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    Mehr zu: Institut für Theorie

    Archiv des Instituts für Theorie - Publikationen

      • Melancholie und Medium

        Michael Mayer: Melancholie und Medium. Das Schwache Subjekt, die Toten und die ununterbrochene Trauerarbeit", Passagen Verlag, Wien 2019

      • Die Obliteration

        Emmanuel Levinas
        Die Obliteration
        Gespräch mit Françoise Armengaud über das Werk von Sacha Sosno

        Übersetzt von Johannes Bennke und Jonas Hock. Mit einem Vorwort von Johannes Bennke und einem Nachwort von Dieter Mersch

        Emmanuel Levinas sieht in der Obliteration ein zentrales Konzept, um Kunst zu denken. Das Interview mit Françoise Armengaud ist eines der wenigen Äußerungen von Levinas zur bildenden Kunst. Levinas wurde in verschiedenen Disziplinen durch seine Ethik einflussreich, die er im Wesentlichen vom Gesicht des Anderen her denkt. Bisher sind seine Überlegungen zur Ästhetik eher selten behandelt worden, und wenn Fragen nach dem Gesicht in der Kunst gestellt wurden – und damit nach der Beziehung von Ethik und Ästhetik – lag der Fokus zumeist auf seinen Kommentaren zur Literatur. In dem vorliegenden Interview spricht Levinas über die Arbeit des französischen Bildhauers Sacha Sosno. Das komplexe Verhältnis von Ethik und Ästhetik wird hier nicht länger mit dem Gesicht und der Sprache in Verbindung gebracht, sondern mit dem bildnerischen Denken und ästhetischen Operationen und Praktiken. Für Levinas bezeichnet die Obliteration ein unverfügbares, unheimliches und disruptives Konzept. Levinas wendet sich damit von der »unbeschwerten Sorglosigkeit des Schönen« ab und den materiellen Abnutzungsprozessen zu. Gerade diese affirmiert er wegen ihres gestalterischen Potentials für die Einzigartigkeit des Gegenwärtigen.

        Broschur, 80 Seiten
        diaphanes Verlag
        Denkt Kunst

      • Eventisierung der Stadt

        Gabriela Muri / Daniel Späti / Philipp Klaus / Francis Müller (Hg.)

        Events sind ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie werden professionell geplant, mittels ausgeklügelter Dramaturgie gestaltet und vermitteln ein Gefühl von Exklusivität. Der Eventbegriff steht für ein spezifisches Spannungsfeld zwischen ökonomischen Verwertungskontexten und populären Praxisdimensionen. Vor dem Hintergrund dieser begrifflichen Unschärfe legt das Buch den Fokus auf Prozesse der Stadtentwicklung sowie das normative Potenzial von Mustern der Eventproduktion und -rezeption. Damit werden zum einen Stadtentwicklung und Eventproduktion als Treiber von Exklusionsprozessen verstanden. Zum anderen wird Eventisierung als ein Ineinandergreifen von Produktions- und Rezeptionsprozessen gesehen. Wir nehmen alle mehr oder weniger aktiv an Prozessen der Eventisierung teil und nehmen sie meist auch dankbar hin. Die Kehrseiten der Eventisierung und die Ungleichheiten, die sie hervorrufen, bleiben allerdings mehrheitlich unsichtbar. Am Beispiel von Zürich wird daher der Frage nachgegangen, wie Eventkulturen Prozesse und Praxen gesellschaftlicher Selbstverständigung neu ordnen und vernetzen.

        Klappenbroschur
        16,5 x 24 cm
        408 Seiten, 20 farb. und 20 s/w Abb.
        Deutsch
        ISBN 978-3-86859-493-5
        02.2019

        38.00€

        Bestellung Jovis Verlag

      • Die Gegenstände unserer Kindheit

        Denkerinnen und Denker über Ihr liebstes Objekt

        Volkmar Mühleis, Jörg Sternagel (Hg.)

        Die Gegenstände unserer Kindheit ist ein Experiment: Denkerinnen und Denker wagen sich an die Engführung, Durchdringung von persönlicher Erinnerung und Gegenstandsbeschreibung, von theoretischem Blick und praktischem Umgang damit. Ergänzt werden ihre Texte um Zeichnungen der Schweizer Künstlerin Rebekka Baumann. 

        Der Band verwebt künstlerische und geisteswissenschaftliche Forschung und regt zu einer diskursiven Vertiefung der Debatte um Gegenstände und ihre Bedeutung an. Es geht um eine Ethik und Ästhetik der Dinge, die sich im Umgang mit Gegenständen aus der Kindheit erschließt, in der sich Orientierungen in der Welt im Spiel mit Anderen und an Hand von Objekten vollziehen, Prozesse des Erlernens mit ermöglichen und Aufmerksamkeiten schaffen.

        Wilhelm Fink Verlag

      • Aisthetik der Müdigkeit

        Fabian Goppelsröder

        In einer Zeit, in der Aktivität und Leistung alles bedeuten, da power naps und polyphasischer Schlaf die Nachtruhe optimieren sollen, Klartraumtechniken Ressourcen zur Verbesserung körperlicher und geistiger Effizienz kolonisieren, lässt sich – so scheint es – für die Müdigkeit kaum noch argumentieren. Das Sensorium für ihre Fülle ist durch all den Optimierungsdruck verkümmert. Der Imperativ des 24/7 hat es anästhesiert. Dabei geht es heute, so der Ansatz des vorliegenden Buches, mehr denn je darum, ihre besondere Aisthetik wiederzuent­decken, den Sinn für die ihr eigenen Zwischen­zustände des Ungeformten und Nichtkategorisierbaren zu wecken.

        Denkt Kunst

        diaphanes 2018

      • Zone

        Michael Mayer

        Medienphilosophische Exkursionen
        Logik, Funktion und Praxis der Grenze gehören zum festen Inventar abendländischen Denkens. Grenzen zu setzen gilt als Ausdruck disziplinierender Fürsorge, sie zu übertreten als Provokation, ihre Sicherung als primärer Akt staatlicher Souveränität. Stets geht es um eine Demarkation, die den Unterschied macht und das Unterschiedene. Inspiriert vom Bild der Zone, das Andrej Tarkowskij in seinem Film »Stalker« entwirft, erprobt der Band eine andere Geste: Wir überschreiten keine Grenzen mehr, wir betreten Zonen – jenen »Raum«, der stets »dazwischen« liegt, jenes Dritte als Mitte und Mittleres, als Medium. Wir betreten Zonen der Unbehaustheit und Irre; des Traums und seiner Wünsche; der Erlösung und ihrer Verhüllung; Zonen des Undenkbaren, des Unentschuldbaren, der Entgleisung. Das Bild der Zone führt so in eine Zone des Bildes, in der keine Lektüre und Interpretation mehr unbeschadet vonstatten gehen.

        Denkt Kunst
        diaphanes 2018

      • Sinnliches Denken

        Elena Vogman

        Ein dynamisches Vehikel neuen Forschens
        Sergej Eisensteins Bildtheorie und Filmpraxis sind aufs Engste miteinander verbunden. Aus beidem entwickelte er ein Theoriewerk: ein immer wieder neu ­montiertes work in progress, dessen epistemische Obsession im physiologischen Denkpotential des Kinos selbst gründete. Auf der ­Suche nach den Ursprüngen eines solchen »sinnlichen Denkens« des ­Kinos ­legte Eisenstein die ­Kulturgeschichte neu aus. 1929 plante der ­Regisseur ein »Buch in Form einer Kugel«.
        Elena Vogman stellt das Potential dieses »sinnlichen Denkens« in Eisensteins Methode (1932–1948) – so der Titel des jüngst auf Russisch erschienenen Spätwerks – in eine doppelte Perspektive. Im offenen Gefüge unterschiedlicher Disziplinen wie Anthropologie und Ästhetik, Psychoanalyse und Gestaltpsychologie, Paläontologie und Linguistik erscheint sein Werk als ein dynamisches Vehikel, das mittels Montage, emphatischer Kritik und in exzentrischer Überschreitung der eigenen Positionen operiert.
        Entlang zahlreicher, zum Teil noch unpublizierter Archivdokumente macht der vorliegende Band die epistemischen und ästhetischen Fluchtlinien dieses Denkens lesbar.

        Denkt Kunst
        diaphanes 2018