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    3. CAS Games & Play in Virtual Spaces
    Mehr zu: CAS Games & Play in Virtual Spaces

    Inhalt und Aufbau des Studiums

    • Games und Play
    • Inhalte
    • Module und Struktur
    • Vortragsreihe und Networking
    • Eigenes Projekt

    Games und Play

    Spiele haben in den letzten Jahrzehnten enorm an Bedeutung gewonnen. Sie haben sich neben Literatur, Kunst und Film als Kultursparte etabliert und sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Virtuelle (spielerische) Räume stellen eine Vermittlungs- und Orientierungsmethode dar, die in den nächsten Jahren noch weiter an Bedeutung gewinnen wird.

    Der CAS Games & Play in Virtual Spaces nähert sich dem Medium aus einer ganzheitlichen Sichtweise: Das freie Spiel («Play»), das keinen Regeln gehorcht, ist dabei ebenso Teil der Ausbildung wie die Methoden zur Entwicklung von Spielen mit festen Regelwerken («Games»). Der CAS Games & Play in Virtual Spaces ermöglicht den Teilnehmenden einen Einstieg in die eigene Praxis der Gestaltung von Games und digitalen Raumerlebnissen.

    Inhalte

    Im Zentrum des CAS Games & Play in Virtual Spaces steht die Befähigung der Teilnehmenden, erste eigene digitale Spiele und interaktive Raumerlebnisse zu konzipieren und umzusetzen. Das Programm beleuchtet Game Design aus theoretischen, konzeptionellen und technologischen Blickwinkeln.

    Fundamentals
    Theoretische Grundlagen aus Game- und Motivationsdesign und digitaler Spielkultur werden vermittelt und ihre Wirkungen und Anwendungsbereiche werden reflektiert. Die Teilnehmenden erforschen die Besonderheiten digitaler Räume sowie die spezifischen Merkmale des sozialen Raums von Spielen.

    Game Experience
    Die Teilnehmenden lernen die Produktionsschritte und ihre Besonderheiten kennen und wenden sie am eigenen Projekt an. Sie durchlaufen einen Produktionszyklus von Konzeptentwicklung, Paper Prototyping, visueller Gestaltung, narrativem Design bis hin zum Playtesting. Dabei machen sie erste Schritte in Gestaltungswerkzeugen wie 3D-Software oder vertiefen bereits vorhandene Kenntnisse.

    Game Technology
    Die Teilnehmenden lernen die Funktion und Fähigkeiten von Game Engines kennen, um damit interaktive digitale Spiele und andere Raumerlebnisse zu entwickeln. Dabei werden praktische Fähigkeiten vermittelt, die einen Einstieg in die selbstständige Arbeit ermöglichen.

    Die Teilnehmenden setzen zudem ein eigenes praktisches Projekt um. Dabei vertiefen sie sich in ein Fokusthema und gestalten ein Spiel, ein spielerisches Erlebnis oder einen interaktiven (virtuellen) Raum. Mentorierende begleiten die praktischen Projekte der Teilnehmenden individuell.

    Module und Struktur

    Der CAS Games & Play in Virtual Spaces ist modular aufgebaut. Neben der Inhaltsvermittlung im Kontaktunterricht im Toni-Areal und der Vernetzung in der Branche bildet die eigene Projektarbeit einen wichtigen Schwerpunkt.

    Der Games & Play in Virtual Spaces gliedert sich in insgesamt sieben Module mit Kontaktunterricht, die jeweils donnerstags, freitags und samstags von 9 bis 16.30 Uhr stattfinden (Änderungen vorbehalten). Zusätzlich findet eine Vortragsreihe an drei Abenden (live/hybrid) statt. Neben dem Kontaktunterricht entwickeln die Teilnehmenden im Selbststudium ihr eigenes Projekt.

    • Modul 1: Designing Virtual Spaces

      In diesem Modul werden zentrale Konzepte, Vorgehensweisen, Methoden und Tools des Game Designs eingeführt und ein eigenes Raumerlebnis in einer Game Engine umgesetzt.

      • Motivations Design, Magic Circle, Game Mechaniken, Flow
      • Theorie zu Game Engines und deren Anwendung
      • Exemplarischer Produktionszyklus der Game-Entwicklung selbst durchspielen
      • Verknüpfung von Game Assets, Sound und Animation für ein interaktives Erlebnis
    • Modul 2: Games & Play

      Die Teilnehmenden lernen wichtige Design- und Genrereferenzen kennen und verstehen gemeinsam deren Motivations- und Erlebnisdesign. Danach beginnen die Teilnehmer:innen in einem Workshopformat mit der Entwicklung des eigenen Projektes. Es entsteht ein erster spielbarer Prototyp.

      • Theorie zu Motivations-, Erlebnis und Game Design
      • Methoden für den iterativen Game- und Experience-Design-Prozess
      • Entwicklung von Projektskizzen, Core Experience, Paper-Prototypen
      • Playtesting und Feedback Analyse
    • Modul 3: Game Technologies

      Die technischen Aspekte der Entwicklung von digitalen Räumen und Games stehen im Fokus dieses Moduls. Neben der theoretischen Vermittlung von technischen Grundlagen steht die individuelle Anwendung und Befähigung zum selbständigen Arbeiten im Vordergrund.

      • Technische Konzepte wie Szene, Game Objekt, Asset, Kollision und Game Physics
      • Verknüpfung von Input mit Spielaktionen, z. B. zur Steuerung einer Spielfigur
      • Anknüpfungspunkte für Menschen mit Programmierkenntnissen
      • Veröffentlichung und Verbreitung eigener Spiele und Raumerlebnisse 
    • Modul 4: Managing Interactive Projects

      Nachdem die Teilnehmenden mit den Grundlagen vertraut sind, nehmen sie die Umsetzung eines eigenen Projekts in Angriff. In einem Workshopformat werden Fragen zur technischen Umsetzung, Umfang, Machbarkeit und Meilensteine geklärt.

      • Entwicklung eigener technischer Prototypen
      • Game Entwicklung ohne Coding
      • Machbarkeitsanalyse und Scoping
      • Planung der Umsetzung und Meilensteine
    • Modul 5: Game Visuals

      Die Auseinandersetzung mit der Visualität von digitalen Spielen und Raumerlebnissen steht im Zentrum dieses Moduls. Die Teilnehmenden entwickeln ein visuelles Spielkonzept und üben dessen Umsetzung.

      • Analyse von Game Visuals und deren Wirkung auf Spielerlebnis und Immersion
      • Avatar, Spielperspektive, Licht, Animation, Environmental Storytelling
      • Visueller Gestaltungsprozess anhand von Konzept, Moodboards, Konzeptskizzen und Storyboards
      • 3D-Modellierung und Texturierung von Game Assets
    • Modul 6: Applied Play

      In diesem Modul betrachten wir Spiele und spielbasierte Ansätze wie Playification, Gamification und Serious Games in verschiedenen Bereichen, darunter Bildung, Forschung oder auch Werbung. Wir betrachten vertieft, wie Spiele und Raumerlebnisse positioniert und nutzbringend eingesetzt werden können.

      • Unterschiede und Einsatzgebiete von Serious Games, Gamification, Playification
      • Nutzung von Spielmechanismen zur Förderung von Engagement und Motivation
      • Spielerische Exkursion
    • Modul 7: Projektpräsentation und Reflexion

      Präsentation und Playtesting der entwickelten Spielprototypen. Reflexion der persönlichen Lernerfahrung, Exploration des Potenzials und Positionierung der individuellen Projekte.

      • Präsentation und Ausstellung der Projekte der Teilnehmenden
      • Reflexion der persönlichen Lernerfahrung und Ausblick

    Vortragsreihe und Networking

    In dieser dreiteiligen Vortragsreihe (vor Ort, hybrid) gewähren externe Game-Entwickler:innen, Künstler:innen und Personen aus anderen verwandten Feldern Einblicke in ihre Arbeit. Sie ermöglichen den Teilnehmenden so Anknüpfungspunkte für die eigene professionelle Praxis und eine Perspektive auf Karrieremöglichkeiten.

    Über einen Discord-Server mit freiwilligen Peer-to-Peer-Circles bleiben die Teilnehmenden in Kontakt und unterstützen sich gegenseitig.

    Eigenes Projekt

    In einem eigenen – optional im Team – entwickelten Projekt setzen die Teilnehmenden ein eigenes Vorhaben selbstständig prototypisch um. Dabei werden erlernte Fähigkeiten selbständig vertieft, die Teilnehmenden finden eigene Vorgehensweisen und Schwerpunkte. Profis aus Lehre und Praxis unterstützen die Teilnehmenden, geben Orientierung zur Machbarkeit sowie praktische Hilfestellung für die Umsetzung. Es stehen dafür fünf Mentoratsstunden zur Verfügung. Die entstandenen Projekte werden in Modul 7 präsentiert und reflektiert.