«It’s Not Perfect, but Nothing Rarely Is» ist der Anfang des Manuskripts für einen Roman, der anhand der Geschichte von Emily, einer Fine Arts Studentin, über den Wert und die Bedeutung von Kunst und künstlerischer Praxis im Zeitalter generativer KI nachdenkt. In ihrer Masterarbeit zeigt Laura Caruccio, wie sich die (zeitlosen) Selbstzweifel, Versagens- und Zukunftsängste einer jungen Künstlerin im spezifischen Kontext einer postdigitalen Gesellschaft artikulieren. Was ist Kunst? Und wie verändert sich das (Selbst-)Bild der Künstlerin in einem Zeitalter, in dem scheinbar jede*r mit wenigen Prompts, Bildern, Songs und Videos ‘eigene’ Werke erstellen kann? Diesen grossen Fragen stellt sich der Roman – vor allem aber versteht er sich als Liebesbrief an die Kunst, das Handwerk und den Arbeitsprozess.