Departement Musik

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Konzert Arc-en-Ciel: Unerhörte Musik

20.1.2017, 19.30 Uhr, Toni-Areal, 7.K12 Konzertsaal 3, Ebene 7, Pfingstweidstrasse 96, Zürich
Arc-en-Ciel; Marc Kissóczy, Leitung  
Harrison Birtwistle: Secret Theatre (1984); John Adams: Chamber Symphony (1992)
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Zwei Kompositionen durchdringen das Programm des Konzertabends, indem sie ungewöhnliche, teilweise sogar extreme Stilmittel einsetzen und damit die Hörerfahrungen erweitern. Das musikalische Drama 'Secret Theatre' von Harrison Birtwistle ist bestrebt, die Kluft zwischen absoluter Musik und Musiktheater zu überbrücken. Dabei geht es Birtwistle um ein antiphonales Spiel, mit dem er in der Erkundung eines mobilen musikalischen Raumes einen eigenen Meilenstein setzt.
Bei John Adams faszinierender 'Chamber Symphony' handelt es sich um eine irrwitzige, hektisch-lyrische Musik, die ihre Wurzeln mitunter im Jazz, Folk und in der Popmusik hat. Selbst Trickfilmmusik findet Eingang in das lebhafte Treiben, gleichzeitig setzt Adams in der Titelgebung eine bewusste Referenz an Schönbergs Kammersinfonie op. 9 und lädt die Komposition mit weiteren Bedeutungsdimensionen auf.

Arc-en-Ciel (Foto Daniela Huser)

Spektrumkonzert: De profundis

13.2.2017, 19.30 Uhr, 7.K06 Konzertsaal 2, Ebene 7, Pfingstweidstrasse 96, Zürich
Dominik Blum, Orgel; Lucas Niggli, Schlagwerk — improvisierte und interpretierte Werke für Orgel und Perkussion aus Barock und Moderne  
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Dominik Blum und Lucas Niggli musizieren seit über zwanzig Jahren intensiv zusammen, hauptsächlich im legendären Trio ‚Steamboat Switzerland‘. Für das vorliegende Konzert haben sie ein Duo-Programm zusammengestellt, in dem improvisierte und interpretierte Werke für Orgel und Perkussion aus Barock und Moderne aufeinandertreffen. Das stilistisch abwechslungsreiche Programm enthält u.a. zwei bedeutende Werke von J.S.Bach und Michael Wertmüller, einem der aufregendsten Komponisten der aktuellen Musik. Das stilistisch abwechslungsreiche Programm verspricht einzigartige akustische Erlebnisse im Publikumsmagnet ‚Orgelsaal‘.

Dominik Blum, Lucas Niggli

Chor- und Orchesterkonzert: Janáček

Sa, 18.2.2017, Tonhalle, Claridenstrasse 5, Zürich
Einführung 18.30, Kleiner Saal; Konzert 19.30, Grosser Saal
KonzertChor und Orchester der Zürcher Hochschule der Künste; Luba Orgonášová, Sopran; Michaela Selinger, Alt; Brenden Gunnell, Tenor; Markus Eiche, Bass; Beat Schäfer, Markus Utz, Choreinstudierung; Markus Utz, Leitung. Dominik Sackmann, Einführung
Leoš Janáček (1854–1928): Balada Blanická – Die Ballade vom Berg Blaník (1920); Otče náš – Vater unser (1906); Mša Glagolskaja – Glagolitische Messe (1927)
Nummerierte Plätze CHF 30 / 15 (Legi); Vorverkauf Tonhalle-Kasse (+41 44 206 34 34) und übliche Vorverkaufsstellen
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Im Zentrum des Konzertabends mit Werken von Leoš Janáček steht seine mit 72 Jahren innerhalb weniger Monate komponierte ‚Glagolitische Messe‘. Das von Vitalität und Lebensfreude sprühende Werk auf den altslawischen Text der Messe gehört zu den bedeutendsten und ungewöhnlichsten Messvertonungen des 20. Jahrhunderts. Janáček allerdings wollte explizit keine religiöse Botschaft verkünden. Vielmehr verknüpfte er durch die Wahl des altslawischen Textes die pantheistische Vorstellung der Einheit von Gott und Natur mit seiner Hochachtung slawischer Traditionen.

1st Zurich International Saxfest 2017 ...

... & Swiss Saxophone Days: 3.-5. März 2017, diverse Zeiten und Orte, Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich
Lars Mlekusch, künstlerische Leitung; Frederick L. Hemke, Iwan Roth, Nikita Zimin, Rolf-Erik Nystrøm, Alumni-Formationen, Gäste; Saxophonensemble Zürich – Wien; Sascha Armbruster, Raphael Camenisch, Beat Hofstetter, Michael Krenn, PIerre-Stéphane Meugé, Lars Mlekusch, Christian Roellinger, Patrick Stadler, Marcus Weiss, Harry K. White, Meisterkurse
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Lars Mlekusch, Gründer und Intendant des Vienna International Saxfest, ist Professor für Saxophon an der ZHdK und kuratiert zum ersten Mal ein Saxophonfestival in der Schweiz. Während drei Tagen finden in konzentrierter Form Master-Classes, Konzerte, Lectures und Roundtables statt.
Zwei Altmeister des Saxophons, Frederick L. Hemke, einer der wichtigsten US-amerikanischen Saxophonisten und Pädagogen, und Iwan Roth, der Vater des klassischen Saxophons in der Schweiz, beehren das Festival und geben Einblicke in ihre lange Konzert- und Unterrichtstätigkeit.
Die Schweizer Saxophontage, integriert im Zurich International Saxfest, finden alle zwei Jahre in einer anderen Schweizer Musikhochschule statt, 2017 erstmals an der ZHdK.

Lars Mlekusch (Foto Oliver Topf)
Frederick L. Hemke