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    1. Forschung
    2. → Ehemalige Forschungsinstitute
    3. Institute for Art Education
    Mehr zu: Institute for Art Education

    Forschungszugänge

    Theoretische und methodische Forschungszugänge

    Die Forschung am IAE beschäftigt sich einerseits damit, Art Education kritisch zu analysieren und versucht andererseits, einen Beitrag zur Praxis zu leisten.
    Diese doppelte Perspektive auf die künstlerische, pädagogische, institutionelle und kulturpolitische Praxis erfordert ein dementsprechend zusammengesetztes methodisches Instrumentarium. Dieses verbindet kulturwissenschaftliche, kulturanalytische und künstlerische Perspektiven und Verfahren mit erziehungswissenschaftlichen und didaktischen, wobei sich die Disziplinen, die sich in einem tradierten und in vielen Aspekten wohlbegründeten Spannungsverhältnis befinden, auch gegenseitig offen legen, hinterfragen und beeinflussen und ihre jeweiligen Grenzen sichtbar machen.
    • Aktionsforschung


      Die Modelle der Aktionsforschung erweitern einerseits die Forscher_innenposition, indem jeweils diejenigen, die im Feld arbeiten und um die es geht, auch zu Forscher_innen werden und denken anderseits den Forschungsprozess zyklisch: Von der Analyse über die Aktion bis zur Reflexion und wieder zur Analyse.

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    • Diskursanalyse

      Das in der Diskursanalyse zum Tragen kommende Verständnis von «Diskurs» geht über die allgemeine Verwendung hinaus, mit der oft nur der sprachliche Anteil von Kommunikation gemeint ist. In Anlehnung an Michel Foucault werden als Diskurs alle Äusserungen gefasst, die in einer gegebenen Gesellschaft als selbstverständlich wahrgenommen werden und dadurch ihre «Realität» ausmachen. Dies schliesst auch alle Praktiken ein, die über das Sprechen hinausgehen – körperliche Darstellungskonventionen – wie sie beispielsweise die Genderforschung befragt aber auch institutionelle Ordnungen. Die Diskursanalyse trägt dazu bei, diese Konventionen zu erkennen, «die Wirklichkeit zu ‚entzaubern’ und als konstruierte – und damit auch anders mögliche – zu entdecken» (Keller 1997, 328).

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    • Arts-Based Educational Research

      Arts-Based Educational Research (ABER) bezeichnet einen relativ jungen, angelsächsischen Forschungsansatz in den Bildungs- und Erziehungswissenschaften, der auf Publikationen und Initiativen des Erziehungswissenschaftlers Elliot Eisner in den 1990er Jahren zurückgeht (vgl. Barone/Eisner 2011: ix und Eisner 2008: 17). ABER steht für einen Forschungsansatz, in dem wissenschaftliche und künstlerische Vorgehensweisen verknüpft werden, um mit der Spezifik und Komplexität pädagogischer Praxis einerseits und der Co-Konstruktion von Wissen andererseits angemessen umgehen zu können.

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    • Repräsentationskritik

      Repräsentieren wird im Kontext der Visual Cultural Studies als Praxis verstanden, in der Aspekte von Darstellen, Herstellen, (sich) Vorstellen, Vertreten und Ausstellen zusammentreffen. Es handelt sich dabei keineswegs um passives, neutrales und unmittelbares Wiedergeben oder Abbilden von bereits Gegebenem, sondern vielmehr um eine gestaltende, machtvolle und durch Rahmungen bedingte Praxis.

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