Ausgehend von zufälligen Begegnungen im Alltag untersucht mein Diplomprojekt Situationen und Objekte im öffentlichen Raum, die für mich einen künstlerischen Charakter annehmen, obwohl sie nie als Kunst gedacht waren. Durch fotografische Dokumentation sammle ich die Werke und frage danach, was sie für mich zu Kunstwerken macht. Das Sehen, der Kontext, das Framing oder die fotografische Aneignung? Gleichzeitig interessiert mich auch die Frage der Autorschaft: Wer ist Autor*in eines solchen Kunstwerks – die Person, die ein Objekt hinterlassen hat, oder ich, der es sieht und fotografiert, oder beide? Das Projekt richtet den Blick auf das Ungeplante, Vergängliche und oft Übersehene im urbanen Raum. Die Arbeit soll dazu einladen, alltägliche Umgebung neu wahrzunehmen und selbst nach solchen Momenten von «Kunst, die nicht weiss, dass sie Kunst ist» Ausschau zu halten.
ÖFFNUNGSZEITEN PLANET5
MO • DI • FR: 14:00–20:00 UHR
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