Cultures of Embodiment in Performance: Collective Bodies, Marginal Bodies, Virtual Bodies in Global Arts Contexts
Am 07. Mai 2026 veranstalteten das Departement Darstellende Künste und Film (DDK) und das Dossier Internationales der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) gemeinsam den ZHdK International Day 2026, der in diesem Jahr um die verschiedenen Arten der Verkörperung in den darstellenden Künsten ging und wie internationale Karrieren und globale Kunstkontexte diese künstlerischen Praktiken heute prägen.
Zur siebten Ausgabe der Veranstaltung begrüssten wir Professorin Lola Arias, argentinische Schriftstellerin, Theater- und Filmregisseurin und neu ernannte künstlerische Professorin für Verkörperung in Theater und Performance an der ZHdK. In ihrer Antrittsvorlesung untersuchte Lola Arias das Zusammenspiel von marginalisierten Körpern, verkörpertem Wissen, Erinnerung und Geschichte innerhalb ihrer grenzüberschreitenden dokumentarischen Theaterpraxis und reflektierte über ihren internationalen Werdegang. In einem anschließenden Gespräch mit Professorin Maria Delgado, Vize-Rektorin für Forschung und Wissensaustausch an der Royal Central School of Speech and Drama, University of London, erläuterte Lola Arias ihren einzigartigen künstlerischen Ansatz zur Verkörperung.
Die Künstlerin, Dichterin und ZHdK-Absolventin der Bildenden Künste Ishita Chakraborty schloss sich Lola Arias und Maria Delgado für eine anschliessende Podiumsdiskussion über internationale Karrieren sowie Potenzial und Herausforderungen in globalen Kunstkontexte an. Die Diskussion über Verkörperung wurde durch eine Präsentation des BA-Schauspielmoduls «Between Realities» im Immersive Arts Space ergänzt. Unter der Leitung von Efrat Stempler, Corinne Soland und Stella Speziali demonstrierten die Studierenden, wie virtuelle Körper zum Leben erweckt werden und wie moderne Technologie die grenzüberschreitende Projektzusammenarbeit ermöglicht.
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