Die Zürcher Allmend ist eine Restfläche am Stadtrand, zwischen Fluss, Autobahn und Einkaufszentrum. Lilo bewegt sich mit einem blauen Wagen durch diese Landschaft. Mit der Tonangel hört sie dem Ort zu, als könnte er antworten. An einem Kiosk beginnt sie Gespräche mit Menschen, die hier täglich zusammenkommen. Erinnerungen vermischen sich mit Erzählungen anderer, Dokumentarisches kippt ins Fiktionale. Was als Recherche beginnt, wird zu einem Resonanzraum für Abschied, Verlust und die fragile Möglichkeit von Nähe.