Das Institute for Contemporary Art Research ist die Forschungsabteilung des Departements Kunst & Medien der Zürcher Hochschule der Künste. Das 2005 gegründete Institut widmet sich der künstlerischen Forschung sowie der mit ihr eng assoziierten Forschung im Feld der zeitgenössischen Bildenden Kunst.

Das IFCAR verfügt über zwei Forschungsschwerpunkte: Der Schwerpunkt Wissensformen der Kunst beschäftigt sich mit den spezifischen Formen künstlerischer Erkenntnis im Kontext heutiger Wissenskulturen. Der Schwerpunkt Kunst, Urbanität und Öffentlichkeit erforscht Möglichkeiten, wie öffentliche Belange unserer – insbesondere urbanen – Gesellschaft mit genuin künstlerischen Beiträgen reflektiert und entwickelt werden können. In Wechselwirkung mit aktuellen Faktoren des sozialen Felds, des medialen sowie des physischen Raums werden künstlerische Praktiken entwickelt, die den vielfältig und interkulturell vernetzten Gemeinschaften der Gegenwart angemessen sind. Die Verhandlung gesellschaftlicher Themen, die Verwendung lebensweltlich relevanter Kommunikationstechniken sowie die Analyse von Prozessen urbaner Raumentwicklung aus künstlerischer Perspektive bilden Grundlagen, um urbane gesellschaftliche Entwicklungsprozesse sichtbar zu machen, zu deuten, an ihnen teilzunehmen und in sie zu intervenieren. Darüber hinaus engagiert sich das IFCAR als leading institute im hochschulübergreifenden Forschungsschwerpunkt PUBLIC CITY.

Das Institute for Contemporary Art Research pflegt internationale Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern als auch mit Forschungseinrichtungen sowohl künstlerischer wie wissenschaftlicher Disziplinen. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei die interkulturellen Beziehungen. Projektpartnerschaften mit anderen Hochschulen, mit (Kunst-) Institutionen, Stiftungen, der öffentlichen Hand, Firmen und Privaten sind die Regel. Das Institut für Gegenwartskunst bietet ebenso Forschungsseminare sowie Dienstleistungen und Beratungen an. Veranstaltungen und Publikationen dienen dem öffentlichen Diskurs und dem internationalen Austausch von Forschungsinhalten.

Christoph Schenker
Institutsleiter