Ich gehe durch die Stadt, ziellos oder vielleicht auch nicht.
Ich ziehe mein Wägelchen hinter mir her, halte an, bücke mich, hebe auf, lasse liegen.
Unscheinbares, Zurückgelassenes unbeachtet.
Ich sammle Fragmente: Materialien, Pflanzen, Begegnungen, Ideen, Zufälle.
Ist es der urbane Raum, der sich in mich einschreibt, während ich mich durch ihn bewege?
Gefundene Dinge werden zu neuen Objekten, zu etwas Essbarem verarbeitet oder zu einer Sitzgelegenheit zum Verweilen.
Teile dieser urbanen Fragmente sind draussen, irgendwo unter der Zugbrücke vor dem Toni-Areal sichtbar und erfahrbar. Ihre Anordnung verändert sich täglich von 16:00 bis 17:00 Uhr.
Bei einem Zvieri.
In einem Gespräch.
Einem Blick.