Ich bin bildende Künstlerin und Forscherin und arbeite mit Text, Archiven, bewegten Bildern, Installationen, Performances sozialen Strukturen und Objekten, um die oft komplexen Beziehungen zwischen Macht, Menschen und Orten zu erforschen.
Die Deindustrialisierung im Westen hat dazu geführt, dass Menschen in historisch gewachsenen städtischen Arbeitergemeinden weltweit immer weniger Einfluss und Mitspracherecht haben. Vor dem Hintergrund der drei postindustriellen/industriellen Kontexte der Ford-Automobilproduktion in Dagenham, Köln und Detroit konzentriert sich meine Forschung auf die Beziehungen zwischen Menschen und Orten. Dieser Forschungszweig wird sich auf Feldforschung in Detroit konzentrieren, um Beziehungen aufzubauen, die zur Entstehung neuer gemeinschaftlich produzierter Werke führen werden.
Ich werde eine Phase der Standortforschung und Feldstudie in Detroit, USA, durchführen, um meine Methodik des „Lurking“ als Praxis zu testen und Beziehungen aufzubauen, die zur Schaffung neuer Forschungsarbeiten und Kunstwerke in Detroit, USA, als Schlüsselstandort für meine laufende Praxis und Forschung führen werden.
Vor dem Hintergrund von Sparmaßnahmen, Ungleichheit und Wohnungskrisen stellt sich die Frage, wo die Möglichkeiten liegen, Handlungsfähigkeit und Macht an diejenigen zu übertragen, die sie nicht haben. Inspiriert von Formaten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werde ich im Rahmen meiner Forschung eine Reihe von Ergebnissen entwickeln, die Machtstrukturen und Fachwissen untersuchen und in Zusammenarbeit mit Menschen aus diesen Kontexten entstanden sind, die zur Unterstützung zukünftiger Veränderungen aktiviert werden können. Dieser Vorschlag würde es mir ermöglichen, diesen Prozess durch eine Phase der Feldforschung zu beginnen, um Beziehungen aufzubauen, Methoden zu testen und Archivforschung zu betreiben.
Meine Methoden beginnen mit dem Aufbau von Beziehungen, der Kartierung, der Konzeption und Durchführung kontextspezifischer öffentlicher Workshops und führen zur Erstellung von Skulpturen, Performances/Theaterstücken, Filmen, Wissensaustausch und Veröffentlichungen. Ich werde ethnografische Arbeitsweisen durch Aufzeichnen, Sammeln und Kartieren anwenden. Ich schlage vor, diese Methoden in Detroit und im Studio als Forschungs- und Produktionsstätten einzusetzen und zu testen. Diese Forschungsreise ermöglicht es mir, die globale Zentrale von Ford und deren Archive zu besuchen, die Geschichte der Arbeitergemeinschaften zu erforschen und Zeit in Detroit zu verbringen. Dies wird zum Aufbau von Beziehungen zu Einwohnern/Gruppen führen, mit denen ich zusammenarbeiten kann.