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    Julie Born Schwartz: "Death Care" (2026)

    Person hält einen Hund

      Dieses Projekt befasst sich mit dem, was derzeit unter „Death Care“ und „Emotional Care“ innerhalb des Sterbeprozesses verstanden wird, und hinterfragt, wie diese Ansätze weiterentwickelt werden können. Mit diesem Projekt möchte ich Räume, Kunstwerke und Erfahrungen schaffen, die die Möglichkeit bieten, sich aktiv mit dem Sterbeprozess auseinanderzusetzen. Mein Anliegen ist es, eine offene und engagierte Sprache sowie einen reflektierten Zugang zum Nachdenken über den Sterbeprozess zu entwickeln.

      Death Care befasst sich mit dem, was derzeit unter „Emotional Care“ innerhalb des Sterbeprozesses verstanden wird, und hinterfragt, wie dieser Bereich weiterentwickelt werden kann. Dies geschieht durch die Durchführung von zwei Workshops in Zusammenarbeit mit einer Raumgestalterin sowie zwei Duftdesigner*innen. Das Projekt ist Teil meines künstlerischen Promotionsvorhabens und ist von nicht-medizinischen Methoden inspiriert, die ich im Rahmen meiner Feldforschung in der Schweiz und in Dänemark sowie durch meine Ausbildung zur Death Doula kennengelernt habe.

      Im Rahmen der Workshops werde ich unter anderem folgenden Fragen nachgehen:

      Was bedeutet „Emotional Care“ im Sterbeprozess derzeit für zwei unterschiedliche Altersgruppen?
      Was fehlt aktuell im Bereich der „Emotional Care“ im Sterbeprozess?
      Wie könnte sich „Emotional Care“ im Sterbeprozess weiterentwickeln?

      „Emotional Care“ im Sterbeprozess kann beispielsweise Musik, Besuche von Tieren oder Aromatherapie für schwerstkranke Patient*innen umfassen. Mit diesem Projekt beabsichtige ich, die Bedeutung dieser Form von „Emotional Care“ stärker in den Fokus zu rücken.

      Ich bin überzeugt, dass wir als Menschen bis zum Ende bewusster und erfüllter leben können, wenn wir uns mit Gedanken und Emotionen im Zusammenhang mit unserem eigenen Sterbeprozess auseinandersetzen. In diesem Sinne handelt dieses Projekt ebenso sehr vom Leben wie vom Tod.
       


      Grantee
       

      Julie Born Schwartz

      Projektpartner/Kooperationen

      Studio Nathalie Schwer -spacial designer
      Studio Pneuma- scent designers Diana Lindboe and Camilla Stig Boccardi Christensen
       

      Orte und Daten
       

      Januar bis Mai 2026, Kopenhagen und Zürich
       

      Weblink
       

      juliebornschwartz.com