Club a&v – Kunst am Bau Derivé durch Zürich N°2

Mit Kunst am Bau wird eine Verpflichtung verstanden, aus einem baukulturellen Anspruch heraus einen gewissen Anteil des Baubudgets für Kunstwerke zu verwenden. Kunst am Bau ist dauerhaft, fest, innen oder aussen mit dem Bauwerk verbunden bzw. befindet sich im Freiraum auf dem dazugehörigen Grundstück. Ausnahmsweise kann sich Kunst am Bau auch im öffentlichen Raum im Umfeld des betreffenden Bauwerks befinden. Insofern besteht eine gewisse Schnittmenge zur Kunst im öffentlichen Raum. Im zweiten Teil dieser Reihe streifen wir in einem gemeinsamen Derivé entlang des Zürich Sees und entdecken Kunst am Bau. Vor Ort diskutieren wir künstlerische Arbeiten und erfahren mehr über die Hintergründe und Strategien dieser Praxis. Stefan Wagner, Kunsthistoriker und Kurator konzipiert den Derivé. Wir treffen uns um 18h am Pavillion of Reflection. Der Derivè findet am 28.9.2016 bei jedem Wetter statt, bitte entsprechende Kleidung mitbringen.  

«MATERIELLES GEDÄCHTNIS» UND POSTMIGRANTISCHE GESELLSCHAFT Vorschläge für die Sammlungspraxis im Schweizerischen Nationalmuseum

Die Institution Museum ist eng mit dem Konzept ‚Nation’ verknüpft. Besonders Nationalmuseen beanspruchen Definitionsmacht darüber, was als ‚Kulturerbe’ gelten soll. Migrationsgeschichten als Relativierung nationaler Erinnerungskulturen haben in diesen materialisierten Erzählungen mit ihren Ein- und Ausschlussmechanismen meist einen marginalen Platz. Die Masterthesis von Jonas Bürgi geht daher der Frage nach, wie die Sammlungstätigkeit des Schweizerischen Nationalmuseums im Sinne einer postmigrantischen Perspektive gedacht werden kann und welche Folgen dies für die Institution haben könnte. Link zur Projektdatenbank

Reinventing Fluids !? Eine Untersuchung zur Ausstellung Fluids. A Happening by Allan Kaprow, 1967/ 2015

Ausgehend von der Frage nach der musealen Darstellbarkeit und Reproduzierbarkeit historischer Aktionskunst und Performances stellt, Charlotte Sarrazin innerhalb ihrer Masterthesis die Frage, was Formen der „angemessenen“ Ausstellung sein können. Ein Beispiel für eine solche künstlerische Arbeit bietet das Happening Fluids: Erstmalig 1967 errichtete der Künstler Allan Kaprow zusammen mit Freiwilligen eine Struktur aus Eisblöcken an verschiedenen Orten in Los Angeles, USA und überliess diese danach sich selbst. An diesem konkreten Beispiel arbeitet Charlotte Sarrazin institutionelle und kuratorische Umgangsformen und Vorgehensweisen heraus und analysiert diese kritisch. Link zur Projektdatenbank    

Werkstatt Curating

Kuratoren realisieren gemeinhin Ausstellungen. Ihr Geschäft ist folglich das Ausstellen, das Auswählen und Zurschaustellen von Exponaten. In Abweichung von dieser Norm wird hier dem Begriff Projekt der Vorzug gegeben. Das meint mehr als ein bisher übliches Projektieren. Es geht darum, das Projekt aus der Wortherkunft des Projizierens heraus zu verstehen, als ein nach vorn Hingeworfenes und Ausgetrecktes. Oder metaphorisch umschrieben: als ein „Projektil“ oder als das „Auswerfen eines Netzes“. Projektmacher werfen etwas vor sich hin und sie folgen diesem Wurf. In der Veranstaltungsreihe "Werkstatt Curating" des Master Art Education ausstellen & vermitteln treffen sich an fünf Mittwochvormittagen verschiedene Kuratorinnen und Kuratoren um das Ausstellen als Projektarbeit zu diskutieren. Zum detaillierten Program geht es hier entlang. 

Club a&v – Kunst am Bau Derivé 23.3.2016

Mit Kunst am Bau wird eine Verpflichtung verstanden, aus einem baukulturellen Anspruch heraus einen gewissen Anteil des Baubudgets für Kunstwerke zu verwenden. Kunst am Bau ist dauerhaft fest innen oder aussen mit dem Bauwerk verbunden oder befindet sich im Freiraum auf dem dazugehörigen Grundstück.In einem gemeinsamen Derivé streifen wir durch Zürich und entdecken Kunst am Bau. Vor Ort diskutieren wir künstlerische Arbeiten und erfahren mehr über die Hintergründe und Strategien dieser Praxis. Stefan Wagner, Kunsthistoriker und Kurator konzipiert den Derivé und berichtet von seinem aktuellen Kunst am Bau-Projekt für die Baugenossenschaft BEP. Wir treffen uns am 23.März um 18h vor dem Café Lang am  Limmatplatz 7 in Zürich. Der Derivè findet bei jedem Wetter statt, bitte entsprechende Kleidung mitbringen. 

Master Art Education mit 120 ECTS-Punkten

Die drei Vertiefungen des Masterstudiengangs Art Education dauerten bis zum FS 2016 unterschiedlich lange: Die Vertiefung "bilden & vermitteln" war auf 4 Semester angelegt (120 ECTS-Punkte), während die beiden Vertiefungen "ausstellen & vermitteln" sowie "Kulturpublizistik" je 3 Semester umfassten (90 ECTS-Punkte). Nun genehmigten die Hochschulleitung und der Fachhochschulrat eine Verlängerung der letztgenannten auf ebenfalls 120 ECTS-Punkte. Dadurch wird eine intensivere und auch forschende Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld gefördert und die Studierenden können die Studieninhalte individueller gestalten. Auch werden vertiefungsübergreifende Projekte im Master Art Education einfacher. Die Umsetzung erfolgt per Studienbeginn Herbstsemester 2016/17. Die neuen Namen der Vertiefungen sind Curatorial Studies, Kunstpädagogik und Kulturpublizistik.

Handlungsraum Museum

Welche Möglichkeiten bietet das Museum Jugendlichen für Lernprozesse, Erfahrungen, Austausch und Experiment? Damit beschäftigen sich die Studierenden der Vertiefung "ausstellen & vermitteln" im Master of Arts in Art Education. Im Rahmen des Seminars Vermittlung II konzipieren sie im Frühjahrssemester 2016 Vermittlungsangebote für Schulklassen und Jugendliche. Der inhaltliche Ausgangspunkt für das Vermittlungsangebot variiert je nach Konzept. Die Studierenden denken sich für jede Gruppe ein spezifisches Programm aus. Ausgangspunkte für die Entwicklung der Vermittlungsaktivitäten sind die folgenden Ausstellungen und Sammlungen: Sammlung des Museums für Gestaltung Schaudepot; Ausstellung Jasper Morrison – Thingness im Museum für Gestaltung und die Ausstellung Omoshirogara im Johann Jacobs Museum. 

Herzlich Willkommen im Herbstsemester 2015!

Wir möchten alle neuen Studierenden ganz herzlich zum Studienstart Willkommen heissen. Wir wünschen Euch ein inspirierendes und spannendes Herbstsemester. Für eine erste Orientierung bietet die ZHdK-Website vielseitige Hilfestellungen > alle Informationen hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inside ausstellen & vermitteln

Das Studium in ausstellen & vermitteln befähigt zur erfolgreichen Tätigkeit als Kuratorin oder als Kulturvermittler in institutionellen, privaten oder projektbasierten Kontexten. Konzeptionell, indem es die Theorie von Kunst und Design sowie von Kultur und Gesellschaft mit der Praxis des Kuragierens und Vermitteln verbindet. Kommunikativ, indem es zu Interpretation und publikumsgerechter Vermittlung anleitet. Organisatorisch, indem es projektorientiert in die Konzeption und das Management von Ausstellungen sowie Vermittlungsangeboten einführt.  Die Informationsveranstaltung des Masterstudiengangs ausstellen & vermitteln am Mittwoch, 18. November 17.00-18.30 Uhr, im ZHdK Hörsaal 1, 3.K01, bietet relevante Informationen zum Studium, die Begegnung mit Studierenden sowie einen Einblick in aktuellen Projekte. Genauso besprechen wir die Perspektiven und Möglichkeiten die nach dem abgeschlossenen Musterstudium auf Sie warten. Die wichtigsten Anhaltspunkte zum Studium und den Aufnahmeverfahren für das nächste Studienjahr finden Sie: > hier Alle Anmeldeformulare > hier

Club a&v Besuch der Ausstellung: Future Present im Schaulager am 8. Oktober 2015

Das Schaulager präsentiert mit der Ausstellung Future Present zum ersten Mal seit mehr als dreissig Jahren eine eindrucksvolle Auswahl von Werken aus der Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung. Die Ausstellung ist eine Reise durch die verschiedenen Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Der Club a&v lädt am Donnerstag, den 8.10.2015 alle Vertiefungen des Master Art Education zum Ausstellungsbesuch nach Basel ein. Die Führung mit Mirjam Caflisch, Studentin MAE und Mitarbeitende im Schaulager verschafft einen guten Überblick über die komplexe Ausstellung. Im Anschluss bleibt Raum für Diskussion. Bitte meldet Euch bis zum 2.10.2015 bei Hannah Horst an.

Ausstellung: Same Same But Different

Same Same But Different eine Ausstellung des Master Art Education, des Master Transdisziplinarität, des Connecting Spaces Hong Kong - Zürich und der Z-Sommerakademie. Die Ausstellung zeigt Perspektiven von Studierenden aus Hamburg, Zürich und Hong Kong zu Lebenswelten, künstlerischer Praxis und theoretischer Forschung zum Thema Stadt. Konkret geht es um Bilder, Geschichten, Symbole, Mythen und Metaphern, die Städte produzieren. Das Ausstellungskonzept von Bruno Heller, Eve Hübscher und Charlotte Sarrazin wurde im Projekt II entwickelt und für die Realisation gemeinsam mit Lau Ming- Wai konkretisiert. Die Vernissage und Launch von Common. Journal für Kunst und Öffentlichkeit findet am 3. September um 14 Uhr (Zürich) / 20 Uhr (Hong Kong) in der Galerie 2 im Toni Areal statt. Die Ausstellung ist vom 4. – 15. September von jeweils 11 bis 19 Uhr geöffnet. 

Masterthesis von Julian Denzler FS 2015 Handlungsraum Kunstmuseum - Eine interdisziplinäre Analyse

Die Arbeit von Julian Denzler untersucht die historisch entstandenen Strukturen der Kunstmuseen unter spezieller Berücksichtigung der Besucher_innenperspektive. Angewandt auf den musealen Kontext kommt es dabei zu einer Auseinandersetzung mit massgeblichen Bedingungen und Faktoren der Kunstwahrnehmung. Ziel der Arbeit ist es, durch die Analyse der Macht- und Wahrnehmungsstrukturen  im musealen Raum einen Ansatz dafür zu finden, wie Museumsbesucher_innen zu eigenständigem Wahrnehmen geführt werden können. Unter Verwendung von Quellen der Raumsoziologie, Kunstsoziologie, Rezeptionsästhetik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft sollen gesellschaftliche, historische und soziologische Faktoren der behandelten Diskurse mit einbezogen werden.         > weitere Informationen

 

 

Praxisprojekt Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz Workshop 3 "Sampling", 28.-30. August 2015

Ende August fand der letzte Workshop aus der Reihe " Fest oder Flüssig " im Schloss Pillnitz statt. Eine Klasse des Kreuzgymnasiums wurde vom Kunstgewerbemuseum eingeladen, an diesen zwei spannenden und intensiven Tagen teilzunehmen. Als Voraufgabe hatten die 17 Schüler/innen im Stadtraum Dresden fotografiert und gesammelt. Dieses Bilder wurden dann mit Fotos von Exponaten und architektonischen Elementen des Museums ergänzt. Beide Konvolute wurden am zweiten Tag mit Methoden des "Sampling" neu kombiniert. Die Ergebnisse wurden gemeinsam in einer kleinen Ausstellung installiert. An einem sonnigen Sonntag hatten die Teilnehmer der drei Workshops dann die Gelegenheit während eines wunderschönen Fests, ihren Familien und Freunden zu zeigen, was sie mit uns entwickelt haben. Der Workshop wurde von Stefanie Frey, Katharina Kurz, Lea Rudolph und Aline Suillot konzipiert und durchgeführt. > weitere Informationen

Praxisprojekt Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz Workshop 2 «Ornamentgeschichten», 24.-25. Juli 2015

Ende Juli hat der zweite Workshop aus der Reihe « Fest oder Flüssig » im Kunstgewerbemuseum Dresden stattgefunden. Dieses Mal drehte sich der Workshop um eigene Objekte der Teilnehmer/innen und den damit verbundenen Ornamentgeschichten. Die 20 Teilnehmer/innen unterschiedlicher Herkunft liessen mit ihren Objekten einen interkulturellen, multiperspektivischen Dialog entstehen. Am ersten Tag stellten sich die Teilnehmer/innen in Gruppen gegenseitig ihre mitgebrachten Dinge vor, informierten über die jeweilige Bedeutung bzw. den kulturellen Kontext und erstellten Texte zu ihren Objekten. Am zweiten Tag wurden diese mit Objekten des Museums in Beziehung gebracht. Aus diesen neuen Vernetzungen entstanden spannende Mini-Ausstellungen, die auch Bezug auf Installationen des ersten Workshops nahmen. Der Workshop wurde von Jessica Hornung, Lea Rudolph und Angeli Sachs entwickelt und durchgeführt. > weitere Informationen

Praxisprojekt Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz Workshop 1 «Das Museum meiner Träume», 27.-28. Juni 2015

Ende Juni hat der erste Workshop aus der Reihe « Fest oder Flüssig » im Kunstgewerbemuseum Dresden in Schloss Pillnitz stattgefunden. Während zweier Tage haben sich dreizehn motivierte Teilnehmer/innen intensiv mit Objekten aus der Museumsammlung auseinandergesetzt und bearbeiteten mit Hilfe des Museumsteams unterschiedliche Perspektiven auf die jeweiligen Exponate. Am Sonntag lag der Fokus auf der Frage „Wie lässt sich ein Objekt ausstellen?“. Nach einer kritischen und dialogischen Führung durch die Dauerausstellung haben die Teilnehmer/innen selber Displays getestet und vier spannende Mini-Ausstellungen eingerichtet, die bei dem zweiten Workshop weiterentwickeltet werden. Der Workshop wurde von Stefanie Frey, Katharina Kurz und Aline Suillot entwickelt und durchgeführt.  > weitere Informationen