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    Die Departemente über Forschung 2025

    Foto
    ZHdK. Foto: Guillaume Musset
    • Departement Darstellende Künste und Film, DDK
    • Departement Design, DDE
    • Departement Fine Arts, DFA
    • Departement Kulturanalysen und Vermittlung, DKV
    • Departement Musik, DMU

    Departement Darstellende Künste und Film, DDK

    Im Berichtsjahr stand die Förderung europäischer Kooperationen im Zentrum der Forschungsaktivitäten des Departements Darstellende Künste und Film. Dies zeigte sich in der strategischen Ausrichtung der Drittmittelakquise: Erstmals reichte das DDK mehr Projektanträge bei EU-Förderstellen als beim SNF ein. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende internationale Vernetzung der Forschung am Departement sowie deren Positionierung im europäischen Forschungsraum. 

    Die Stärkung einer aktiv kooperierenden Forschungsgemeinschaft zeigte sich zudem in international ausgerichteten Konferenzen und Tagungen. Die Dokumentarfilmtagung ZDOK.25 fand im März unter der künstlerischen Leitung von Prof. Maurizius Staerkle Drux in Kooperation mit Dr. Miriam Loertscher und Prof. Christian Iseli statt und erreichte ein breites Fachpublikum. Ergänzend dazu setzte die aDvANCE-Conference im Fachbereich Tanz im Oktober unter der Leitung von Jason Beechey in Kooperation mit Jill Johnson und Jaimie Tapper inhaltliche Schwerpunkte an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, Forschung und Lehre. Beide Veranstaltungen trugen wesentlich zur Vernetzung mit den Berufsfeldern bei. Zudem wurde Jill Johnson als Senior Fellow am Collegium Helveticumgefördert, was ihr einen intensiven interdisziplinären Austausch ermöglichte. 

    Im Februar wurde Prof. Anton Rey, Gründer des Institute for the Performing Arts and Film (IPF), verabschiedet. Mit künstlerischen Beiträgen, rund hundert Gästen und einem subTexte-Spezialband wurde sein langjähriges Wirken gewürdigt und ein prägender Abschnitt der institutionellen Entwicklung des IPF abgeschlossen. 

    Parallel dazu stand die Organisationsentwicklung im Fokus. Die Reorganisation der Forschungsstrukturen wurde initiiert, das Advisory Board IPF gegründet und ab September eine Geschäftsstelle IPF eingerichtet. Zudem wurden im Bereich 3. Zyklus das preDoc-Förderprogramm PEERS sowie zwei von swissuniversities geförderte PhD-Programme erfolgreich abgeschlossen. 

    Das Berichtsjahr ist damit geprägt von einer strategischen Weiterentwicklung auf inhaltlicher und struktureller Ebene. 

    Marijke Hoogenboom, Direktorin Darstellende Künste und Film DDK, Januar 2026


    Departement Design, DDE

    Wir blicken erneut auf ein erfolgreiches Jahr in der Designforschung zurück. Die zahlreichen laufenden Drittmittel- und DIZH-Projekte, die in den Fachbereichen angesiedelt sind, machen die Vielfalt und Relevanz dieser Arbeit sichtbar. Inhaltlich befassen sich die Projekte unter anderem mit menschenzentrierter Gesundheitsgestaltung, immersiven und gamebasierten Lernumgebungen, klimabezogenen Zukunftsnarrativen, designhistorischen Fragestellungen sowie mit ökologischen Systemzusammenhängen und dem Einfluss menschlichen Handelns auf Umwelt und Gesellschaft. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie explorative und experimentelle Zugänge mit wissenschaftlicher Forschung kombiniert werden können. Gerade in dieser Vielfalt eröffnet Design neue Handlungsräume und Perspektiven. Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern verdeutlicht das Vertrauen in die Forschenden und das Potenzial der Designdisziplin. 

    Im Jahr 2025 stand zudem die Hochschulentwicklung sowie die Anpassung institutioneller Rahmenbedingungen im Fokus, die auch den Leistungsbereich der Forschung betreffen. Unter anderem beschäftigte sich das Institut für Designforschung mit der Erarbeitung eines zukunftsträchtigen und anschlussfähigen Entwicklungsplan für den PhD-Bereich. So sollen dem wachsenden Interesse an einer Promotion im Design künftig durch massgeschneiderte Rahmenangebote und Kooperationen bessere Bedingungen geschaffen werden. Andererseits wurde in den Ausbau der DIZH-Projekte und die Konsolidierung des Digital Health Design Living Lab (DHDLL) als Forschungsstruktur sowie in neue disziplinübergreifende Partnerschaften innerhalb der ZHdK investiert. Das DHDLL wurde in den letzten drei Jahren als hochschulübergreifende Plattform für Drittmittelprojekte, Forschungs- und Wissenstransfer, Lehrentwicklung und Vernetzung aufgebaut. Mit Blick auf das neue Prorektorat «Forschung und Innovation» ab 2026, die im Zuge der Hochschulentwicklung eingeführt werden, wurden zudem erste Weichen für ein neues ZHdK-Cluster zum Thema «Health» im Design und den Künsten gestellt.

    Prof. Hansuli Matter, Direktor Departement Design DDE, Februar 2026


    Departement Fine Arts, DFA

    2025 konnte die Forschung am DFA ihre kollaborative und transdisziplinäre Ausrichtung bedeutend stärken. Zum einen hat der departementale Peer-Review-Prozess zu einem intensivierten Austausch unter den Forschenden geführt, auf dem die Zusammenarbeit am Departement nun weiter aufbauen kann. Zum anderen hat die Einführung des neuen Studiengangs Art:ificial Studies (Master Fine Arts Major) für die Forschung eine bedeutende inhaltliche Perspektive ins Zentrum gerückt. Auch diese ist mit grundlegend kollaborativen Vorgehensweisen und dem Interesse verbunden, sich ergänzende Expertisen zusammenzuführen. 

    Die Forschungscommunity am DFA teilt das Interesse, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel greifbar zu machen und aktiv mitzugestalten. Diese Ausrichtung wird durch den neuen Kollegen Arif Kornweitz weiter fokussiert, der für den Studiengang Art:ificial Studies an die ZHdK gekommen ist. Seine Forschung zu der gesellschaftlichen Bedeutung von KI-basierter Prediction und Projection ist gerade in den aktuellen, von unabsehbaren Entwicklungen geprägten Zeiten hochrelevant. 

    Auch die vom IfCAR mitverantwortete DIZH-Struktur Public Data Lab fokussiert auf die sich wandelnden ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Bedingungen unserer Zeiten. Die Struktur, deren Launch im Toni stattgefunden hat, verfolgt das Ziel, die Komplexität sozialer Realitäten differenzierter zu erfassen und die Auseinandersetzung mit der zunehmend prägenden Funktion zu fördern, die Daten in der Lenkung von gesellschaftlichen Entwicklungen einnehmen. In Zusammenarbeit mit den Expert:innen des Studiengangs Art:ificial Studies sowie den Kolleg:innen aus dem Departement Design sind 2025 verschiedene Aktivitäten und Projekte geplant worden, die die kulturellen, ästhetischen und relationalen Dimensionen der Datafizierung erforschen. Das sehr erfolgreiche Jahr endet somit mit konkreten Ausgangspunkten für künstlerisch-forschende Arbeiten am Puls der Gesellschaft.

    Prof. Swetlana Heger-Davis, Direktorin Departement Fine Arts DFA, Februar 2026


    Departement Kulturanalysen und Vermittlung, DKV

    Weiterforschen – auch in bewegten, herausfordernden Zeiten! Unter dieser Devise wurden im DKV im Jahr 2025 vielfältige künstlerische, wissenschaftliche und transdisziplinäre Forschungsvorhaben entwickelt und weitergeführt. Wir blicken unter anderem mit Stolz auf eine beachtliche Anzahl an Publikationen: Allein der Forschungsschwerpunkt Ästhetik hat 2025 fünf Neuerscheinungen vorgelegt. Im Frühjahr 2025 wurde zudem Florian Dombois zum Vorsitzenden der ELIA Working Group Artistic Research gewählt. Damit übernimmt der Leiter des Forschungsschwerpunkts Transdisziplinarität in den Künsten eine zentrale Rolle in der internationalen Weiterentwicklung künstlerischer Forschung an Kunsthochschulen innerhalb des in 54 Ländern aktiven ELIA-Netzwerks. 

    Ein zentrales Anliegen unserer Forschung ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen und Institutionen. So können die Highlights in diesem Forschungsbericht auch als Ausgangspunkte für weiterführende Fragen, für den Austausch mit unseren Forschenden und für die Entwicklung neuer Kooperationen verstanden werden. Exemplarisch dafür stehen das wachsende Netzwerk rund um collaeb und die Forschung Art Education, die Weiterentwicklung der Kooperation mit dem Collegium Helveticum sowie die Zusammenarbeit im Rahmen des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK) und der Brückenprofessur Digital Cultures & Arts. Letztere organisierte im Herbst 2025 die internationale Tagung React & Respond. Image Cultures under Platform Capitalism, bei der Wissenschaftler:innen und Künstler:innen unterschiedlicher Disziplinen die Ökonomien vernetzter Bildkulturen analysierten und diskutierten. 

    Wie Forschungsergebnisse aus dem DKV auch über den akademischen Kontext hinaus wirksam werden können, zeigte der Forschungsschwerpunkt Kulturanalyse in den Künsten mit der vom SNF geförderten Ausstellung Vergangenheit im Vorgarten. Die Panzersperre als Relikt. Die Ausstellung im Aargauer Forum Schlosspark initiierte einen breiten öffentlichen Dialog. Sie erreichte mit über 800 Besucher:innen weit mehr als ein Fachpublikum und damit eine Resonanz, auf die wir in der Forschung im DKV und an der ZHdK insgesamt hinarbeiten. 

    Prof. Dr. Miriam Schmidt-Wetzel, Direktorin Departement Kulturanalysen und Vermittlung DKV a. i., Februar 2026


    Departement Musik, DMU

    Im Jahr 2025 stand die Forschung am Departement Musik der ZHdK im Zeichen von Transformation, internationaler Vernetzung und gesellschaftlicher Relevanz. Forschung zeigt sich dabei als dynamischer Prozess, der künstlerische Praxis, wissenschaftliche Reflexion und technologische Innovation verbindet. Die beiden Institute, das Institute for Music Research (IMR) und das Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST), leisten mit ihren komplementären Perspektiven einen zentralen Beitrag.

    Am IMR lag der Fokus auf der Weiterentwicklung grundlegender Prinzipien der Forschungsausrichtung. Multidisziplinarität und transversale Ansätze bleiben eine besondere Stärke. Ergebnisse aus Schwerpunkten wie Music & Health und Musikphysiologie wurden in renommierten Zeitschriften publiziert. Der Dialog zwischen historischer Forschung und institutioneller Selbstreflexion wurde vertieft, u.a. durch die Tagung «Professionelle Musikausbildung im Kanton Zürich 1873–2025». Ein wichtiger Meilenstein war zudem die Einrichtung des «Jenifer und Fritz Muggler-Forschungs-Fonds», der Projekte zur Musik der Schweiz unterstützt und neue Perspektiven für alternative Drittmittelfinanzierungen eröffnet.

    Am ICST prägte das zwanzigjährige Bestehen das Jahr. Das Jubiläum bot Anlass, die nachhaltige Wirkung des Instituts in der internationalen Forschungslandschaft zu reflektieren. Symposium, Konzerte, Ausstellungen und eine Publikation machten sichtbar, wie eng Forschung, Komposition und experimentelle Klangpraxis verbunden sind. Ein besonderer Fokus lag auf immersiven und räumlichen Klangtechnologien. Die neue Wellenfeldsynthese-Anlage mit 256 einzeln ansteuerbaren Lautsprechern eröffnet bedeutende Perspektiven für künstlerische und wissenschaftliche Experimente. Auch der Nachwuchs wurde gestärkt: Im SNF-Projekt «Immersive Models» wurden zwei Doktoratsstellen besetzt und eine Dissertation abgeschlossen; zudem startete das SNF-Projekt «Electronic Music School».

    Die Arbeit am IMR und am ICST zeigt, wie eng Forschung, künstlerische Praxis und gesellschaftliche Verantwortung verbunden sind.

    Xavier Dayer, Direktor Departement Musik DMU, Februar 2026