Vier Parameter werden in Bezug auf die Bedeutungsbildung und die Schaffung von Assoziationen untersucht: der Gebrauch der Sprache, der Körper in all seinen Zuständen (Stillstand, Aktion, Interaktion), der Klang an sich und die Beziehung zwischen visuellen und akustischen Reizen. Werkzeuge wiel lange Dauer, Kontextualisierung und Nutzung von Erinnerung und Wiederholung sowie die Nutzung physischer Medien (der menschliche Körper und der physische Raum) bilden den Kern des künstlerischen und theoretischen Teils der Untersuchung.

      Vita

      Faidra Chafta-Douka wurde 1990 in Athen geboren. Sie hat Komposition an der Aristotle University of Thessaloniki unter Michalis Lapidakis und Dimitris Papageorgiou, an der Hochschule für Musik Dresden unter Mark Andre, Manos Tsangaris und Franz Martin Olbrisch, sowie an der Universität der Künste Berlin unter Daniel Ott studiert. In den letzten Jahren hat sie an vielen verschiedenen Seminaren und Masterklassen teilgenommen. Ihre Stücke wurden im Rahmen von Workshops, Festivals und anderen Konzerten und von unterschiedlichen Performern, wie vom Ensemble Proton Bern, Ascolta Dissonart Ensemble, AuditivVokal Dresden, Dresdner Philharmonie, Manufaktur für aktuelle Musik und trio sostenuto aufgeführt. Ihr Fokus liegt nicht nur auf instrumentaler Musik, sondern auch vermehrt auf Musiktheater und der Arbeit mit Sprache, Stimmen und minimaler Bühnendramaturgie.

    • Po-Yu Wang, Komposition

      The Multidimensionality of Structure: a Study of Composition as a Process of ‘Dynamic Reconstruction’

      Betreuer:innen und Berater:innen: Isabel Mundry (ZHdK) und Jörn-Peter Hiekel (ZHdK)
       

      Abstract

      Ziel meines Forschungsprojekts ist es, zu untersuchen, wie die in der Komposition verwendeten Strukturen während des Kompositionsprozesses neu bewertet und definiert werden können. Es soll also untersucht werden, wie ein ständiger Zustand der Instabilität zwischen Struktur und Material den Prozess der Formulierung einer musikalischen Identität beeinflusst. Ein weiteres Ziel dieser Studie ist es, die Verwendung folgender interner und externer Strukturen zu untersuchen: musikalische Komponenten, historische Texte und physische Räume. Durch die systematische Anwendung dieser drei Strukturkategorien und die Analyse ihrer Unterschiede will diese Studie untersuchen, inwiefern externe Strukturen interpretiert werden und wo die Grenzen struktureller künstlerischer Ausdrucksformen liegen.

      Vita

      Po-Yu Wang ist ein taiwanesischer Komponist, der in Zürich lebt und 1984 in Taipeh geboren wurde. Während seiner frühen Ausbildung studierte er Komposition und elektronische Musik bei Ya-Ming Hsu und Yu-Chung Tseng. Im Jahr 2021 schloss er ein Masterstudium in Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste bei Isabel Mundry. Er erhielt verschiedene Preise für seine Arbeit, darunter den Petites Formes Acousmatic Composition Competition und den WOCMAT International Phil Winsor Electroacoustic Music Competition. Seit 2021 promoviert er im Rahmen eines künstlerisch-wissenschaftlichen Doktoratsstudiums an der Zürcher Hochschule der Künste und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Wang hat sich mit der Schaffung von instrumentaler/elektronischer Musik, Multimedia und Soundtracks für Filme beschäftigt. In den letzten Jahren interessiert er sich für die Erforschung des Kompositionsprozesses als einen Aspekt des Poststrukturalismus.

    • Ehsan Khatibi, Komposition

      Das Absurde im Musiktheater

      Betreuer:innen und Berater:innen: Beat Furrer (KUG) und Jörn Peter Hiekel (ZHdK)
       

      Abstract

      Das Absurde ist von der Weltsicht des modernen Menschen nicht trennbar. Es gehört zu seiner existentiellen Erfahrung, welche im Zeitalter der sozialen Medien und virtuellen Netzwerke wiederum von neuen Dimensionen des Absurden stark beeinflusst ist. Dementsprechend bilden sich auch im zeitgenössischen Musiktheater, wo verschiedene Erfahrungsebenen und Prinzipien miteinander verknüpft werden, neue ästhetische Qualitäten des Absurden aus, die als Spiegelbild der menschlichen Erfahrung ausschlaggebender und künstlerisch-kritischer Ausdruck des aktuellen Zeitgeschehens sein können. Worin besteht aber die ästhetische Qualität des Widersinnigen in unserer Zeit und welche Mittel machen die neuen Dimensionen des Absurden im zeitgenössischen Musiktheater aus?

      Mit diesen Fragen beschäftige ich mich in dem geplanten Forschungsprojekt. Hierbei werde ich zum einen die Komponenten des Absurden anhand der ästhetischen Theorieansätze und vorhandenen Repertoire-Beispiele systematisch untersuchen, zum anderen mit der Konzeption des Absurden musiktheatralisch praktisch experimentieren und diese kompositorisch bearbeiten.

      Vita

      Ehsan Khatibi wurde 1979 in Teheran geboren. Bereits in seiner Schulzeit begann er Tonsatz- und Kompositionsunterricht bei Alireza Mashayekhi in Teheran, wo er außerdem Klavier, Geige und Santur (ein persisches Instrument) erlernt hat. Nach einem abgeschlossenen Ingenieurstudium widmete er sich dem Komponieren und studierte Komposition an der Teheraner Universität der Künste. Daraufhin setzte er sein Studium in Komposition bei Manfred Trojahn sowie Musiktheorie bei Frank Zabel an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf fort und absolvierte sein Master  in Komposition bei Elena Mendoza an der Universität der Künste Berlin.

      Er ist Begründer und ehemaliger Dirigent des Iranian Percussion Ensemble for New Music, welches im Jahr 2006 den ersten Preis der Teheraner Universität gewonnen hat. Es folgten mehrere Stipendien, unter anderem Initial Stipendium der Akademie der Künste Berlin (2021), Stipendienprogramm Musikfonds (2020), Aufenthaltsstipendium des Künstlerhauses Lukas (2019) und Arbeitsstipendium für Neue Musik Berlin (2018). 2021 wurde er zusammen mit Elnaz Seyedi und Johannes Abel bei dem internationalen Kompositionswettbewerb des Nationaltheaters Mannheim mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Er erarbeitete seine Werke mit zahlreichen renommierten Ensembles, wie Ensemble Laboratorium, Ensemble Ascolta, Ensemble Mosaik, KNM-Berlin, Ma’alot Bläserquintett und Ensemble Unitedberlin. Seine Werke wurden im Auftrag und im Rahmen verschiedener Festivals wie Dastgah Festival Hannover, Bläserfestival Ma'alot, MehrlichtMusik Berlin, Cairo Contemporary Music Days, AFFEKT Festival Tallinn und ACIMC Festival in Paris aufgeführt.

      Ehsan Khatibi lebt und arbeitet als freischaffender Komponist in Berlin und unterrichtet als Lehrbeauftragter an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Musiktheorie.

      Link zu Ehsan Khatibis persönlicher Website