Startseite
Startseite
Startseite
Startseite
    • DE
    • EN
  • Menu
  1. Studium
  2. /
  3. PhD Office
  4. /
  5. Doktoratsprogramm Epistemologien ästhetischer Praktiken
  6. /
    • Archive kommender Gemeinschaften
    • Künstlerisches Handeln als ästhetisches Sorgen?
    • Organisation und Übertragung
    • Filmische Aufbrüche
    • Kritik der Postmoderne
    • Abwesende Bilder
    • Ökologien des Körpers
    • Navigating Artistic Autonomy in the Contemporary Art Market
    • Technologien der Beziehung
    • Radiophonie, Störung und Erkenntnis
    • Un/Diszipliniertes Wissen
    • Projection and Montage
    • Doing Justice Otherwise
    • Autorität, Autonomie, Authentizität der Digitalität
    • Musik und Erkenntnis
    • Unter Kunstverdacht
    • The City Does Speak
    • Unfolding Accidents
    • Curating Contemporary Music Festivals
    • Mikropädagogiken

›One big green thought‹

One big green thought

Artistic Practices with Trees and Forests in an Anthropocene Environment

Rahel Kesselring

Mein Dissertationsprojekt untersucht Darstellungen und Mediatisierungen von Pflanzen, Bäumen und Wäldern in künstlerischen Versuchsanordnungen sowie die dahinterliegenden Konzepte und Epistemologien. In der Untersuchung verschiedener Case Studies aus dem Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst sollen arboreale Politiken, ihre medialen Darstellungsweisen und die darin zusammengeführten Wissensformationen diskutiert werden.

Vor dem Hintergrund aktueller Diskurse des Posthumanismus, des New Materialisms, der Plant Studies und weiteren Diskursen um den Begriff des Anthropozäns werden insbesondere die in den Case Studies inhärenten Konzepte der Relationalität zwischen Mensch und Umwelt bzw. die Verflechtung von Pflanzen-Mensch-Beziehungen sowie Konzepte pflanzlicher Eigenwirksamkeit, pflanzlichen Empfindungsvermögens und Bewusstseins analysiert.

  • Biografie

    Rahel Kesselring ist Kulturwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit pflanzlicher Handlungsfähigkeit in den Künsten. Derzeit ist sie Kuratorin für Botanik an der Fondation Beyeler in Basel und Doktorandin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sowie im Doktoratsprogramm "Epistemologien ästhetischer Praktiken" der Zürcher Hochschule der Künste. Ihre aktuelle Forschung untersucht Praktiken der Regeneration und des Rewilding in pflanzlichen Ökosystemen in der zeitgenössischen Kunst in einem Kontext von Plant Studies und Queer Ecology. Sie studierte Theaterwissenschaft und Szenografie und war zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Zürcher Hochschule der Künste tätig. Als Künstlerin und Szenografin hat sie Projekte in den Bereichen Performance und Installation im europäischen Raum verwirklicht, insbesondere für den steirischen herbst Graz, MaerzMusik Berlin, Wien Modern, Festival far° Nyon und Ashkal Alwan Beirut.

  • Info

    • Titelvergebende Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin

    • Programm: Exzellenzcluster »Matters of Activity« und Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin

    • Betreuung: Prof. Dr. Robert Stock, Humboldt-Universität zu Berlin; Prof. Dr. Judith Siegmund, Zürcher Hochschule der Künste