Stell dir vor, du befindest dich in einer Umkleidekabine: eng, halbnackt und allein. Im Spiegel siehst du dich umhüllt von zusammengesetzten, unterschiedlich bemalten Stoffstücken. Diese sind in drei Workshops entstanden. Die Arbeit bringt unsichtbare Körpererfahrungen der Teilnehmenden zum Ausdruck. Im Zentrum stehen schmerzhafte Erfahrungen mit PMOS (polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom, früher PCOS), Endometriose, Menstruation und sexualisierter Gewalt. Durch das Zusammenfügen der einzelnen Stoffbilder entsteht eine räumliche Installation in Form einer Umkleidekabine und wird zum Akt des Vernetzens, der Solidarität und des gemeinschaftlichen Austauschs. Das Projekt setzt sich für mehr Sichtbarkeit ein, bricht Tabus und lenkt Aufmerksamkeit auf übersehene Körpererfahrungen.
ÖFFNUNGSZEITEN MARTA
MO-FR: 10:30–18:30 UHR
SA: 10:30–17:30 UHR
SO: GESCHLOSSEN