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    Urban Waters 2026

    Urban Waters 2026 Visual
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    Zwischen Wasser und Stadt: Kunst zum Eintauchen, Erleben und Mitmachen 

    «Urban Waters» präsentiert vom 13.3.–12.4.2026 im GZ Wipkingen Performances, Workshops, Lesungen, Konzerte und Kunstinstallationen an der Limmat unter freiem Himmel. Das öffentliche Kunstfestival inspiriert zum Nachdenken und Erleben der ökologischen, sozialen und kulturellen Bedeutung des Wassers.

    Wasser prägt unsere Landschaften und Städte – und doch nehmen wir seine Rolle oft erst bewusst wahr, wenn sich Veränderungen bemerkbar machen. Zürich mit seinem See und seinen Flüssen wirkt auf den ersten Blick wie ein naturnaher Raum mitten in der Stadt. Gleichzeitig beeinflussen Hochwasser, Trockenzeiten und Fragen der Wasserqualität und der Wassernutzung zunehmend den Alltag. Andererseits stehen auch unsere lokalen Gewässer im Spannungsfeld von Klimawandel und Ressourcennutzung. Wasser ist lebenswichtig, es gestaltet städtische Räume, das Zusammenleben und unseren Alltag. Doch welche Bedeutung gewinnt Wasser, wenn wir es nicht nur als Ressource, sondern als gemeinsames kulturelles Gut erfahren?

    Mit diesen Perspektiven verwandelt «Urban Waters» das GZ Wipkingen in einen Ort des Austauschs, der Erfahrung und der Reflexion. In Kunstinstallationen, Performances, Konzerten, Lesungen und Workshops erschliesst sich Besucher:innen die vielschichtige Rolle des Wassers in der Stadt und im globalen Zusammenhang. Die Ausstellung vereint 22 Arbeiten und wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm mit 17 Veranstaltungen begleitet. Der Besuch ist kostenlos.

    «Urban Waters» wird im Rahmen des Projekts #hallowasser vom Kanton Zürich gefördert.

    Ein Besuch im Frühling lohnt sich besonders

    Am 22. März wird der Tag des Wassers gefeiert – mit einem vielfältigen und interaktiven Programm für Familien ebenso wie für Kunstinteressierte.

    Programm

    • Wochenende 1

      Samstag 14.3.2026

      • 14:00–17:00, Limmat-Love-O-Meter, partizipative Installation, Ort: Ufertreppe
      • 14:00–14:45, Sounds of Water, Themenführung durch die Ausstellung, Treffpunkt: Cafeteria
      • 18:00–18:30, Ton in Ton, Sound Performance, Ort: Roter Saal

      Sonntag 15.3.2026

      • 07:00–08:30, Liquid Practices: Melting, Workshop/Performance, Treffpunkt: Ufertreppe
      • 14:00–15:00, The Limmat Oracle, Workshop, Ort: Roter Saal, Anmeldung Online
      • 19:00–20:30, Liquid Practices: Seeping, Workshop/Performance, Treffpunkt: Ufertreppe
    • Wochenende 2

      Freitag 20.3.2026

      • 20:00–21:00, WASSERN, Sound Performance, Ort: Roter Saal

      Samstag 21.3.2026

      • 17:00–17:30, Dragon Skin, Sound Performance, Ort: Roter Saal

      Sonntag 22.3.2026

      • 09:00–18:00, Tag des Wassers: ein vielfältiges und interaktives Programm für Familien und Kunstinteressierte. Für alle Programminfos besuchen Sie hallowasser.ch/tagdeswassers.
    • Wochenende 3

      Freitag 27.3.2026

      • 18:00–19:00, Aggregatzustände – Erinnern gegen das Vergessen, Sound Performance, Ort: Roter Saal

      Samstag 28.3.2026

      • 14:00–17:00, Limmat-Love-O-Meter, partizipative Installation, Ort: Ufertreppe
      • 14:30–15:00, Märchenstunde Meerjungfrau, interaktive Performance für Familien, Treffpunkt: Ufertreppe
      • 15:30–17:00, WALK & TALK: Limmat, immersiver Audiowalk, Treffpunkt: Ampèresteg

      Sonntag 29.3.2026

      • 07:00–08:30, Liquid Practices: Drifting, Workshop/Performance, Treffpunkt: Ufertreppe
      • 14:00–16:00, Die Farben unseres Wassers, Workshop für Familien, Treffpunkt: Cafeteria
      • 19:00–20:30, Liquid Practices: Simmering, Workshop/Performance, Treffpunkt: Ufertreppe
    • Wochenende 4

      Freitag 3.4.2026

      • 18:00–19:00, ThroughWater, performative Lesung, Ort: Roter Saal

      Samstag 4.4.2026

      • 14:00–15:00, I drank out of the Limmat. And I will do it again. Workshop, Treffpunkt: Ufertreppe, Anmeldung Online
      • 17:00–17:30, Ihre warme Hülle, Lesung, Ort: Roter Saal, Anmeldung Online

      Sonntag 5.4.2026

      • 14:00–14:45, River Tales, Themenführung durch die Ausstellung, Treffpunkt: Cafeteria
      • 15:00–16:00, River Being, immersiver Spaziergang, Treffpunkt: Ufertreppe
      • 19:30–20:00, WAVES OF WASTE, Performance, Ort: Roter Saal
    • Wochenende 5

      Freitag 10.4.2026

      • 18:00–20:00, Kurzfilmabend, Ort: Roter Saal

      Samstag 11.4.2026

      • 14:00–14:45, I‘m Happy When It Rains, Workshop, Ort: Workshop-Raum, 1. Stock, Anmeldung Online
      • 15:00–15:45, I‘m Happy When It Rains, Workshop, Ort: Workshop-Raum, 1. Stock, Anmeldung Online
      • 16:00–16:45, Hidden Underwaters, Themenführung durch die Ausstellung, Treffpunkt: Cafeteria 

      Sonntag 12.4.2026

      • 07:00–08:30, Liquid Practices: Soaking, Workshop/Performance, Treffpunkt: Ufertreppe
      • 14:00–16:00, Zukunft auf der Zunge, Workshop, Ort: Roter Saal
      • 19:00–20:30, Liquid Practices: Dropping, Workshop/Performance, Treffpunkt: Ufertreppe

    Performances

    • Aggregatzustände – Erinnern gegen das Vergessen

      Sound Performance von Melanie Thomet (Gesang), Luca Righele (Percussion) und Joel Haller-Gloor (Technik)

      Die Performance Zustandswechsel verbindet einen schmelzenden Eisblock mit freier improvisierter Musik für Stimme und Perkussion und Live-Elektronik. Die drei Aggregatzustände des Wassers – fest, flüssig, gasförmig – werden klanglich und körperlich erfahrbar gemacht. Sie stehen zugleich für gesellschaftliche Prozesse von Erstarrung, Bewegung und Verschwinden. Ohne das Thema explizit zu benennen, verweist die Performance auf Erinnerung, Gewalt und die Gefahr des Vergessens.

      Perspektiven und Wahrnehmung
      Die Performance lädt das Publikum dazu ein, den Wandel des Wassers aus unterschiedlichen räumlichen, akustischen und emotionalen Perspektiven wahrzunehmen und eigene Bedeutungen zwischen Klang, Material und Erinnerung entstehen zu lassen.

      Ort: Roter Saal
      Datum: 27.3.2026, 18:00–19:00 Uhr

      Visual
    • Dragon Skin

      Sound Performance von Victoria Papagni und Luca Somm

      Cyborg-Schmuck, zweite Haut oder Prototyp eines prothetischen Werkzeugs für die Hand zur Steuerung und Komposition von Klang durch Körperbewegungen. Diese elektronische Prothese ist als performatives Interface konzipiert, das Bewegung und Klang sowie Mensch und Technologie in einer optimistischen Allianz komplementärer Symbiose miteinander verschränkt. Alle klanglichen Elemente basieren auf aquatischen Feldaufnahmen, grösstenteils aus südamerikanischen subtropischen Regionen sowie aus dem Ocean Archive. Diese wässrige Klangatmosphäre begleitet eine Hybridität aus künstlicher und organischer Ästhetik, indem sie durch technologische Filter verzerrt und modifiziert wird, die von Körperbewegungen gesteuert sind.

      Warum kann eine Hand – als Evokation von Berührung – mit Wasser in Beziehung gesetzt werden? Wasser wird zu einer zentralen Metapher und materiellen Präsenz: Es evoziert die Fluidität von Grenzen zwischen Körpern, die Unmöglichkeit, es/sie festzuhalten, sowie die ephemere Natur von Kontakt.

      Sounddesign basierend auf:
      Biopoiesis Sample Bank von Lechuga Zafiro, in der „Wasserspritzer zu Schlaginstrumenten werden“, sowie Feldaufnahmen aus dem Ocean Archive.

      Ort: Roter Saal
      Datum: 21.3.2026, 17:00–17:30 Uhr

      Visual
    • Limmat-Love-O-Meter

      Interaktive Installation von Rosa Zimmer und Claudia Lombardi 

      Ein kleiner Stand mit riesengrossem Herz: Love is in the air! Die Liebeserklärung gilt aber keinen zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern der Limmat.

      Badest du im Sommer in ihr und vergisst du sie im Winter? Wie alt ist sie und wo ist sie geboren? Hast du ihr schon einmal ein Kompliment geschenkt, dich in einem Gespräch verplätschert, oder dich sogar in sie verliebt? – Obwohl oder gerade weil sie eine nicht-menschliche Entität ist? Beim Limmat-Love-O-Meter beraten wir dich mit Ideen für ein erstes Date oder für neue Beziehungsformen mit dem Fluss.

      Ort: Ufertreppe
      Datum: 14.3.2026 und 27.3.2026, 14:00–17:00 Uhr

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    • I drank out of the Limmat. And I will do it again.

      Workshop mit Michael Tulio Bühler

      Wie trinkbar ist unser Wasser – heute und in Zukunft?

      Der Workshop I drank out of the Limmat. And I will do it again. setzt sich mit der Trinkwasserqualität der Limmat und der Schweizer Gewässer auseinander und lädt das Publikum ein, Wasser neu zu denken, zu erleben und zu hinterfragen.

      Auf den Treppen zur Limmat verbindet die Veranstaltung Vortrag und partizipativen Workshop. Nach einer kurzen Einführung werden die Besucher:innen selbst Teil des Happenings: Gemeinsam wird Wasser direkt aus der Limmat geschöpft und getrunken – ein symbolischer Akt für eine mögliche Zukunft mit sauberem, trinkbarem Wasser.

      Treffpunkt: Ufertreppe
      Datum: 4.4.2026, 14:00–15:00 Uhr

      Anmeldung Online

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    • I’m Happy When It Rains

      Workshop mit Joëlle Bitton und Vinzenz Leutenegger

      Unser Workshop findet parallel zur Klanginstallation I’m Happy When It Rains statt und orientiert sich an der während des gesamten Festivals gesammelten Regenwassermenge. Die Installation wird durch zwei Biodesign-Workshop-Sessions erweitert, in denen wir mithilfe von Mikroskopen und Testkits die in den gesammelten Regenproben enthaltenen Mikroorganismen untersuchen.

      In den Sessions werden wir ausserdem über Praktiken des Sammelns und Aufnehmens von Regenwasser sprechen, zeichnen und lernen, unsere sinnliche Beziehung zum Regen reflektieren und uns insbesondere mit den Partikeln beschäftigen, die der Regen mit sich trägt – eine wenig bekannte Tatsache. In einer separaten Veranstaltung werden zudem Live-Streams der von der Installation erzeugten Klänge angeboten, die je nach Wettervorhersage angekündigt werden.

      Jede Workshop-Session dauert 45 Minuten und ist für alle Altersgruppen geeignet. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Maximal 10 Teilnehmende pro Session.

      Ort: Workshop-Raum im 1. Stock
      Datum: 11.4.2026, 14:00–14:45 Uhr und 15:00–15:45 Uhr

      Anmeldung Online

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    • Ihre warme Hülle

      Lesung von Luisa Kühne

      Die Strasse ist leer. Keine Vögel oder Insekten, kein Rascheln der Blätter im Wind, nur das rhythmische Schlagen eurer Schritte auf dem durstigen Boden: Tack, Tack, Tack. Wir hören euch kommen. Unsere Häuser liegen abseits von euren, kahl und hungrig, in der dürren Stadtlandschaft hinter dem Zaun. Fast alle natürlichen Flüsse sind ausgetrocknet. Doch Sie ist geblieben. Ihr habt euch um Sie gekümmert, nach dem Wiederaufbau. Sie ist eine der letzten lebendigen Wasserläufe, ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit. Sie ist besonders, wird überwacht, geschützt und begehrt. Sie ist Ressource, Relikt, Attraktion. Jeden Tag spähen wir durch den Spalt im Zaun, eine nach der anderen. Wir beobachten euch, wie ihr Sie anschaut, tagsüber, wenn die Hitze auf ihrer Oberfläche brennt, oder abends, wenn sich eure Schatten rasend über ihren Körper legen.

      Luisa Kühne liest einen ersten Teil des Schreibprojekts Ihre warme Hülle, das Kontrolle und patriarchale Machtverhältnisse thematisiert. Der Text zeichnet eine dystopische Zukunft und stellt Fragen nach dem gesellschaftlichen Umgang mit weiblichen Körpern und ökologischen Ressourcen. Wer besitzt, wer kontrolliert, wer wird benutzt? Wem gehören Körper und Wasser und was bleibt, um zu handeln?

      Ort: Roter Saal
      Datum: 4.4.2026, 17:00–17:30

      Anmeldung Online

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    • Liquid Practices

      Performance von liquid stays: Künstlerische Forschungsgruppe zu Wasser und Zeit  
      (Claudia Kübler, Esther Kempf, Laura von Niederhäusern, Maëlle Cornut, Marit Mihklepp, Mayumi Arai, Moselle Kleiner, Nina Willimann, Peiran Wang)

      Nehmen wir die Limmat als ein Lebewesen wahr? Können wir mit unserer Nase hinhören? Und mit unseren Augen spüren? Wann überkreuzen sich die Sinne? An sechs Zusammenkünften über drei Sonntage verteilt, jeweils in der Dämmerung um 7 Uhr morgens und abends, tauchen wir in eine partizipative Erfahrung am und mit dem Fluss ein. Basierend auf den experimentellen Begegnungen mit Gewässern unserer Forschungsgruppe, teilen wir eine Reihe von kollektiven Praktiken, die es ermöglichen, unsere menschliche Wahrnehmung für Verbundenheit zu schärfen, lockern und verändern. Wir laden dazu ein, aus der Alltagszeit und gewohntem Selbstverständnis herauszutreten, um sich auf die Zeitlichkeit der Lebendigkeit der Limmat einzulassen. 

      Perspektiven und Wahrnehmung
      «Liquid Practices» eröffnet durch gemeinsame Praktiken am und mit dem Fluss eine sinnlich-relationale Erfahrung, die die Wahrnehmung von Verbundenheit schärft und eine Begegnung mit der Limmat als lebendigemGegenüber formt. 

      Weitere Informationen: https://www.zhdk.ch/forschung/ifcar/liquid-practices-26232   

      Treffpunkt: Ufertreppe
      Datum: 15.3.2026, 29.3.2026 und 12.4.2026, jeweils um 07:00–08:30 Uhr und 19:00–20:30 Uhr

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    • Märchenstunde Meerjungfrau

      Performance von Lelah Neary, Kostüm von Lee Fischer

      Die einzige Meerjungfrau aus dem Zürichsee ist wieder einmal an Land. Gemeinsam mit ihrem besten Freund, dem Fischer, erzählt sie ihre Geschichte. Ein Märchenrundgang an der Limmat, für ein Publikum ab vier Jahren. 

      Perspektiven und Wahrnehmung
      «Märchenstunde Meerjungfrau» schafft durch eine märchenhafte Erzählung eine poetische Verbindung zum Wasser und entführt das Publikum auf eine emotionale Reise voller Hoffnung und Magie.

      Treffpunkt: Ufertreppe
      Datum: 28.3.2026, 14:30–15:00 Uhr

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    • Processed Waters

      Konzert von trio zIKzAk

      Saxophon, E-Gitarre und erweiterte Perkussion (Fässer, Metalle, resonante Flächen) werden gemeinsam mit Kontaktmikrofonen und Wasser in seinen verschiedenen Zuständen (flüssig und fest) eingesetzt, um eine musikalische Sprache zu schaffen, die in Dialog mit den urbanen und natürlichen Kreisläufen des Wassers tritt.

      Processed Waters verschiebt das traditionelle Hören: von der Bühne in den öffentlichen Raum, vom Instrument zum Material. Wasser wird nicht länger nur als visuelle oder symbolische Ressource wahrgenommen, sondern wird zu einer aktiven Klang- und Schwingungsquelle. Durch freie Improvisation und bearbeitete Klangmanipulation interagieren die Trio-Mitglieder mit Wasser in seinen unterschiedlichen Formen.

      Ort: Roter Saal
      Datum: Vernissage am 13.3.2026, 19:00–19:30 Uhr

      Zutritt ausschliesslich mit persönlicher Einladung.

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    • River Being

      Performativer Spaziergang mit Vera Ilona Stierli, Ingvild Marstein Olsen, Olivia Edginton, Guoste Tamulynaite

      River Being ist ein performativer Spaziergang und lädt das Publikum ein, innezuhalten und die Verflechtung zwischen der Limmat, Tanz und Klang zu entdecken. In der Live-Performance verweben Tänzerinnen und elektronische Musik die Topografie, Rhythmen und Bewegungen der Limmat zu einem sinnlichen Erlebnis. Entlang des Flussufers entsteht so ein Dialog zwischen Fluss, Körper und Sound – ein Moment des Innehaltens im Fluss des Alltäglichen.

      Die Vorstellung ist als Spaziergang konzipiert. Das Stück beginnt an der oberen Ecke der Treppe im Wipkingerpark, führt quer über die Treppe, verläuft anschliessend flussabwärts bis zum Ampéresteg, überquert den Steg und endet auf der gegenüberliegenden Flussseite – am Ende vom Steg. 

      Performance: Vera Ilona Stierli, Ingvild Marstein Olsen, Olivia Edginton, Laura Imperiali
      Choreografie & Tanz: Vera Ilona Stierli, Ingvild Marstein Olsen, Olivia Edginton
      Live Musik & Komposition: Guoste Tamulynaite
      Kostüme: Giancarlo Bello

      Perspektiven und Wahrnehmung
      Ein immersiver Spaziergang entlang der Limmat, der Tanz und elektronischen Klang mit dem Rhythmus des Flusses verbindet.

      Teaser: https://www.youtube.com/watch?v=GW_E74w2ohE

      Treffpunkt: Ufertreppe
      Datum: 5.4.2026, 15:00–16:00 Uhr

      Der Spaziergang ist rollstuhlgängig. 
      Die Vorstellung findet bei jedem Wetter statt.

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    • The Limmat Oracle

      Workshop von Sara Hallström und Nastasia Louveau

      Das Limmat-Orakel. Eine annähernde Anleitung für eine Flusswahrsagen-Praxis: dieser Workshop stellt die Limmat ins Zentrum und untersucht, wie menschliche Subjekte durch kreative Praxis eine Verbindung zum nicht-menschlichen Subjekt des Flusses herstellen können. Nach einer kurzen Einführung machen sich die Teilnehmenden gemeinsam auf den Weg, um Wörter, Zeichnungen und Klänge bei einem Spaziergang zum und am Wasser zu sammeln. Zurück im Studio werden wir unsere gesammelten Eindrücke gemeinsam betrachten und anhören und sie durch die Linse der Limmat als Protagonistin und Orakel gemeinsam interpretieren.

      Ort: Roter Saal
      Datum: 15.3.2026, 14:00–17:00 Uhr.

      Anmeldung Online

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    • ThroughWater

      Performative Lesung von Alicia Peters 

      Hat Wasser eine Erinnerung? Nachts, wenn du einsam bist rufst du es auf. Dein Fenster zurück in die Stadt des Wasser. Du warst untergegangen in der Grossstadt. Und jetzt schaust du dem Wasser beim Fliessen zu. Bis zu dieser einen Nacht als es dunkler war als sonst und du im tiefschwarzen Gewässer einen leuchtenden Punkt entdeckst. Eine gleissend weisse Figur taucht auf und zieht dich herab. Zurück. 

      Auf dem Dach des Gebäudes gegenüber des GZ Wipkingen steht Yves Netzhammers Kunstwerk: Die Pferd-Skulptur verfügt über eine Live Kamera mit der wir in Echtzeit das Fließen der Limmat beobachten können. In der szenischen Lesung ThroughWater nutzt die Protagonist:in diese Aufnahmen des fließenden Gewässers um sich zurückzusehnen in eine Stadt, in der sie gerade nicht ist, nicht sein kann. Wir werden uns gemeinsam mit dem Wasser erinnern und zurücksehnen. Das hier ist ein Untertauchen.

      Ort: Roter Saal
      Datum: 3.4.2026, 18:00–19:00 Uhr

      Die Platzanzahl ist begrenzt. Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen, um sich einen Platz zu sichern.

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    • Ton in Ton

      Sound Performance von Yannic Bründler

      Ton ist der Protagonist. In einem einfachen performativen Akt wird trockener Ton mit Wasser übergossen und erzeugt unerwartete klangliche Reaktionen.
      Bedeutung entfaltet sich im Moment im Ton als Ton und formt ein 15-minütiges Live-Konzert.

      Ort: Roter Saal
      Datum: 14.3.2026, 18:00–18:30 Uhr

      Die Platzanzahl ist begrenzt. Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen, um sich einen Platz zu sichern.

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    • WALK & TALK: Limmat

      Immersiver Audiowalk mit Ernst Bromeis und Johannes M. Hedinger

      WALK & TALK: Limmat ist ein ortspezifischer Audiowalk mit Johannes M. Hedinger im Gespräch mit Wasserbotschafter Ernst Bromeis. Während des Spaziergangs entlang der Limmat erzählt der Extremschwimmer von seinen Wasserprojekten. Geräusche der Flusslandschaft fliessen in den Dialog ein. Es entsteht ein immersives Hörerlebnis, das die alltägliche Präsenz von Wasser mit Fragen zu ökologischer Transformation und urbanem Zusammenleben verbindet.

      Der rund 30-minütige Audiowalk startet beim Ampèresteg auf der Seite GZ Wipkingen. Er führt stadtauswärts am rechten Limmatufer bis zum Hardturmsteg und anschliessend am linken Limmatufer wieder stadteinwärts zurück zum Ampèresteg. Für den selbstgeführten Walk benötigen sie ein Smartphone, Kopfhörer und dem Wetter angepasste Kleidung. Über ein Schild beim Ampèresteg laden sie den Audiowalk via QR-Code auf ihr Mobiltelefon.

      Der Walk ist live mit Ernst Bromeis und Johannes Hedinger am 21.3.26 zu erleben, inklusive Q&A. Der Audiowalk kann auch ortsunabhängig als Podcast gehört werden. Das Audiofile und weitere Informationen finden sie auf der Website des Institute for Land and Environmental Art unter www.ilea.art

      Mitwirkende 
      Ernst Bromeis (Wasserbotschafter, Extremschwimmer)
      Johannes M. Hedinger (Moderation, Redaktion)
      Fabian Gutscher (Audiotechnik)

      Treffpunkt: Ampèresteg
      Datum: 28.3.2026, 15:30–17:30 Uhr

      Sie benötigen ein Smartphone, Kopfhörer und dem Wetter angepasste Kleidung.
      Die Platzanzahl ist begrenzt. Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen. 

    • WASSERN

      Sound Performance von Chloe Kelly Lovick, Clara Caroline Siewering, Linda Mira Bühlmann, Elias Geissler, Lovina Maja Koenig, Sara Schmiedl und Stavros Balis

      Wasser wechselt seine Zustände, transformiert sich immer wieder im Lauf der Jahreszeiten: frieren, versickern, tropfen, rauschen. Aber Wasser ist auch: Druck, Rhythmus, Wärme, Bewegung, Energie. Eingeschlossen in Wasserhähnen, Brunnen, Heizungen strömt es – mal rhythmischer, mal melodischer – mitten durch die Stadt bis hinein in die Wohnungen. 

      Field Recordings und Textfragmente von diesen Wegen bilden das Ausgangsmaterial für einen Jam. Die Performer:innen haben individuell akustisches Material gesammelt und setzen ihre Fundstücke erstmals live zusammen. Text und Klang existieren gleichberechtigt in einer fliessend-verdichteten, parallel-ungeordneten Performance. Ein kollektives akustisches Erleben, an dem das Publikum, wie auch an der Limmat vor der Tür, Anteil hat.

      Ort: Roter Saal
      Datum: 20.3.2026, 20:00–21:00 Uhr

      Die Platzanzahl ist begrenzt. Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen, um sich einen Platz zu sichern.

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    • WAVES OF WASTE

      Performance von Marie Alexis, Ivalina Yapova, Alice D’Angelo, Karolina Sarre

      WAVES OF WASTE ist eine Performance über die Begegnung zwischen menschlichem Körper und Material. Eine Tänzerin liegt in einem Meer aus transparenten Plastikfolien, die im Licht wie eine Wasseroberfläche glitzern. Aus zunächst kaum wahrnehmbaren Bewegungen entwickelt sich eine körperliche Interaktion, in der Körper und Material verschmelzen. Die entstehenden wellenartigen Bilder erinnern an Wasser und konfrontieren zugleich mit der ökologischen Problematik der omnipräsenten Plastikwelt.

      Choreografie: Marie Alexis
      Szenografie und Lichtdesign: Ivalina Yapova
      Tanz: Alice D’Angelo
      Produktionsassistenz: Karolina Sarre

      Ort: Roter Saal
      Datum: 5.4.2026, 19:30–20:00 Uhr

      Die Platzanzahl ist begrenzt. Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen, um sich einen Platz zu sichern.

      Visual
    • Zukunft auf der Zunge

      Workshop von Anna De Mezzo, Lena Tünkers, Wailea Zülch, Raphaela Haefliger

      Wie schmeckt Zürichs Zukunft?
      Nach Eisen, nach Filter, nach Hoffnung?
      Vielleicht trüb. Vielleicht überraschend klar. Wohl ganz anders, als wir es gewohnt sind.

      In Zukunft auf der Zunge wird Wasser zum Erzähler. In sorgfältig angerichteten Proben aus möglichen Zukünften, verkosten die Teilnehmenden Wasser mit allen Sinnen. Geschmack, Geruch, Temperatur und Haptik öffnen Erinnerungen, Assoziationen und Fragen:
      Was, wenn unser Wasser künftig nur noch so schmeckt? Welche Stadt, welche Kultur, welches Zusammenleben würde daraus entstehen?

      Gemeinsam entstehen aus den Wahrnehmungen Geschichten, Szenarien und Bilder möglicher Zukünfte Zürichs. Eine hoffnungsvolle Übung in Imagination, Resilienz und gemeinsamer Gestaltung.

      Ort: Roter Saal
      Datum: 12.4.2026, 14:00–16:00 Uhr

      Die Platzanzahl ist begrenzt auf max. 30 Personen. Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen, um sich einen Platz zu sichern.

      Visual

    Installationen

    • Ankerpunkt – das kleine Boot

      Nathan Gruno

      Ankerpunkt – das kleine Boot ist eine skulpturale Arbeit in Form eines bewohnbaren, selbstgebauten Bootes. Die Skulptur verbindet handwerkliche Konstruktion mit künstlerischer Setzung und bewegt sich zwischen Objekt, Architektur und Lebensraum. Über eine Kurbel können Besucher und Besucherinnen das Boot selbst in Bewegung setzen und werden so aktiv Teil der Arbeit. Die mechanische Handlung macht Verantwortung, Einfluss und kollektives Handeln real sichtbar. Ergänzend gibt es eine Flaschenpost als kommunikatives Element - Gedanken, Wünsche oder Botschaften werden weitergegeben und verbinden unbekannte Menschen. Das Boot wird so zum Symbol für Mobilität, Austausch und Gemeinschaft im öffentlichen Raum.

      Visual
    • Brunnen

      Oliver Brunko

      Dem leisen Plätschern folgend streift Oliver Brunko mit seiner Unterwasserkamera durch Zürich und fotografiert Brunnen im öffentlichen Raum. Sein Interesse gilt dem Verborgenen unter der Wasseroberfläche. Mit hochgekrempeltem Ärmel taucht er seine Kamera in die Tiefe der Brunnen und fotografiert ungewohnte Landschaften, Räume und flüchtige Lichtspiele. Mit einem Abtrocknungstuch wischt er sich das kalte Wasser von der Haut und wandert weiter durch die Stadt, dem Wasser folgend zum nächsten Brunnen.

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    • CalciCorals

      Karya Anliak

      CalciCorals ist eine Serie künstlicher Riffe, die darauf ausgelegt sind, verschiedene Arten durch die gemeinsame Präsenz von Kalziumkarbonat zusammenzubringen – einem Material, das reich an für Meeresorganismen wichtigen Mineralien ist und zugleich die Auswirkungen der Ozeanversauerung widerspiegelt. Inspiriert von den Bewegungen der Fische und der natürlichen Architektur von Korallenriffen sind die CalciCorals so gestaltet, dass sie Strukturen bieten, in denen Arten Lebensräume bilden können und die zur Wiederherstellung der marinen Biodiversität beitragen.

      Credits
      Interaction Design ZHdK
      Interfacing the Ocean SNSF

      Tutor:innen
      Karmen Franinović, Antoine Bertin, Alex Jordan – Jordan Lab

      Visual
    • Das gezähmte Seepferdchen

      Este Galli, Janne Raun

      "Hallo, ich bin das gezähmte Seepferdchen der Limmat. Ich wurde hierhergebracht als Unterwasser-Nutztier. Hier verrichte ich meine Arbeit: Ich räume den Flussboden auf, pflege die Unterwassergräser, entferne Abfall aus der Tiefe. Da ich besonders empfindlich nach der Sonne bin, die Flussstrecke beim Wipkingerpark ist ideal für mich – hier spendet mir der Turm der Siedlung Depot Hard den nötigen Schatten."

    • Die Farben unseres Wassers

      Norina Aurora

      Die Farben unseres Wassers beschäftigt sich mit der Qualität und Verwandlung von Wasser. Wasserproben aus lokalen urbanen Gewässern werden über einen Monat in luftdichten Behältnissen ausgestellt. Sie laden dazu ein, die Farben des Wassers genau zu betrachten, zu vergleichen und selber zu mischen. Die Künstlerin leitet in einem Workshop dazu an, den Farben des Wassers nahe zu kommen und inne zu halten.

      Welche Farben hat das Wasser aus dem Zürichsee?
      Unterscheidet es sich von Limmatwasser? 
      Welche Farben hat das Wasser der Sihl? 
      Haben die Flusswasserproben etwas gemeinsam? 
      Unterscheiden sie sich von Seewasserproben? 
      Wie bricht sich das Licht im Wasser?

    • Swept Away by the Undertow

      Anna-Tia Buss, Leonie Fritsch

      Swept Away by the Undertow ist eine immersive Installation, die die gemeinsamen Kreisläufe von Wasser, Körpern und urbanem Leben nachzeichnet. Die fotografischen Arbeiten von Anna-Tia Buss entstanden über einen längeren Zeitraum entlang der Limmat. In einem analogen Prozess, bei dem die Künstlerin den Film zunächst in ihrem eigenen Urin tränkt, werden Körperflüssigkeiten mit Flusswasser verwoben. Diese intime Geste rückt Transformation, Austausch und Kontinuität in den Vordergrund.

      Ergänzend zu den visuellen Arbeiten entwickelte Leonie Fritsch eine Klangkomposition aus Field Recordings und Spoken-Word-Elementen. Über ein Online-Tool sind Besucher:innen eingeladen, sich aktiv an der Reflexion zu beteiligen; ihre Beiträge gehen nach und nach in die sich verändernde Klanglandschaft ein.

      Auf Textil gedruckt und in einem Holzrahmen schwebend angeordnet, bilden die Bilder einen Raum des Zuhörens und der Kontemplation. Der Fluss erscheint hier nicht als Ressource, sondern als lebendige Präsenz – eine, die durch Städte, Infrastrukturen und menschliche Körper zugleich fliesst.

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    • eaudiospheres

      Diana Fry

      eaudiospheres ist eine immersive Klanginstallation am Limmatufer. Drei Betonkugeln dienen als Sitz- und Hörpunkte im öffentlichen Raum. Über QR-Codes tauchen Besucher:innen mit ihrem eigenen Smartphone und Kopfhörern in einen 30-minütigen Klangraum ein. Die Komposition basiert auf sonifizierten Messdaten der Limmat sowie auf Umgebungs- und Flussgeräuschen. So wird das Wasser als dynamisches, sensorisches System erfahrbar. Der Aufenthalt im Klangraum öffnet die Sinne und schafft Raum für innere Ruhe.

      www.eaudiospheres.ch

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    • I’m Happy When It Rains

      Joëlle Bitton, Vinzenz Leutenegger

      I’m Happy When It Rains ist eine analoge Klanginstallation, die Regenwasser in Behältern aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Grössen sammelt – alle eigens für dieses Projekt wiederverwendet. Jedes Gefäss schwingt auf seine eigene Weise und erzeugt so ein subtiles akustisches Erlebnis.

      Du bist eingeladen, die Installation ausschliesslich bei Regen zu besuchen: Lausche den Rhythmen der fallenden Regentropfen und ihren leisen Echos. Da der Klang nicht verstärkt wird, erfordert das Hören volle Aufmerksamkeit. Diese Erfahrung rückt die übliche Wahrnehmung von Regen als „Belästigung“ in ein neues Licht und betont zugleich die Bedeutung des Sammelns von Regenwasser für die Stadt und ihre Ressourcen.

      Der Klang wird gelegentlich live online gestreamt und – abhängig von der Wettervorhersage – angekündigt. In einer separaten Veranstaltung kannst du ausserdem an unserem Workshop teilnehmen und die Vielzahl an Mikroorganismen entdecken, die im Regen leben.

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    • Limmat Reflected

      Tereza Menclová, Ondřej Kobza

      Die Installation verändert die Wahrnehmung der Limmat, indem sie Spiegelungen als Vermittler zwischen Betrachter:in und Wasser einsetzt. Der Blick wird gelenkt und zugleich geöffnet für ungewohnte Perspektiven auf den Fluss. In die Spiegel eingravierte Motive, die sowohl die Biodiversität als auch die sozio-kulturelle Bedeutung der Limmat thematisieren, verbinden sich mit den Reflexionen des Wassers zu einem vielschichtigen Gesamtbild. So entsteht ein Zusammenspiel von realer Wahrnehmung und symbolischer Ebene, das den Fluss als lebendigen, komplexen Körper im urbanen Raum erfahrbar macht.

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    • OCTOTON – LIMMAT LAUSCHEN

      Jil Zürcher

      Fliessgewässer wie die Limmat bieten eine äusserst vielfältige und spannende Palette von Geräuschen. Die teilweise aus Recyclingmaterialien entstandene Tintenfischinstallation OCTOTON lädt Gross und Klein zu einem interaktiven Hör-Erlebnis ein. Die Tentakel bestehen aus Aluflexrohren, welche je nach Fliessgeschwindigkeit und Wassermenge andere Plätscher-, Glucks-, Gurgel-, Rausch-, Tropf-, Schwapp- und Plopp-Geräusche resonieren.

      Ohren auf für Geschichten, welche die Limmat live und lebendig erzählt!

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    • My Rainbow

      Marcus Pericin, Florian Bachmann

      Feine Wasserdüsen formen einen scheinbar greifbaren, 3x3x3m grossen Wasserwürfel, um das universelle Phänomen der Spektralfarben durch Lichtbrechung physisch erfahrbar zu machen.

      Je nach Sonnenstand und Perspektive wandelt sich das Erscheinungsbild. Mal zeigt sich ein klassischer Regenbogen, mal verwandelt sich das Werk im Gegenlicht in einen gleissenden Kubus aus funkelnden Wassertropfen. Wer den Schritt Richtung Zentrum wagt, wird mit einem seltenen Anblick belohnt – einem vollkommen kreisrunden Regenbogen. Ein Sensor steuert die Installation, so dass sie nur im direkten Zusammenspiel mit dem Sonnenlicht erwacht.

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    • Ooopacity

      Ke REN

      Ich liebe die Momente, in denen ich mich frage: Warum ist dieses Wesen so, wie es ist? – und niemand, weder Expert:innen noch KI, kann mir eine eindeutige Antwort geben.

      Denn eine solche Antwort würde Analyse, Zergliederung und die Annahme bedeuten, dass der Organismus vollständig verstanden werden kann. Ob es nun daran liegt, dass Plankton zu klein ist, um es im Detail zu untersuchen, dass Menschen den Wert der Forschung daran nicht erkennen, dass die aktuelle Technologie unzureichend ist oder dass manche Geheimnisse für immer unergründlich bleiben – diese nahezu transparenten Wesen bewahren dennoch ihre Undurchschaubarkeit.

      Ich kann sie sehen: ihre Organe, ihr Fressen, ihre Verdauung, ihre Fortpflanzung, ihre Ausscheidungen. Ich könnte ihr ganzes Leben beobachten. Und doch kann ich sie nicht wirklich sehen; sie bleiben unzugänglich.

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    • Schmelzpunkt – einen fortschreitenden Abschied

      Nuriel Delmée

      In der Schweiz sind bisher 900 Gletscher verschwunden. Mit ihrem Verschwinden verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern auch unsere Beziehung zu ihnen. Auch wenn sie nicht mehr zu retten sind, so können wir ihnen noch eine letzte Aufmerksamkeit schenken: Schmelzpunkt ist eine Hommage, die bleibt, während das Eis leise schwindet - ein Erinnerungsdossier in Form einer Publikation, das verlorenen Gletschern einen Ort des Gedenkens schenkt: zwischen Dokumentation, Klimakritik und Solastalgie*. Stille Zeugen des Verlusts begleiten diese Zeitschrift: Monumente aus Zucker, die Eis symbolisieren. Diese sollen an Orte des Verschwindens erinnern, an Gletscher, die mal in die Limmat geflossen sind. Diese Platten stehen als Mahnmal für den Abschied und für das, was einmal war.

      * die Trauer, die wir bei der Veränderung vertrauter Orte durch den Klimawandel empfinden 

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    • Sensing the Water in Zurich

      Xun Gong

      Dieses Kunstwerk ist inspiriert von den Zürcher Trinkbrunnen. Wasser prägt nicht nur die Landschaft, sondern beeinflusst auch das tägliche Leben. Durch die Farbgestaltung nimmt die Arbeit subtil Bezug auf das Blau und Weiss der Kantonsflagge und weckt Assoziationen mit dem Fliessen des Wassers und seiner lebensspendenden Kraft. Sie reflektiert, wie Reinheit und Lebendigkeit durch die Stadt und ihre Menschen zirkulieren.

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    • Swimmers

      Anastasiia Tokareva

      An einem schwülen Donnerstagabend, als die Sonne den Letten in sanfte Farben hüllte, vollzog sich eine kleine Verwandlung. Menschen, befreit von der Ernsthaftigkeit des Tages, erinnerten sich daran, wie sich das Fliegen anfühlt. Diese flüchtigen Momente der Befreiung wurden in einer Serie von Strassenfotografien festgehalten, entstanden 2024 am Oberen Letten entlang der Drahtschmidlisteg.

    • Tangled

      Daniel Drabek

      Die Arbeit zeigt zwei dekontextualisierte „Federwippen“ in Fischform – solche, wie man sie von Spielplätzen kennt und die Kindern wie Eltern vertraut sind –, die auf dem Boden installiert sind, wobei sich ihre Federn ineinander verhaken. Indem alltägliche Objekte, die sogar ein Kind erkennt, genommen und funktionsunfähig gemacht werden, soll die Arbeit gleichzeitig Verspieltheit und Unbehagen hervorrufen und auf Spannungen zwischen natürlichen und künstlichen Welten hinweisen.

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    • flussaufwärts, flussabwärts

      Karin Wegmann

      «Ich habe meine Stadt verwandelt. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Tauche tief ein, um zu finden, wonach du suchst: deine Träume, deine Realität, dich selbst.»

      Die Fotoserie flussaufwärts, flussabwärts entstand aus einer surrealistischen Spielerei. Im Hintergrund steht das Bewusstsein, dass Wasser Leben bedeutet, ebenso wie das Wissen um die Hochwassergefährdung grosser Teile der Stadt Zürich durch die Sihl. Die Spannung zwischen lebensspendender Kraft und latenter Bedrohung hat mich dazu veranlasst, die Stadt fotografisch unter Wasser zu setzen.

      Was wäre Zürich ohne die Limmat? Der Fluss zeigt sich immer wieder anders: mal klar und ruhig fliessend, dann wieder aufgewühlt und kraftvoll strömend. Die Ufer befinden sich in einem ständigen Gegenspiel zwischen Urbanität und Natur. Sie werden teils intensiv genutzt, aber auch überwuchert, von Bibern in Besitz genommen. Die Limmat lädt zum Bade, zum Picknick, zur Party; sie ist Naherholungsraum und selbstverständlicher Bestandteil des städtischen Alltags.

      Perspektiven und Wahrnehmung
      «flussaufwärts, flussabwärts» rückt das Wasser ins Zentrum. In ihrer Überlagerung wirken die Fotografien zunächst irritierend, fast fremd. Diese Irritation dient der Schärfung des Blicks für das Alltägliche: Wie bewege ich mich am und im Fluss? Nehme ich meine Umgebung wahr und bin ich im Einklang mit ihr?

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    • Water Creatures

      Suzanne Pellaux

      Die fantastischen Wasserwesen sind nicht Abbilder von Wirklichkeit, sondern Sinnbilder von verspielter Wahrnehmung. Sie vermitteln Eindrücke zu einer verblüffenden Formenvielfalt des Lebendigen. Die handgezeichneten aquatischen Wesen könnten surreal-poetisch Namen tragen wie etwa Handschuhfisch, Möbiuskrake oder Schirmquirl. Entstanden ist ein «Reich der Tiere», es zeigt Wesen im Zwischenreich von Fantasie und Realität. Die «Water Creatures» sind ein Plädoyer für den Eigensinn des Lebendigen. Sie spielen mit den Eigenschaften des Geheimnisvollen, Fliessenden und Kreativen. Ihre Betrachtung öffnet imaginative Spielräume, versetzt in Staunen und aktiviert den Respekt und die Achtsamkeit gegenüber der Schöpfung und allem Schöpferischen.

      Perspektive und Wahrnehmung
      Die «Water Creatures» betonen sowohl den biologischen wie ästhetischen Wert von Wasser – als Ursprung allen Lebens, als ein mächtiges kreatives Element.

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    • Whispering Sediments – Eine stille Reise unter die Wasseroberfläche

      Susanne Marti, Robert Wettstein

      Whispering Sediments lädt Besucher:innen ein, in eine faszinierende Unterwasserwelt einzutauchen, in der Alltagsgegenstände zu schwebenden Sedimenten unserer Zeit werden. Digitale Filmsequenzen zeigen, wie scheinbar Banales im Wasser eine neue Magie entfaltet: Tassen, Schlüssel, Spielzeug und andere Dinge verwandeln sich in schwerelose Zeugen unseres Alltags.

      Die Installation spielt mit dem Zauber des Verborgenen und der Faszination des Entdeckens. Was erzählen diese künstlichen Sedimente über unsere Generation? Welche Geschichten flüstern sie im Wasser?

      Zwischen Staunen und Nachdenken eröffnet sich ein Raum, in dem Besucher*innen eingeladen sind, die Schönheit und Vielschichtigkeit unserer Spuren im Wasser zu erleben.

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    • Wo der Fluss uns erinnert

      Amirhossein Samimi Amoly

      Wo der Fluss uns erinnert verwandelt die Limmat in einen resonanten Körper, der die Stimmen der Menschen trägt, die heute an ihren Ufern leben. Der Fluss wird als lebendiges Archiv präsentiert, als Spiegel vielfältiger Identitäten, Erinnerungen und Migrationserfahrungen. Diese minimalistische audio-visuelle Installation verbindet Porträts von Menschen, die am Fluss sitzen, mit gesprochenen Erinnerungen in ihrer Muttersprache und macht die Limmat so zu einem Gefäss für Erinnerung, Identität und Sehnsucht.

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    • Cascade

      Piero Mirio Scherer

      Es setzt an. Im Takt der brütenden Maschine geht etwas unter, bleibt irgendwo dazwischen hängen. Akustischer Debris, eine Kakophonie – alles mischt mit. Cascade passt sich nicht an und macht keinen Platz, auch wenn es enger wird.

      Wipkingen war einst ein Dorf direkt am Fluss, erreichbar per Fähre. Mit der Eingliederung in die Stadt Zürich wurde der Raum entlang der Limmat durch Verkehr und Infrastruktur geprägt. Die Audio-Installation spielt mit der akustischen Gewichtung des Wipkingerparks, um die ursprüngliche Präsenz eines ehemals vom Wasser geprägten Raums neu zu betonen.

      Visual

    Besuchsinformationen

    • Lageplan

      Hier finden Sie einen Lageplan, welcher als Bild und PDF zum Download verfügbar ist und alle Kunstinstallationen und Standorte im GZ Wipkingen zeigt.

      Lageplan
    • Öffnungszeiten

      Die meisten Kunstinstallationen sind rund um die Uhr zugänglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass einige Installationen, insbesondere interaktive Werke oder solche mit Sound, nur täglich zwischen 10:00 und 17:00 Uhr besichtigt werden können.

      Die Cafeteria des GZ Wipkingen ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
      Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr
      Samstag und Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr

    • Anreise zum GZ Wipkingen

      Das GZ Wipkingen ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Tramlinien 8, 17, 50 und 51 sowie die Buslinie 83 halten am Escher-Wyss-Platz. Von dort aus erreichen Sie das GZ Wipkingen in wenigen Gehminuten.

      Auch für Besucherinnen und Besucher, die zu Fuss oder mit dem Velo anreisen, ist das Quartier gut erschlossen. Eine Anreise mit dem Auto ist grundsätzlich möglich, allerdings stehen nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen daher die Nutzung des öffentlichen Verkehrs.

    • Infrastruktur

      Im März und April ist das Wetter in Zürich häufig wechselhaft. Wir empfehlen daher, sich gut auf unterschiedliche Witterungsbedingungen vorzubereiten. Warme Kleidung, einschliesslich wasserdichter Schuhe, ist in dieser Jahreszeit besonders ratsam. Bei Regen empfehlen sich zudem eine Regenjacke, eine warme Hose oder ein Regenschirm, um gut vor den Elementen geschützt zu sein.

      Die Cafeteria des GZ Wipkingen ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
      Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr
      Samstag und Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr

      Toiletten stehen während der Öffnungszeiten zur Verfügung.

      Das Gelände ist rollstuhlgerecht und weitgehend barrierefrei zugänglich.

    Team und Kontakt

    Haben Sie Fragen zum Programm oder wünschen Sie weitere Auskünfte? 
    Schreiben Sie uns gerne eine Mail.

    Projektleitung: Michael Krohn
    Künstlerische Leitung: Juliana Schneider
    Produktionsleitung: Laetitia Gartenmann

    Impressionen von letzen Jahr

    Urban Waters 2025
    Urban Waters 2025 Publikation PDF