Wasser fliesst, verbindet, entzieht sich und verwandelt. Doch was bedeutet es, Wasser nicht nur als Ressource, sondern als relationale Mitwelt zu verstehen? Welche Rolle können ästhetische Prozesse dabei spielen, gewohnte Mensch-Umwelt-Verhältnisse zu irritieren – gerade angesichts ökologischer Krisen?
Die Arbeit untersucht anhand eines Planspiels und ästhetischen Nature Writings, wie Wahrnehmung, Irritation und offene Suchbewegungen Perspektivverschiebungen im Umgang mit Wasser anstossen können. Im Zentrum stehen tastende Annäherungen, Unsicherheiten und relationale Formen des In-Beziehung-Tretens zur Mitwelt.