Der Studiengang CAS Theater: vermitteln und bilden dauert zwei Semester und umfasst die individuelle Zusammenstellung folgender Inhalte:
A: Kernfachbereich
- acht Stunden Hospitation
- acht Stunden Tutorat
- dem persönlichen Forschungstagebuch
- einem Praxisversuch
- und der Abschlussarbeit mit anschliessender Präsentation
Hospitationen - Erweiterung der eigenen Praxis
Die Studierenden werden rund vier mal zwei Stunden (Praxisbesuch und anschliessende Reflexion) durch eine:n Tutor:in in der eigenen Unterrichts-Praxis begleitet. Der spezifische Blick eines œil extérieur soll ermöglichen die eigene Berufspraxis anders wahrzunehmen, zu reflektieren und zu erweitern. Die Hospitationen werden von einer Person mit fachlicher Expertise durchgeführt.
Tutorat – Entwickeln einer Forschungsfrage
In rund acht Reflexionsgesprächen zwischen Studierenden und der Leitung CAS Theater: vermitteln und bilden werden die Studierenden bei der Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage und deren Umsetzung in ein theoretisches und künstlerisches Format begleitet und unterstützt.
B: Kernfachergänzung
In der Kernfachergänzung werden die individuellen Zielsetzungen im Rahmen zusätzlicher Module (Gruppenkurse) aus dem regulären BA Theaterpädagogik verfolgt.
Es sind zwei Kontingente wählbar:
Modell A: ein bis zwei Module (Gruppenkurse) à 3 total ECTS-Punkte
Modell B: zwei bis drei Module (Gruppenkurse) à total 6 ECTS-Punkte
Leistungsnachweise
Der Abschluss CAS Theater: vermitteln und bilden setzt sich aus den folgenden Nachweisen zusammen:
Besuchen der Module
Erfolgreiche Teilnahme der individuell vereinbarten Module aus dem BA Studium Theaterpädagogik
Forschungstagebuch
Jede:r Studierende des CAS Theater: vermitteln und bilden führt über den Zeitraum des Studiums ein individuelles Forschungstagebuch. Dies mit dem Ziel, eine Fragestellung für einen Versuch in der eigenen Unterrichtspraxis zu finden. Das Forschungstagebuch soll (ausschnittsweise) mit einer Öffentlichkeit (Dozierende, Studierende, Publikum) geteilt werden dürfen.
Tutorat
Zwischen Studierenden und der Studienleitung CAS Theater: vermitteln und bilden finden im Verlauf des gesamten Studiums regelmässig (mind. acht Reflexionsgespräche) statt. Das Finden der Fragestellung und die entsprechende Literatur werden in regelmässigen Gesprächen mit der Studienleitung CAS Theater: vermitteln und bilden reflektiert und unterstützt.
Durchführung eines Praxisversuchs
Ausgehend von der Fragestellung entwickeln die Studierenden einen Praxisversuch in ihrer bestehenden beruflichen Tätigkeit. Dabei werden sie von einem/r Tutor:in beobachtend begleitet. Die Beobachtungen werden den Studierenden zurückgespielt und haben das Ziel, die eigene Praxis aus einer spezifischen Perspektive gespiegelt zu bekommen. Die Rückmeldungen dienen dazu, auf gewohnte Handlungen aufmerksam zu werden und Handlungsspielräume zu erweitern.
Abschluss
Die Abschlussarbeit beinhaltet eine wissenschaftliche Reflexion der verfolgten Fragestellung und einer künstlerischen Umsetzung dessen. Es ist Aufgabe der Studierenden, für ihre individuell verfolgte Fragestellung ein künstlerisches Format der Wissensvermittlung zu erfinden. Die Studienleitung CAS Theater: vermitteln und bilden begleitet den Prozess im Rahmen der regelmässigen Tutorate.
Die Präsentation ist (teil-)öffentlich und findet in Anwesenheit der Studienleitung CAS Theater: vermitteln und bilden und einer/einem Zweitgutachter:in statt.
Das Thema des individuellen Schwerpunktes und die Fragestellung des individuellen Praxisversuchs werden am Ende des ersten Semesters mit der Studienleitung abgesprochen.