DIPLOMPROJEKT
ich muss fort.
Wohin?
ich muss jetzt fort.
Mein Bewusstsein um das Ende des eigenen Lebens auf dem Krankenbett, der ziehende Schmerz der Venenverweilkanüle. Ein Bedürfnis nach Zuwendung, nach Worten oder Beschreibung, welche das aufdämmernde Glaukom, den blinden Fleck des Endes der eigenen Erfahrung, das Nichtwissen aufklaren. Der eigene Tod ist ein Unort, selbst nicht bestimmbar, nicht erlebbar, nicht reflektierbar. Eine Maschine spricht ein Gedicht, sie rezitiert, sie arbeitet mit Sprache. Sie arbeitet.
ich muss fort ist ein Stationentheater durch Zürcher Privatwohnungen. Theatertexte verschiedener Epochen fragen nach Verhältnissen von Mensch und Maschine. Für die Teilnahme ist ein Mobiltelefon mit Telefonverbindung von Nöten.
MITWIRKENDE
mit A6NES
Chiara Brandt
Ambra Luna Dimai
Luise Frommann
Florian Gamillscheg
Regie / Coding Konstantin Züllich
Raum Hannah Blaser
Sina Löw
Kostüm A6NES
Mentorat Julia Lwowski
Ein grosser Dank gilt Emily Cross, Manuel Hendry und Stefan Wehrli für die Unterstützung.