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    Fellowship-Programm 2016–2021

    Künstlerisches Entwicklungsprojekt

    Das postgraduale Fellowship-Programm bietet die Möglichkeit, im Zwischenbereich von Forschung, Produktion und Lehre an einem künstlerischen Entwicklungsprojekt in den Performing Arts zu arbeiten.

    Es richtet sich an herausragende Absolventen_innen eines MA-Studiengangs in den Bereichen Theater, Film oder Tanz sowie an den künstlerisch-wissenschaftlichen Mittelbau des DDK. Zugang zum Angebot haben auch MA-Absolvent_innen aus anderen Künsten mit einem Erkenntnisinteresse in den Performing Arts. Möglich sind disziplinspezifische Projekte wie auch transdisziplinäre Vorhaben. Bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen.

    Die Fellows wählen in Rücksprache mit der Projektleitung fürs Mentoring ihrer künstlerischen Untersuchung eine ZHdK-interne und eine externe Fachperson im Bereich ihres Forschungsprojektes.

    Die Regeldauer für die Teilnahme am Fellowship-Programm beträgt zwei Jahre. Auf Antrag ist eine Verlängerung um ein Jahr möglich. Den Fellows wird ein einmaliges Entwicklungsbudget (CHF 10’000 für Projekte im Bereich Theater und Tanz, CHF 15’000 im Bereich Film) sowie Zugang zu den Infrastrukturen der ZHdK gewährt. Die Hochschule unterstützt die Programmteilnehmer_innen bei der Suche nach weiteren Finanzierungsmöglichkeiten. Die Fellows erhalten die Möglichkeit der Mitwirkung in der Lehre (5% Anstellung).

    Sie verpflichten sich zur Mitwirkung an der Planung und Durchführung von gemeinsamen Veranstaltungen mit den anderen Fellows und den Teilnehmer_innen des künstlerisch-wissenschaftlichen Promotionsprogramms am DDK.

    Von 2016 bis 2020 wurde das Fellowship-Programm durch Prof. Liliana Heimberg gleitet. Der Pilot des Fellowship-Programmes läuft 2021 aus und wird in ein eigenes PhD-Programm überführt. Weitere Informationen zum neuen Programm folgen in Kürze auf dieser Seite.

    • Fellows 2019–2021

      Magda Drozd, geboren 1987 in Warschau/Polen, lebt in Zürich und ist Theatermacherin, Künstlerin, Musikerin und Kuratorin. Drozd hat an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) 2015 den Bachelor of Arts in Dramaturgie und 2017 den Master of Arts in Fine Arts abgeschlossen. Seit 2019 ist sie Research Fellow an der ZHdK und forscht zur urbanen Räumen und wie deren Verdichtung hörbar gemacht und performativ übersetzt werden kann. In ihrer künstlerischen Praxis interessiert sie sich für eine nicht rationale Wahrnehmung der Welt und alternative Narrationen, welche in Form von Sound und Performance einen künstlerischen Ausdruck bekommen. Dabei verknüpft sie feministische Denkweisen, wie die Verbindung zwischen Mensch und Nichtmenschlichem, urbane Soundforschung und akustische Ökologie und benutzt Klang als Medium, um Unsichtbares sichtbar zu machen und noch Ungehörtes zu sichern. Ihre Kompositionen bewegen sie sich zwischen Noise, Dark Pop und Elektronik, welche sie in Performances aktiviert. Sie zeigte ihre Performances und Installationen Schweizweit und im Ausland in unterschiedlichen Theater- und Kunsträumen, u. a. am Tanzhaus Zürich, Gessnerallee Zürich, Theater Neumarkt, Shedhalle Zürich, Helmhaus Zürich, Kunstraum Walcheturm Zürich, Depot Basel, 100 Grad Berlin, Institute for Contemporary Art Detroit, Geidai Tokyo, IKI-BA Tokyo, KGRN Tokyo. 2019 brachte sie ihr erstes Soloalbum «Songs for Plants» auf dem Label «Präsens Editionen» heraus. Seit 2019 ist sie am Südpol Luzern als Leitung Theater/Performance tätig. In ihrer kuratorischen Tätigkeit interessiert sich Drozd für Zwischenräume, Öffnungen und Vernetzung, Prozesse und neue Organisationsstrukturen. Zudem versucht sie stets einen interdisziplinären Ansatz in der Programmierung zu verfolgen und Räume für andere Disziplinen zu öffnen. 

      Ferhat Türkoglu studierte zunächst an der Hochschule der Künste Bern Schauspiel und war dann zu einem späteren Zeitpunkt auch Gastschüler im Bereich Schauspiel an der Ernst Busch in Berlin. Als darstellender Künstler in fiktionalen Film- und Fernsehformaten war er unter seinem Pseudonym «Deniz Kara» in vielen preisgekrönten Produktionen beteiligt und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Veit Helmer oder Anno Saul zusammen. Ausserdem war auch geförderter Schüler der Tanzfabrik Berlin und durfte an der Seite von Musikgrössen wie z. B. Madonna performen. Nach seinem Masterstudiengang in Transdisziplinarität in den Künsten an der ZHdK ist er nun Fellow im 3. Zyklus und zeitgleich auch in der Produktionsklasse der Filmarche in Berlin eingeschrieben. Sein Musiktitel «Let me Be», der während seines Masterstudiums an der ZHdK entstand, hat den European Songwriting Award gewonnen.

      Luca Magni, 1987 in Bondeno geboren, arbeitet schon früh als Tontechniker an Konzerten, später bei Studioaufnahmen und Mischungen. Gleichzeitig absolviert er sein Bachelorstudium in Kommunikationswissenschaften (2008–2011). 2013 beginnt er den Master Komposition in Ferrara, um seine Fähigkeiten als Komponist weiter zu entwickeln. Während dieser Zeit absolviert er im Rahmen des Erasmus-Programms ein Praktikum am ZKM (Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe, DE). Dort kommt er zum ersten Mal in Kontakt mit zeitgenössischer und deutscher elektronischer Musik. Auf Empfehlung seines Mentors am ZKM setzt er seine Ausbildung an der ZHdK fort und beginnt im September 2015 den Master in Komposition FTM (Komposition Film, Theater und Medien). Nach seinem Abschluss mit der Performance «Embodied Signs» beginnt er 2019 das Forschungsprojekt «Virtual Voice» im Rahmen des Fellowship-Programms der ZHdK.

    • Fellows 2018–2020

      Bernadette Kolonko, *1985, studierte nach ihrem Abitur bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig und an der Zürcher Hochschule der Künste. Im Anschluss an den BA in Fine Arts 2010, studierte sie Spielfilmregie und Drehbuch an der Filmuniversität Babelsberg «Konrad Wolf» und erhielt  2016 das Deutschlandstipendium. Sie beendet ihr Filmregie Studium 2018 mit dem Master Regie, bei Prof. Barbara Albert. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Zürich. Neben ihren Realisationen von Kurzfilmen (u.a. Die Bombenlegerin, Anneliese(34), Blinde Flecken) arbeitet sie außerdem als Casterin für Laiendarsteller*innen u.a. für Western von Valeska Grisebach, Komplizen Film. Sie ist aktiv in Kollektiven und Forschungsgruppen zu Gender und Film, wie dem Babelsberger Salon zur Analyse von Gender-Film-Ästhetik und dem feministischen Filmkollektiv f.9.

      Luka Popadić, in Baden geboren und aufgewachsen, nach dem Studium der Politikwissenschaften an der Uni Zürich, Tätigkeiten als Grafiker in Berlin und als Regieassistent in Chicago. BA- und MA-Abschluss an der Fakultät der dramatischen Künste in Belgrad in Film- und Fernsehregie. Die vier Kurzfilme, die während des Studiums entstanden sind, wurden weltweit an über 150 Festivals aufgeführt und über 25 Mal ausgezeichnet sowie von diversen Fernsehstationen ausgestrahlt. Er arbeitete als Regiesassistent von Želimir Žilnik auf Filmen in Afrika und Serbien. Zusammen mit Scott Fielding (Michael Chekhov Actors Studio Boston) hat er einen Workshop zum Thema Schauspielführung im Film konzipiert und durchgeführt. Zur Zeit studiert er in Belgrad im Rahmen des Artistic Research PhD Programmes. Sein Kinofilmdebut ist in Vorbereitung.

    • Fellows 2016–2018

      Lukas Sander (*1983 in Berlin) studierte Szenografie und Ausstellungsdesign an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und im Masterstudiengang Theater / Bühnenbild an der Zürcher Hochschule der Künste (Abschluss mit Auszeichnung). Seit 2008 arbeitet er als Bühnen- und Kostümbildner – zunächst in Deutschland und seit 2012 in der Schweiz. Im künstlerischen Kontext realisiert er mit der von ihm gegründeten Formation «SURROUND» szenografische Soundinstallationen, zu letzt zu sehen an der Biennale Bern (2014) und in Zürich (2015). In freien Arbeiten entstehen diverse Sound-, Video- und Bühnen-Installationen sowohl im performativen als auch musikalischen Kontext. Desweiteren arbeitete er in unterschiedlichen Departements wie Kamera, Ausstattung und Schnitt bei Spielfilmen sowie als Cutter im Dokumentarfilm. Lukas Sander ist Gründungsmitglied mehrerer Künstlergruppen und Vereine im Bereich der freien Theaterszene in der Schweiz und lebt in Zürich. 
       

      Miriam Walther Kohn *1987 in Winterthur und aufgewachsen in der Schweiz und in Brasilien. Sie ist Regisseurin, Kuratorin, Produktionsleiterin, Aktivistin und Fellow an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie studierte zeitgenössischen Tanz an der Alvin Ailey School in NYC, Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste und ein Semester Wirtschaft und Recht an der Universität St. Gallen. Sie ist Gründungsmitglied des transdisziplinären Kollektivs Neue Dringlichkeit, arbeitet u.a. mit Ann Liv Young, Markus&Markus und Destiny’s Children zusammen und co-leitet die Zentral-Bühne des Zürcher Theater Spektakels. Zudem ist sie Co-Initiatorin der Initiative Neue Welt. Seit 2009 realisiert sie Arbeiten in der Schweiz, Russland, Deutschland und Israel. Hinzu kommt ihr kulturpolitisches Engagement als Präsidentin von ACT Zürich und als Organisationsmitglied der Kulturlobby Zürich. 2015 erhielt sie die kulturelle Auszeichnung im Bereich Theater der Stadt Zürich.