Minor

Alternative Zukünfte: Nachhaltigkeit und Ökologie in der Praxis

Du willst Zukunft nicht nur denken, sondern aktiv gestalten? Dieser interdisziplinäre Minor bietet Raum, alternative Visionen für eine lebenswertere Welt zu entwickeln – kritisch und kreativ. Zwischen Nachhaltigkeit und Ökologie, Theorie und Praxis öffnen sich Räume für kritisches Denken, experimentelles Arbeiten und kollektive Imagination. Gemeinsam untersuchen wir bestehende Systeme, entwickeln neue Perspektiven und erproben Ideen in künstlerischen und gestalterischen Prozessen.


  • Studienstufe

    BA und MA

  • Studienumfang

    15 Credits

  • Hauptunterrichtssprache

    Deutsch / Englisch

  • Studienstart

    Jedes Herbstsemester

  • Studienplätze

    Platzzahl beschränkt

  • Unterrichtszeit

    Minor-Wochen und Freitagnachmittage


Studium

Diese Inhalte kommen auf dich zu.
Angesichts von Klimawandel, Verlust der Biodiversität, sozialen Ungleichheiten und sich rasant verändernden Lebensbedingungen versteht dieser Minor Kreativität, Neugier und Mut als zentrale Werkzeuge für Veränderung. Während wissenschaftliche Ansätze helfen, komplexe Problemlagen zu erkennen und zu analysieren, können Kunst und Design diese erfahrbar machen, dominante Narrative hinterfragen, Diskussionen anstossen und zum Handeln motivieren. Mit einem starken Anspruch auf positive und nachhaltige Transformation erkunden Studierende die vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen ökologischen, sozialen und kulturellen Systemen, in lokalen wie auch globalen Kontexten, und arbeiten dabei mit interdisziplinären und transkulturellen Ansätzen.

Die Studierenden setzen sich aus künstlerischen und gestalterischen Perspektiven mit aktuellen ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander. Sie lernen Theorien und Methoden aus Kunst, Design und Wissenschaft experimentell, spekulativ und kritisch in die eigene Praxis zu übersetzen. Im Fokus stehen interdisziplinäre, interkulturelle und ortsspezifische Zugänge, die differenzierte, kontextbezogene Antworten jenseits universeller Lösungsansätze ermöglichen.

In Inputs, Diskussionen, Exkursionen und einer einwöchigen Studienreise verbinden die Studierenden kritische Reflexion mit künstlerisch-gestalterischer Forschung, Feldarbeit und experimenteller Praxis. Sie untersuchen die Beziehungen zwischen Umwelt, Kultur, Geschichte und globalen Austauschprozessen und entwickeln daraus alternative Visionen, Szenarien und Entwürfe für lebenswerte Zukünfte, individuell und im kollaborativen Austausch. Das Modul richtet sich an Studierende, die neue Denk- und Handlungsräume erkunden und ihre Praxis im Kontext aktueller Umwelt- und gesellschaftlicher Fragen weiterentwickeln möchten.

Diese Kompetenzen erlernst du.
Absolvierende sind in der Lage: 
–  Nachhaltigkeit und Ökologie in ihren vielfältigen Definitionen aus einer holistisch-systemischen Perspektive zu verstehen; 
–  ökologische und soziale Phänomene vor dem Hintergrund kultureller Aspekte aus künstlerischer oder gestalterischer Sicht zu reflektieren und in die eigene Praxis zu integrieren; 
–  kritisches und innovatives Denken zu stärken und gezielt in spezifischen Kontexten anzuwenden; 
–  sich mit dem erworbenen Wissen in unterschiedlichen Arbeits- und Berufsfeldern zu positionieren.

Diese Voraussetzungen bringst du mit.
Der Minor richtet sich an Studierende, die sich mit den eng verflochtenen ökologischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen möchten. Nachhaltigkeit wird dabei aus künstlerischen und gestalterischen Perspektiven explorativ, spekulativ und transformativ bearbeitet. Das Programm fördert interdisziplinäre und kritische Zugänge und macht unterschiedliche Wissensformen, Erfahrungen und Praktiken sichtbar. Auf dieser Grundlage erweitern die Studierenden ihr Handlungsfeld und entwickeln die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge reflektiert in ihre eigene künstlerische und gestalterische Praxis zu integrieren.

Benötigte Sprachkenntnisse
Folgende Sprachen benötigst du für die Teilnahme an diesem Minor:
–  Deutsch und Englisch: um einer Diskussion folgen zu können
–  Deutsch und Englisch: um sich aktiv an einem mündlichen Austausch zu beteiligen
–  Deutsch und Englisch: um einen Text zu verstehen
–  Deutsch oder Englisch: um einen Text zu verfassen

Von diesen Besonderheiten profitierst du.
In diesem Minor erwerben Studierende die Fähigkeit, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen kritisch und praxisnah in ihrer eigenen künstlerischen und gestalterischen Arbeit zu verhandeln. Sie entwickeln interdisziplinäre Forschungskompetenzen, lernen spekulative und zukunftsorientierte Methoden kennen und übersetzen vielschichtige Umweltfragen in prägnante künstlerische und gestalterische Positionen. Das Programm fördert kritisches Denken, kollaboratives Arbeiten sowie ein reflektiertes Bewusstsein für soziale, kulturelle und ökologische Kontexte. Durch die Auseinandersetzung mit realen Situationen, ortsspezifischer Forschung und experimentellen Formaten gewinnen die Studierenden Sicherheit im Umgang mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und verorten ihre eigene Praxis innerhalb zentraler Debatten zu Nachhaltigkeit, Ökologie und Zukunftsgestaltung.

Semesterdaten ZHdK
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Zeitstruktur




Major-Minor-Studienmodell

Mit dem Major wählen Studierende ihren Studienschwerpunkt. Dazu können sie einen oder zwei Minors wählen, mit denen die Kompetenzen aus dem Major vertieft oder disziplinenübergreifend erweitert werden. Die ZHdK bietet mit dieser Wahlvielfalt ein europaweit einzigartiges Angebot, welches eine ganz individuelle Entwicklung und Schärfung des eigenen Studienprofils ermöglicht. 


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