Welche Geschichten birgt ein Objekt? Und welche erzählt es nicht? Welche könnte es erzählen? Wie lassen sich diese spekulativ entfalten?
Die Implosion Method Research Group besteht aus Künstler:innen, Schreibenden und Kunstforschenden (davon drei MFA-Studierende), die sich über einen Zeitraum von 12–18 Monaten austauschen und experimentelle Praxen im Umgang mit epistemischen Objekten entwickeln. Die von Joseph Dummit in Anlehnung an Donna Haraway formulierte Implosion Method schlägt vor, einen konkreten, materiellen Forschungsgegenstand auf seine facettenreichen historischen, soziopolitischen, technologischen, körperlichen, materiellen, symbolischen Zusammenhänge zu befragen – und so dessen Vielstimmigkeit zu entfalten: How does the object exist in the world? How does the world exist within the object? Die Spielformen der Implosion Method nehmen wir als Ausgangslage, um anhand unserer Gegenstände nicht nur mit unterschiedlichen Narrativen zu experimentieren, sondern auch mit den künstlerischen Möglichkeiten der Darstellung.