Den Aufenthalt in der Stadt nehme ich als reizüberflutend und stressig wahr und dies wirkt besonders zerrend auf mich, wenn ich schon mental vorbelastet bin. Während meinen Aufenthalten und Spaziergängen in der Umgebung des Toni Areals, fand ich mich an Orten wieder, die auf mich regenerativ und «Reiz»-mindernd wirken. Ich merke wie diese Orte meinen angespannten Zustand ausgleichen und meine Stimmung aufhellen. Meine Empfindungen und die Wahrnehmung des Ortes hielt ich in Form von Aquarellen in meinem Journal fest.
Im weiteren Arbeitsprozess entstanden aus Experimenten mit Cyanotypie diverse Bilder und Negativabdrücke. Die Ergebnisse aus diesen Versuchen habe ich in einem kleinen Journal dokumentiert. Meine Erfahrungen führten schliesslich zu der Umsetzung einer vierteiligen, grossformatigen Bildserie, welche beide Medien vereint.