Dieses Projekt befasst sich mit dem, was derzeit als „Sterbebegleitung“ und „emotionale Betreuung“ im Sterbeprozess gilt, und hinterfragt, wie dies weiterentwickelt werden kann.
Dies geschieht durch die Durchführung von zwei Workshops in Zusammenarbeit mit einem Raumgestalter und zwei Duftdesignern. Das Projekt ist Teil meiner künstlerischen Doktorarbeit und inspiriert sich an nicht-medizinischen Methoden, die ich bei meiner Feldforschung in der Schweiz und in Dänemark kennengelernt habe, sowie an meiner Ausbildung zur Sterbebegleiterin.
In den Workshops werde ich Fragen untersuchen wie: „Was bedeutet „emotionale Betreuung“ im Sterbeprozess derzeit für zwei verschiedene Altersgruppen? Was fehlt derzeit in der „emotionalen Betreuung“ im Sterbeprozess? Wie könnte die „emotionale Betreuung“ im Sterbeprozess weiterentwickelt werden?
„Emotionale Betreuung“ im Sterbeprozess könnte beispielsweise Musik, Besuche von Tieren oder Aromatherapie für einen todkranken Patienten sein. Mit diesem Projekt möchte ich die Bedeutung dieser Art von „emotionaler Betreuung“ in den Vordergrund stellen.
Mit diesem Projekt möchte ich Räume, Kunstwerke und Erfahrungen schaffen, die die Möglichkeit bieten, aktiv über den Sterbeprozess nachzudenken. Mein Ziel ist es, eine offene und engagierte Sprache und Herangehensweise zu entwickeln, um über den Sterbeprozess nachzudenken.
Grantee | Julie Born Schwartz |
Projektpartner/Kooperationen | Studio Nathalie Schwer -spacial designer Studio Pneuma- scent designers Diana Lindboe and Camilla Stig Boccardi Christensen |
Orte und Daten | Januar bis Mai 2026, Kopenhagen und Zürich |
Weblink | juliebornschwartz.com |