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Tauschplätze sind mehr als nur Orte des Gebens und Nehmens. Die Bildserie macht die Menschen hinter den weggegebenen Dingen sichtbar und zeigt die diversen Beziehungen der Personen zu den Objekten auf. 

Entstanden im Rahmen des Minors «Sustainable Design» an der ZHdK, wurde dieses Projekt weitergeführt und kann nun ein dauerhafter Teil des neuen Zentrums für Kreislaufwirtschaft «Josy» in Zürich werden.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Dossier Nachhaltigkeit der ZHdK und dem ERZ der Stadt Zürich.


Mariia Larina, Jakob Galler und Finn Stillhart konnten sich im internen Wettbewerb des Minors «Student Design Agency» durchsetzen und gestalteten die Kampagne «Alli is Riffraff/Houdini». Die Plakate und Trailer sind seit dem Herbst 2025 im Einsatz.

Das Departement Design gratuliert herzlich zur gelungenen Kampagne!




Der Healthathon ist ein eintägiger öffentlicher Event zum Thema digitale Gesundheit. Das Format besteht aus einer Kombination von Vorträgen, Workshops, Teambuilding und Projektentwicklung und bildet den Startschuss zur Digital Health Design Challenge 2026 – einem Förderprogramm des Digital Health Design Living Labs.

In interdisziplinären Teams erhalten Innovator:innen, Designer:innen, Forscher:innen und Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen die Möglichkeit, an ausgewählten Cases zusammenzuarbeiten, sich zu vernetzen, und relevante Lösungen zu erarbeiten. Daraus können die Teams eine Einreichung für die Projektförderung vorbereiten, um ihre Ideen weiterzuentwickeln.

Hier geht es zur Anmeldung: www.eventfrog.ch/healthathon2026
Weitere Informationen zur Ausgabe: www.dhdll.ch/challenge


Wir leben in einer Zeit, in der nicht nur Menschen und andere Lebewesen, sondern auch Maschinen wahrnehmen, handeln und möglicherweise ein Eigenleben entwickeln können. Trotz der verständlichen Faszination für das Automatisierte, für den sich selbst performenden Code, gilt es unbedingt auch potentielle gesellschaftliche Effekte und ökologische Auswirkungen der handelnden Maschinen in den Blick zu nehmen.

Das internationale REFRESH 2026 trägt den Titel «Algorithmic Entanglements» und arbeitet die komplexen Wechselwirkungen zwischen aktuellen technologischen Entwicklungen, der Gesellschaft und dem Wohlergehen unseres Planeten heraus. Wie lässt sich unter den gegebenen Bedingungen verantwortungsvoll und im Sinne aller Handeln? Und welchen Beitrag können die Künste und das Design bei der Beantwortung dieser Frage leisten?

Die ausgewählten Projekte sollen Komplexität reduzieren – entwirren, einordnen, zur Reflektion und zum Mitmachen ermutigen. Sie zeigen aber auch eindrucksvoll auf, wie Künstler:innen im Experiment mit unterschiedlichsten Technologien die Welt aktiv und verantwortungsvoll mitgestalten können.

REFRESH 2026 wird in Partnerschaft mit Swissnex in San Francisco umgesetzt.


Die Studierenden und die Minor-Teams laden die interessierte Öffentlichkeit herzlich zu den Abschlusspräsentationen und Ausstellungen der verschiedenen Minors ein.

Die detaillierten Angaben zu den einzelnen Veranstaltungen sind wie folgt:

Minor: Creator’s Room
Titel der Veranstaltung: «Creator’s Room Pitches» (Abschlusspräsentationen)
Datum: 05.03.26
Zeit: 14:30 – 16:00 Uhr
Raum: Kino Toni (3.G02)
Information: Für die Teilnahme an der Veranstaltung bitte anmelden bei Caroline Feder.

Minor: Experience Design
Titel der Veranstaltung: Abschlusspräsentation des Minors Experience Design
Datum: 05.03.26
Zeit: 15:30 Uhr
Raum: 4.K15

Minor: Serious Games & Virtual Learning Environments
Titel der Veranstaltung: Abschlusspräsentation
Datum: 05.03.26
Zeit: 13:00 Uhr
Raum: 3.K13

Minor: Experimental Interaction
Titel der Veranstaltung: Endpräsentation Modul «More-than-Human Design» 
Datum: 06.03.26
Zeit: 14:00 Uhr
Raum: 4.K13 (Galerie 1) 

Minor: Visual Literacy
Titel der Veranstaltung: Visual Literacy – Ausstellung der Studierendenprojekte
Datum: 06.03.26 (Vernissage), 06.03.26 – 20.03.26 (Ausstellung)
Zeit: 16:30 Uhr
Raum: Kaskade Wand (ZT 6.K00-U) 

Minor: Digital Play
Titel der Veranstaltung: Abschlusspräsentation und Ausstellung der Studierendenprojekte 
Datum: 27.03.26
Zeit: 14:00 Uhr (Präsentation), ab 15:00 Uhr (Ausstellung)
Raum: Galerie 1 (4.K13) und Galerie 2 (5.K09)
Information: Die Abschlusspräsentation findet in Galerie 1 statt.

Minor: Health Design
Titel der Veranstaltung: Street Health: Öffentliche Präsentation der Arbeiten mit anschliessender Vernissage
Datum: 17.04.26
Zeit: 16:00 Uhr
Raum: Viaduktraum (2.A05)

Minor: Sustainable Design
Titel der Veranstaltung: Abschlusspräsentation
Datum: 24.04.26
Zeit: 13:00 – 17:00 Uhr
Raum: 6.H01
Information: Vom 08.05.26 – 21.05.26 werden alle entstandenen Arbeiten an der Galeriewand (Kaskadenhalle) ausgestellt. Die Vernissage findet am 08.05.26 ab 16:00 Uhr statt.


Wann? immer montags, 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo? gastbezogen im Kino Toni (3.G02) oder via Zoom

Das Programm ist hier zu finden. Alle Interessierten sind bei den einzelnen Vorlesungsterminen ohne Anmeldung herzlich willkommen.

Die Vorlesungsreihe «KEIN KINO – Design Realities – Future Technologies» richtet sich an ein interdisziplinäres Publikum. Im Fokus der Reihe steht die Auseinandersetzung mit Projekten, die sich an der Schnittstelle von Design – Kunst – Technologie bewegen. Die vortragenden Expert:innen legen projektbezogen ihren Ideenfindung, ihre Designprozesse und ihre theoretische Fundierung offen und laden ein zur kritischen Auseinandersetzung mit dem präsentierten Material.

Die Vorlesungsreihe führt drängende Themen aus den Bereichen Game Design, Videokunst, Social Media, Immersive Arts, Mode, Tanz, Theater und Komposition für Film und neue Medien zusammen. Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit Trends sowie das Aufzeigen von produktiven Schnittstellen zwischen Disziplinen. Die Reihe versteht sich als Einladung zum Wissensaustausch und soll Impulsgeber für disziplinübergreifende Projekte sein.

Zahlreiche namenhafte Gäst:innen waren bereits Teil der Vorlesung: Galit Ariel (Technologiefuturistin), Jamal Nxedlana (Co-Founder Bubblegum Club, Art Director), Ellie Land (Animation Director), Alexander Giesche (Regisseur Schauspielhaus Zürich), Yasaman Sheri (Designerin Synthetic Ecologies Lab, Serpentine Galleries), Studio Eidola (Interdisciplinary Research & Design Studio), Onat Hekimoglu (Game Designer & Transmedia Storyteller), David O’Reilly (Game Designer), Yuvviki Dioh (Agentin für Diversität, Schauspielhaus Zürich), Romy Strasser (New Assembly), Mara Danz (Fashion Designerin), Magda Drozd (Performance Artist), Andrea Anner & Thibault Brêvet (AATB), Flurina Rothenberger (Nice Magazine) u.v.a..


Natasha ist gelernte Grafikerin EFZ und absolvierte ihr Bachelorstudium in der Fachrichtung Game Design. Neben ihrer Beschäftigung an der ZHdK arbeitet sie als Freelance Narration Designerin und unterstützt dabei Studios bei der Erarbeitung und Vermittlung ihrer Erzählungen.

Seit Sommer 2022 entwickelt sie ihr Videospiel «Psychotic Bathtub» - das als Bachelorarbeit an der ZHdK startete - weiter und führt es mit einem interdisziplinären Team zur Marktreife. Sie zeigt mit ihrem Game eindrücklich das Potential von Videospielen auf, einer breiten Zielgruppe niederschwellig Einblicke in die Wahrnehmungs- und Gefühlswelt von Personen mit psychologischen Erkrankungen zu geben. Sie arbeitet mit ihrem Projekt gegen Stigmata an und lässt Betroffene im kollaborativen Entwicklungsprozess zu Wort kommen.



Was zunächst wie ein typisch schweizerisches Objekt erscheint, offenbart bei genauerem Hinsehen komplexe Verflechtungen: Eine Appenzeller Pfeife erinnert an Alpenromantik, erzählt aber auch von Tabakhandel mit der Karibik, kolonialen Zusammenhängen und «erfundenen Traditionen» der Schweiz. Doch wie können solche verborgenen Verbindungen für Schüler:innen sichtbar und erlebbar werden?

Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich das Forschungsprojekt «Geschichte(n) für die globale Gegenwart» (Laufzeit 2023-2026). Dabei entsteht Müliweg Eins - Das Museum für die globale Gegenwart. Die zentrale Methode des Projekts ist das «kuratorische Lernen». In einem virtuellen Museum können Schüler:innen Sammlungsobjekte von allen Seiten betrachten, skurrile Analysegeräte ausprobieren, formale Zusammenhänge entdecken und Begriffe nachschlagen. Dabei befragen sie die Sammlungsobjekte eigenständig, stellen sie in neue Kontexte und lernen etwas über die globalen Herkünfte der Gegenwart.

Zum Schluss tragen die Schüler:innen ihre Recherche in einer eigenen Ausstellung zusammen. Dabei geht es auch um die Frage von Gestaltung: Wie werden über die räumliche Anordnung und Inszenierung von Objekten, Bildern und Texten relationale Zusammenhänge sichtbar? Und was ist der Vorteil einer solchen Konstellation gegenüber linearen Narrativen?

«Wir können nicht einfach so mit dem Geschichtsbild aus dem 19. Jahrhundert weiterarbeiten», so Sophia Prinz, Projektleiterin und Professorin für Designtheorie und Geschichte an der ZHdK. Die zentrale Frage lautet: Wie können Geschichtsunterricht und Museen so gestaltet werden, dass globale und transkulturelle Beziehungen sichtbar und marginalisierte Stimmen hörbar werden? Durch gezielte Hinweise und spannende Aufgaben gelangen Schüler:innen selbst zu eigenen Erkenntnissen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung historischer Fakten, sondern auch um eine bestimmte Haltung im Umgang mit Geschichte, um das Denken in Beziehungen und Zusammenhängen.

«Geschichte(n) für die globale Gegenwart» ist ein Forschungsprojekt der ZHdK und der PHZH. Das Projekt wird im 2. Projekt-Call der DIZH gefördert. Die Videodokumentation des Forschungsprojekts ist ebenfalls eine Initiative der DIZH.

  • Porträtfoto «Tauschgeschichten». Bild: Helena Klein für den Minor «Sustainable Design». Bei der Bildbearbeitung wurde KI benutzt. © ZHdK.
    Porträtfoto «Tauschgeschichten». Bild: Helena Klein für den Minor «Sustainable Design». Bei der Bildbearbeitung wurde KI benutzt. © ZHdK.
  • Porträtfoto «Tauschgeschichten». Bild: Helena Klein für den Minor «Sustainable Design». Bei der Bildbearbeitung wurde KI benutzt. © ZHdK.
    Porträtfoto «Tauschgeschichten». Bild: Helena Klein für den Minor «Sustainable Design». Bei der Bildbearbeitung wurde KI benutzt. © ZHdK.
  • Porträtfoto «Tauschgeschichten». Bild: Helena Klein für den Minor «Sustainable Design». Bei der Bildbearbeitung wurde KI benutzt. © ZHdK.
    Porträtfoto «Tauschgeschichten». Bild: Helena Klein für den Minor «Sustainable Design». Bei der Bildbearbeitung wurde KI benutzt. © ZHdK.

Die Webseite showcase.zhdk.ch lässt die Designer:innen hinter den Projekten zu Wort kommen und bietet Vernetzungsmöglichkeiten an. Was alle abgebildeten Diplomprojekte auszeichnet, ist ihr Wille zur Innovation, ihr Praxisbezug, ihre Zukunftsgewandtheit und die kritische, unkonventionelle Auseinandersetzung mit ihrer jeweiligen Disziplin.


Alle, die sich noch genauer über das Studienangebot des Departements Design informieren möchten, finden auf @zhdk_design Videoporträts, in denen die Student:innen Einblicke in ihr Studium geben. Sie sprechen darüber, was sie besonders an ihrem Majorstudium fasziniert und welche Module sie besonders begeistert haben.


Die Ausstellung «Museum of the Future – 17 digitale Experimente», die am 29. August 2025 im Museum für Gestaltung eröffnete, erforscht die Möglichkeiten digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz, Objekte im Museumskontext zugänglicher und direkter erfahrbar zu machen. Unter den 17 Experimenten in diesem «Museum der Zukunft» sind verschiedene Werke aus dem Departement Design zu entdecken.

Arbeiten aus den Minors «Digital Play» und «Cinematic Narration in Virtual Spaces»

Beide Beiträge verbindet, dass sich die beteiligten Studierenden umfassend mit den Marionetten zu «König Hirsch» von Sophie Taeuber-Arp auseinandergesetzt haben.


Die Ars Electronica in Linz findet dieses Jahr unter dem Titel «PANIC – yes/no» statt. Zu diesem Thema bringt die Campus Ausstellung des Festivals Beiträge von 37 Universitäten aus aller Welt zusammen, darunter «Not Plan B» des Masterstudiengangs Interaction Design der ZHdK.

«Not Plan B» untersucht Wasser- und Landräume als Schauplätze ökologischer und systemischer Krisen. Im Zentrum steht die Suche nach neuen Formen des Verstehens und Gestaltens von Interaktionen angesichts komplexer, lebensnaher Herausforderungen. Die Ausstellung präsentiert fünf Arbeiten von Studierenden des Masterstudiengangs Interaction Design sowie des ergänzenden Studienschwerpunkts Experimental Interaction. Sie eröffnen gestalterische Perspektiven auf das Zusammenleben verschiedener Spezies und auf alternative Ansätze im Umgang mit ökologischen Problemlagen.

Detaillierte Informationen zur Ausstellung und zu den dort präsentierten Arbeiten sind hier zu finden.

Wir wünschen allen Beteiligten ein spannendes und inspirierendes Festival!


Das Festival an der Schnittstelle von Kunst, Design und Technologie brachte unter dem Titel «Futures of Uncertainties» Designer:innen, Künstler:innen und Forscher:innen aus dem In- und Ausland zusammen, um mögliche Zukünfte für die Künste und das Design zu antizipieren. Rund 2800 Interessierte besuchten REFRESH und erhielten in Keynotes, Masterclasses, Screenings und Performances tiefgehende Einblicke in die Arbeitsweisen der beteiligten Artists und Designer:innen.

Vielen Dank an alle, die mitgewirkt und teilgenommen haben!

Alle Infos zu REFRESH und kommenden Ausgaben unter refresh.zhdk.ch.

REFRESH ist eine Zusammenarbeit des Departements Design und Immersive Arts Space der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).


Die Climate Week in New York bringt jedes Jahr etablierte sowie aufstrebende Akteur:innen aus verschiedensten Disziplinen zusammen, um durch Diskussionen und Initiativen global den Klimaschutz voranzutreiben.

Raphael Stäger (Fachrichtung Cast / Audiovisual Media) und Nicolas Wagner (Fachrichtung Visual Communication) hatten als Preisträger des diesjährigen «REFRESH X Punch Prize» die Möglichkeit und die Ehre, ihre Abschlussarbeiten als Teil der Planetary Embassy an der Climate Week vorzustellen. Raphael Stäger diskutierte anhand seiner Arbeit «Tschäggättä» am Panel «Climate Storytelling through the Moving Image», während Nicolas Wagner auf der Grundlage seiner Arbeit «printed plants catalog» eine Masterclass zur Herstellung natürlicher Druckfarben gab.

Der «Punch Prize» existiert Dank des intensiven Austauschs zwischen REFRESH und Swissnex in Boston und New York.


Alle zwei Jahre zeichnet der Junge Grafik Award junge Designschaffende für innovatives und aussergewöhnliches Graphikdesign aus. 2025 sind unter den Gewinner:innen sechs Studierendenprojekte aus der Fachrichtung Visual Communication der ZHdK:

Die Projekte der Gewinner:innen werden nicht nur auf der Webseite der Jungen Grafik, sondern auch in einer eigenen Printpublikation veröffentlicht werden.

Das Departement Design gratuliert von Herzen zu den Auszeichnungen!


Vom 24. November bis am 7. Dezember 2025 wird in der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) im Toni-Areal die aktuelle Ausgabe der Wanderausstellung «100 beste Plakate 24» gezeigt. Präsentiert werden die von einer internationalen Jury ausgewählten Plakate des Jahrgangs 2024 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der Jahrgang 2024 markiert eine deutlich künstlerische Ausrichtung: reduzierter grafischer Ausdruck, hybride Bildräume, prägnante typografische Setzungen. Die Plakate operieren mit visuellen Brüchen – von modellierten Knetfiguren bis zu KI-generierten Szenen – und machen Schrift zum zentralen Gestaltungsträger.

Die Jury wählte 100 Plakate und Serien aus insgesamt 2’509 Einreichungen von 711 Einreicher:innen. Sie setzte sich 2024 aus Adeline Mollard (Zürich), Anouk Rehorek (Wien), Hans Günter Schmitz (Wuppertal), Stephanie Specht (Antwerpen) und Jonas Wandeler (Zürich) zusammen.

Insgesamt zehn der ausgestellten Plakate beziehungsweise Plakatserien stammen von Studierenden, Mitarbeitenden oder Alumni der ZHdK.


Das Institute of Creativity and Innovation (ICI) der Xiamen University (XMU) zeigt in einer öffentlichen Ausstellung neben Projekten ihrer eigenen Studierenden sieben Abschlussarbeiten der Fachrichtung Cast / Audiovisual Media.

Die Ausstellung «Affect, Agency and Attention: Audiovisual Narratives Sharing ZHdK/ICI» legt ihren Fokus auf audiovisuelle Projekte, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit sozialen Fragestellungen auseinandersetzen.

Die ausgestellten Projekte sind:

Die Ausstellung kam Im Anschluss eines Delegationsbesuchs des ICI an der Diplomausstellung 2025 zustande.


Am 2. Dezember wurden im Rahmen der Preisverleihung «Die Besten 2025» – ein Wettbewerb juriert durch Hochparterre – im Museum für Gestaltung Zürich erneut die besten Projekte in den Disziplinen Architektur, Design und Landschaftsarchitektur ausgezeichnet.

Dieses Jahr waren gleich mehrere Alumni des Departements Design nominiert. Wir freuen uns sehr, dass Naomi Eggli und Dagna Salwa mit ihrem «EMpower Trikot» den Hasen in Gold in der Kategorie Design gewonnen haben. Naomi Eggli ist Absolventin der Fachrichtung Trends & Identity. Dagna Salwa ist Absolventin der Fachrichtung Visual Communication und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Departement Design tätig.

Herzliche Gratulation!


Die Junior Design Research Conference (JDRC) bringt jährlich Studierende zusammen, die ein Designstudium auf Masterstufe an einer Schweizerischen Fachhochschule durchlaufen. Im Zentrum der Konferenz stehen der Austausch zu den konkreten Mastervorhaben und die Netzwerkbildung. Herangehensweisen und Methoden, die die Studierenden in den einzelnen Stadien ihrer Masterarbeit beschäftigen, werden in unterschiedlichsten Präsentationsformaten verhandelt.

Die JDRC, die im Rotationsprinzip organisiert wird, wurde 2025 durch das Departement Design (Corina Zuberbühler, Studienleiterin BA und MA Major Design und Dagna Salwa, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Design) der ZHdK koordiniert und ausgerichtet. In Kurzpräsentationen und Panels stellten Studierende ihre Projekte vor und konnten in anschliessenden Workshops Themen wie Forschungsmethodologien und Herausforderungen im Zusammenwirken zwischen Theorie und Praxis diskutieren. Der Konferenztag schloss im Club Mehrspur mit einem Apéro ab, begleitet von Live-Coding und einem DJ-Set.

  • «Puppet Synth» an der Vernissage. © Museum für Gestaltung.
    «Puppet Synth» an der Vernissage. © Museum für Gestaltung.
  • Still aus «Critters» © ZHdK.
    Still aus «Critters» © ZHdK.
  • Still aus «Tumbling Tones». © ZHdK.
    Still aus «Tumbling Tones». © ZHdK.

  • Arbeit «Dancing in Aquatic Vibrations» von Luca Somm. © ZHdK.
    Arbeit «Dancing in Aquatic Vibrations» von Luca Somm. © ZHdK.
  • Arbeit «CHORNOZEM» von Yaroslava Shylyk, Olivia Menezes & Kirill Kohl. © ZHdK.
    Arbeit «CHORNOZEM» von Yaroslava Shylyk, Olivia Menezes & Kirill Kohl. © ZHdK.
  • Arbeit «Proto-Lichen» von Massimo Bordogna, Vera Bardin, Sacha Schwarz, Leon Junge. © ZHdK.
    Arbeit «Proto-Lichen» von Massimo Bordogna, Vera Bardin, Sacha Schwarz, Leon Junge. © ZHdK.
  • Arbeit «Where the River Hides» von Silvana De Paola, Silvan Roth, Dominic Sutter. © ZHdK.
    Arbeit «Where the River Hides» von Silvana De Paola, Silvan Roth, Dominic Sutter. © ZHdK.


  • Raphael Stägers «Tschäggättä» an der Climate Week. © Swissnex.
    Raphael Stägers «Tschäggättä» an der Climate Week. © Swissnex.
  • Raphael Stäger am Panel zu «Climate Storytelling through the Moving Image». © Swissnex.
    Raphael Stäger am Panel zu «Climate Storytelling through the Moving Image». © Swissnex.
  • Nicolas Wagner bei der Masterclass «Printed Plants». © Swissnex.
    Nicolas Wagner bei der Masterclass «Printed Plants». © Swissnex.
  • Nicolas Wagner bei der Masterclass «Printed Plants». © Swissnex.
    Nicolas Wagner bei der Masterclass «Printed Plants». © Swissnex.
  • Nicolas Wagner und Teilnehmende der Masterclass «Printed Plants». © Swissnex.
    Nicolas Wagner und Teilnehmende der Masterclass «Printed Plants». © Swissnex.


  • Ausstellungseröffnung «Affect, Agency and Attention: Audiovisual Narratives Sharing ZHdK/ICI». © ICI.
    Ausstellungseröffnung «Affect, Agency and Attention: Audiovisual Narratives Sharing ZHdK/ICI». © ICI.
  • Ausstellungseröffnung «Affect, Agency and Attention: Audiovisual Narratives Sharing ZHdK/ICI». © ICI.
    Ausstellungseröffnung «Affect, Agency and Attention: Audiovisual Narratives Sharing ZHdK/ICI». © ICI.
  • Ausstellungseröffnung «Affect, Agency and Attention: Audiovisual Narratives Sharing ZHdK/ICI». © ICI.
    Ausstellungseröffnung «Affect, Agency and Attention: Audiovisual Narratives Sharing ZHdK/ICI». © ICI.


  • Organisationsteam JDRC. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
    Organisationsteam JDRC. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
  • Panel-Diskussion. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
    Panel-Diskussion. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
  • Workshop. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
    Workshop. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
  • Workshop. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
    Workshop. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
  • Apéro. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.
    Apéro. Foto: Guillaume Musset. © ZHdK.

Die Studierenden des Minors «Digital Play» beleuchten das Puppenspiel «König Hirsch» (1918) von Sophie Taeuber-Arp mit einem besonderen Fokus auf die Marionetten. Inspiriert von Taeuber-Arps disziplinübergreifendem Ansatz sind vier innovative Playful Experiences entstanden, die das ausgeklügelte und regelhafte Zusammenspiel von Form, Farbe und Bewegung der 17 Figuren erlebbar machen.

«Puppet Synth» von Lisa Bach, Lars Kristian Blom, David Bock, Jan Espig, Jan Hügli, Silvan Roth und Jan Thüring
«Assembly» von Katia Ditzler, Christian Fluri, Jan Hügli, Anic Müri und Silvan Roth
«Tumbling Tones» von Nico Frey, Leon Junge, Fabian Pitzer, Sharon Rieser und Dominic Sutter
«Critters» von Damian Gierer, Nadja Häfliger, Benjamin Scherrer und Michael Staub


Eine Ausstellung der «100 beste Plakate» e. V. in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste, Departement Design, Fachrichtung Visual Communication und dem Museum für Gestaltung Zürich.

  • Kurzfilm «Die perfekte Form» an der Vernissage. © Museum für Gestaltung.
    Kurzfilm «Die perfekte Form» an der Vernissage. © Museum für Gestaltung.
  • Still «Die perfekte Form» (2025). © ZHdK.
    Still «Die perfekte Form» (2025). © ZHdK.
  • Still «Die perfekte Form» (2025). © ZHdK.
    Still «Die perfekte Form» (2025). © ZHdK.

  • Stummfilmfestival (2024) von Loïs Grimm. © ZHdK.
    Stummfilmfestival (2024) von Loïs Grimm. © ZHdK.
  • Handpressenmesse (2024) von Babyinktwice & Dafi Kühne. © ZHdK.
    Handpressenmesse (2024) von Babyinktwice & Dafi Kühne. © ZHdK.
  • Giovanni Carmine & Cory Arcangel: All I Eat in a Day (2024) von HAMMER, Sereina Rothenberger, David Schatz & Jana Hofmann. © ZHdK.
    Giovanni Carmine & Cory Arcangel: All I Eat in a Day (2024) von HAMMER, Sereina Rothenberger, David Schatz & Jana Hofmann. © ZHdK.
  • We the Parasites – A Playbook to Complicity (2024) von HOMI, Christian Hofer & Lea Michel. © ZHdK.
    We the Parasites – A Playbook to Complicity (2024) von HOMI, Christian Hofer & Lea Michel. © ZHdK.

Die Studierenden des Minors «Cinematic Narration in Virtual Spaces» setzten sich experimentell mit dem Marionettentheater «König Hirsch» auseinander, woraus der Kurzfilm «Die perfekte Form» (2025) entstand. Der vollständig computergenerierte Film thematisiert, wie mit digitalen Tools eigene künstlerische Ausdrucksformen im digitalen Raum gefunden werden können. Dafür sind Studierende zum Beispiel mithilfe von Motion Capture in die 3D-Modelle selbst entworfener Charaktere geschlüpft – oder haben virtuelle Kameras geführt und digitale Lichtstimmungen kreiert.

Beteiligte Studierende: Muriel Ackermann, Sebastian Burckhardt, Gianmarco Di Vincenzo, Ariana Huber, Nina Hungerbühler, Loïc Krüger, Erja Kumar, Robin Richard, Manuel Troxler, Melisande Zeibig

  • Set-up von «Spinne sein» an der Vernissage. © Museum für Gestaltung.
    Set-up von «Spinne sein» an der Vernissage. © Museum für Gestaltung.
  • Still aus «Spinne sein». © ZHdK.
    Still aus «Spinne sein». © ZHdK.

Forschungsprojekt «Spinne sein»

Das Forschungsprojekt basiert auf dem audiovisuellen VR-360°-Film der Masterarbeit von Barbara Schuler «Mit den Sinnen einer Spinne – Ein arachnozentrisches Erlebnis» und ermöglicht es, immersiv in die Lebenswelt einer Spinne einzutauchen. Mit dem multisensorischen, interaktiven VR-Erlebnis, das im «Museum of the Future» erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, wird das Interesse des Publikums für kleine und unscheinbare Lebewesen geweckt. Dabei erfährt es mehr über die Sinneswahrnehmung und Lebensweise einer frei jagenden Spinne sowie über deren Rolle im Ökosystem.

Projektleitung: Prof. Niklaus Heeb
Konzeption & Design: Barbara Schuler & Jonas Christen
Sound Design: Dr. Daniel Hug
Konzeption & Evaluation: Dr. Miriam Loertscher
Produktdesign: Micha Baggenstos & Nathanael Boell
Konzeption & Evaluation: Dr. Swen Kühne & Mirjam Jochim, Psychologisches Institut ZHAW

Unterstützt durch: DIZH, ZKSD


Alle Arbeiten sind noch bis im Februar 2026 im Museum für Gestaltung zu sehen.

  • Die diesjährigen Design-Alumni auf Showcase Design.
    Die diesjährigen Design-Alumni auf Showcase Design.
  • Foto: David Jäggi. © ZHdK.
    Foto: David Jäggi. © ZHdK.

Die Designausbildung der Zürcher Hochschule der Künste setzt auf Austauschprozesse zwischen Disziplinen und motiviert zum forschenden Dialog mit der Zukunft – mit der Welt. Junge Talente legen im Sonderheft ihre Designprozesse offen und zeigen auf: Design verbindet.

Unerschrockenheit, Dringlichkeit und ein starker Mitgestaltungswille zeichnen Absolvent:innen aus. Im mit 20’000 Exemplaren aufgelegten Sonderheft «Wohnrevue x Departement Design» zum Thema «Design ist Zukunft» entwickeln junge Talente, Lehr-und Forschungspersonal, zusammen mit Absolvent:innen und Mitarbeitenden des Departements Design eine verantwortungsvolle Zukunftsperspektive für die Designdisziplin und stellen das verbindende Potential von Design heraus. Kann Design die Welt zu einem besseren Ort machen? Es muss.

Das Wohnrevue-Sonderheft ist ab dem 28. November 2025 im Kiosk erhältlich.


Alle, die den Infotag Design verpasst haben oder sich im Nachgang noch genauer über die sechs MA Majors informieren möchten, können auf design.zhdk.ch Kurzvorstellungen in Videoform zu den einzelnen Majors finden.

Zudem werden im Dezember und Januar folgende Online-Informationsanlässe angeboten:

MA Major Game Design Info Präsentation / Q&A Session
1.12.2025
18:00 – 19:00 Uhr
Zoom, Meeting ID: 653 9340 7910, Code: 788395
Vortragssprache: Deutsch/Englisch

MA Major Industrial Design Info Präsentation / Q&A Session
2.12.2025
17:00 Uhr
Zoom
Vortragssprache: Deutsch/Englisch

MA Major Interaction Design Info Präsentation / Q&A Session
13.01.2026
17.00 – 18.00
Zoom
Vortragssprache: Englisch


Alle zwei Jahre zeichnet der Design Preis Schweiz exzellente Leistungen der Schweizer Designlandschaft aus. 2025 sind gleich mehrere Absolventen aus dem Departement Design nominiert:

Die Abschlussarbeit «Myko» von Tobias Inauen (BA Major Trends & Identity) ist sowohl in der Kategorie «Young Professionals» als auch für den Publikumspreis nominiert. In seinem Projekt setzt er sich experimentell mit der ästhetischen und kulinarischen Dimension von Schimmel auseinander und nutzt einen vermeintlichen Makel als gestalterische Ressource.

In der Kategorie «Inclusive Design» ist Philipp Rast (BA Major Industrial Design) mit seiner Diplomarbeit «via» nominiert. Diese klappbare Sitzgelegenheit unterstützt ältere Menschen beim Treppensteigen und fördert so ihre Mobilität und Selbstständigkeit.

Ebenfalls nominiert ist Fabio Hendry, Alumnus der Fachrichtung Trends & Identity, als Teil eines Teams für die Signaletik an der Schule Thurgauerstrasse in Zürich. Das Projekt, nominiert in der Kategorie «In Between», verwandelt die architektonischen Elemente der Schule in ein räumliches Schreibsystem.

Das Departement Design gratuliert von Herzen zu den Nominationen und ist gespannt auf die Preisverleihung am 7. November 2025.

  • Bachelorarbeit «Myko» von Tobias Inauen (2025). © ZHdK.
    Bachelorarbeit «Myko» von Tobias Inauen (2025). © ZHdK.
  • Projekt zur Signaletik der Schule Thurgauerstrasse (ZH) von Onari Projects und Hot Wire Extensions. © Dominik Hodel.
    Projekt zur Signaletik der Schule Thurgauerstrasse (ZH) von Onari Projects und Hot Wire Extensions. © Dominik Hodel.
  • Bachelorarbeit «via» von Philipp Rast (2025). © ZHdK.
    Bachelorarbeit «via» von Philipp Rast (2025). © ZHdK.




Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Gesundheitsdesign, insbesondere in der menschenzentrierten Entwicklung von Lösungen für den medizinischen Alltag. Dabei interessiert ihn besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Designteams und Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen.

In diesem Videointerview – einer Initiative des Instituts für Designforschung (IDR) der ZHdK – gibt er einen Einblick in das Forschungsprojekt 3FOLD, in dem ein Applikationsinstrument für die biosynthetische Schutzhülle Hylomate zur sicheren und schnellen Implantation von Herzschrittmachern entwickelt wurde.


Schulen sind durch die Digitalisierung mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Arbeitsumfelder und Lehrsituationen wandeln sich rasch aufgrund des steten technologischen Fortschritts. Schulteams müssen sich also beständig neue Skills – eine Haltung – aneignen, um einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Werkzeugen, wie beispielsweise künstlicher Intelligenz, zu finden und vermitteln zu können. Die Schüler:innen sollen mit zeitgemässen Infrastrukturen zum sinnvollen Einsatz dieser Technologien befähigt werden.

Das von der Fachrichtung Game Design in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zürich entwickelte Planspiel «ImaginEd» inspiriert Schulteams dazu, gemeinsam eine Vision der Schule der Zukunft zu entwerfen und hier den digitalen Wandel unbedingt miteinzubeziehen. Die Spieler:innen gestalten gemeinsam, zeichnend und erzählend, eine fiktive zukünftige Schule. Sie sind dazu aufgefordet, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen und aus ungewohnten Perspektiven auf Herausforderungen, Risiken und Chancen im Grosskontext von Schule und Digitalisierung zu schauen und entsprechend zu reagieren. Zum Abschluss werden konkrete Ideen und spannende Impulse aus dem Spielgeschehen gesammelt und womöglich von den Spieler:innen in die Realität getragen.

«Die unterschiedlichen Ausgangspunkte jeder Schule in Bezug auf die Digitalisierung waren eine Herausforderung im Designprozess. Wir wählten deshalb einen von Rollenspielen inspirierten Ansatz.», sagt Stefan Schmidlin, der das Spiel gemeinsam mit Nija Böckler gestaltet und umgesetzt hat. Im Zentrum des Gameplays stehen Storytelling und Zeichnen. Es gibt weder Punkte noch Gewinner:innen oder Verlierer:innen, stattdessen ein gemeinsames Spielerlebnis und eine spannende Geschichte. «Das offene Game Design ermöglicht es allen Teams, mithilfe von «ImaginEd» eine gemeinsame Haltung zu entwickeln – und das mit wesentlich mehr Humor als bei trockenen Workshops» so Böckler.

«ImaginEd» erscheint im Oktober beim hep Verlag und kann ab sofort hier vorbestellt werden. Das Spiel ist in der Schweiz, Deutschland und Österreich im Fachhandel sowie direkt beim hep Verlag erhältlich.

Die Vernissage zur Lancierung findet am 25. Oktober 2025, ab 16:00 Uhr, in Zürich statt. Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne hier. Wir würden uns freuen, Sie persönlich einladen zu dürfen.


Die internationale Gruppenschau beschäftigte sich unter dem Titel «24/7 – Hard Work» in Games, Videoarbeiten und interaktiven Installationen mit dem Thema Arbeit im postdigitalen Zeitalter. Aus einer kritischen Perspektive beleuchteten die teilnehmenden Künstler:innen und Designer:innen die gesellschaftlichen Implikationen eines von Effizienz, Wettbewerb und Ertrag getriebenen Arbeitsbegriffs und diskutierten in einem Panel zum Thema «Künstlerische Praxis im postdigitalen Zeitalter».

Ein grosses Dankeschön an alle beteiligten Künstler:innen und Designer:innen und an Fantoche!

REFRESH X Fantoche ist eine Kooperation zwischen dem Departement Design und dem Immersive Arts Space der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Internationalen Festival für Animationsfilm Fantoche.


Die beiden Diplomarbeiten des BA Majors Industrial Design «bloc°» von Andrin Stocker und Luc Schweizer sowie «90° N» von Alain Scherer wurden beim Schweizer James Dyson Award als nationale Zweitplatzierte ausgezeichnet. Somit sind sie für den internationalen Wettbewerb zugelassen. In einem nächsten Schritt wird das Dyson-Entwicklungsteam die Nominierten der verschiedenen Länder auf eine Auswahlliste von 20 Beiträgen kürzen und am 15. Oktober bekannt geben.

Der James Dyson Award ist ein international renommierter Designpreis, der aufstrebende Designtalente sichtbar macht und fördert. Er steht derzeitigen und ehemaligen Designstudierenden offen und wird von der James Dyson Foundation initiiert.


Unter dem Titel «Futures of Uncertainties» bringt die sechste Ausgabe des Festivals – in Keynotes, Masterclasses, Screenings,  Performances und einer umfassenden Ausstellung – Designer:innen, Künstler:innen und Forscher:innen aus dem In- und Ausland zusammen, um mögliche Zukünfte für die Künste und das Design zu antizipieren. REFRESH 2025 widmet sich den Fokusthemen «Algorithmic Entanglements», «Liminal Bodies», «Worldbuilding», «Immersive Journalism» und «Technobiological Futures / New Ecologies» und unterstreicht mit dem Line-Up die wichtige Rolle von Kulturschaffenden in einer gesellschaftspolitisch herausfordernden Zeit.

REFRESH ist eine Zusammenarbeit des Departement Design und des Immersive Arts Space der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

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Die langjährige Zusammenarbeit zwischen der Fachrichtung Cast / Audiovisual Media und dem Zurich Film Festival (ZFF) geht in die nächste Runde. Unter der Leitung von Nadia Holdener, Alun Meyerhans, Naomi Erlich und Adrian Graf planen die Studierenden des 3. und 5. Semesters Videobeiträge für das Format «ZFF Daily». Dabei wenden sie ihre Kenntnisse in Animation, Schnitt, Kameraführung und Social Media an, welche sie sich während des Studiums angeeignet haben.

«ZFF Daily» präsentiert während des Festivals spannende und exklusive Interviews, Insights und ist mittendrin im Festivalgeschehen. Die Beiträge der Studierenden gibt es ab Festivalbeginn auf allen Kanälen des ZFF (Instagram, Youtube und TikTok) zu sehen.

Das ZFF findet vom 25. September bis am 5. Oktober 2025 statt.


Nach zweijähriger qualitativer Forschung zur Gestaltung und Nutzung von Podcasts freuen sich ZHdK, ZHAW und die Podcastschmiede, das Handbuch «Designing Podcasts» vorzustellen. Das Handbuch gibt Einblicke in die grundlegenden Gestaltungstypen «Story», «Talk» und «Factual» und deren jeweilige Nutzungsmotive. Das Buch wird zukünftig zum Download zur Verfügung gestellt - weitere Infos folgen.

Eine Veranstaltung von ZHdK Cast / Audiovisual Media, ZHAW Fachgruppe Medienpsychologie und Podcastschmiede.

Datum: 01.10.2025
Ort: Hörsaal 1, 3.K01

17:00 – 18:15 Uhr: Präsentation & Panel
18:15 – 20:00 Uhr: Apéro

Die Anmeldung ist unter diesem Link möglich.



«bloc°» von Andrin Stocker und Luc Schweizer

Die Zahl der Hitzetage nimmt jährlich zu. Vor allem in Städten werden Aufenthaltsorte wie Haltestellen zur Herausforderung. Das modulare Kühlsystem «bloc°» aus Terrakotta arbeitet mit Verdunstungskühlung und Sonnenenergie. Es schafft spürbare Abkühlung und steigert die Aufenthaltsqualität an neuralgischen Orten.

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«90° N» von Alain Scherer

Bei Whiteout, Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt und ohne sichtbare Anhaltspunkte weist das Navigationssystem «90° N» der Extremsportlerin Anja Blacha den Weg zum Nordpol. Das tragbare Wearable ist gezielt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und ermöglicht Orientierung auch unter Ausnahmebedingungen.

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Im Rahmen der Diplomfeier Design 2025 wurde die Bachelorarbeit «Memoscent» von Alissa Knopp der Fachrichtung Industrial Design mit dem Förderpreis Design der ZHdK ausgezeichnet. Die Förderpreise zeichnen herausragende Diplomarbeiten aus, die die jeweilige Disziplin um Perspektiven bereichern und auf innovative Weise zu neuen Diskursführungen anregen. In 2025 standen 14 Diplomarbeiten aus den sieben Fachrichtungen für den Förderpreis Design im Wettbewerb. Eine Jury – bestehend aus international renommierten Designschaffenden – entschied über die preistragende Person. Aufgrund der Vielzahl an herausragenden Diplomarbeiten in diesem Jahr vergab die Jury zudem zwei Honorable Mentions: Luca Busby & Basil Egger mit ihrer Bachelorarbeit «Soma» (Fachrichtung Interaction Design) und Nicolas Wagner mit seiner Bachelorarbeit «printed plants catalog» (Fachrichtung Visual Communication) erhielten eine lobende Erwähnung.

Alle nominierten Arbeiten werden ab Ende September 2025 auf der Plattform Showcase Design umfassend vorgestellt.


Die internationale Gruppenschau REFRESH X Fantoche beschäftigt sich unter dem Titel «24/7 – Hard Work» in Games, Videoarbeiten und interaktiven Installationen mit dem Thema Arbeit im postdigitalen Zeitalter. Wie verändern sich unsere Arbeitszusammenhänge im Angesicht der fortschreitenden Durchdringung unseres Alltags mit Technologie und mit welchen Folgen für uns als Menschen? Aus einer kritischen Perspektive beleuchten die teilnehmenden Künstler:innen und Designer:innen die gesellschaftlichen Implikationen eines von Effizienz, Wettbewerb und Ertrag getriebenen Arbeitsbegriffs – der sich nicht zuletzt durch die stete Digitalisierung und Automatisierung von Berufsfeldern verschärft.

Im Rahmen der Ausstellung findet am 6. September ein Panel zum Thema «Künstlerische Praxis im postdigitalen Zeitalter» statt.

REFRESH X Fantoche ist eine Kooperation zwischen dem Departement Design und dem Immersive Arts Space der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Internationalen Festival für Animationsfilm Fantoche.

  • Bachelorarbeit «Memoscent» von Alissa Knopp der Fachrichtung Industrial Design. © ZHdK.
    Bachelorarbeit «Memoscent» von Alissa Knopp der Fachrichtung Industrial Design. © ZHdK.
  • Alissa Knopp. Porträt: Eileen Good & Naomi Stieger. Fachrichtung Industrial Design. © ZHdK.
    Alissa Knopp. Porträt: Eileen Good & Naomi Stieger. Fachrichtung Industrial Design. © ZHdK.
  • Feuer, Waldboden, frisches Gras: Jede Biografie ist mit eigenen Geruchserinnerungen verknüpft. Memoscent erstellt daraus ein individuelles Duftset. © ZHdK.
    Feuer, Waldboden, frisches Gras: Jede Biografie ist mit eigenen Geruchserinnerungen verknüpft. Memoscent erstellt daraus ein individuelles Duftset. © ZHdK.

«Memoscent – Geruchsbiografien für Menschen mit Demenz» von Alissa Knopp

Kurzbeschrieb «Memoscent»:
Nichts weckt Erinnerungen so kraftvoll wie ein vertrauter Duft. Der Geruchssinn ist unser emotionalster Sinn. Im Alltag mit Demenz bleibt dieses Potenzial oft ungenutzt. «Memoscent» setzt gezielt biografisch bedeutsame Düfte ein, um Vertrauen, Geborgenheit und Interaktion zu fördern und das Einleben in eine Pflegeeinrichtung zu erleichtern.

«Die Jury hat vor allem die Tiefe und Sorgfältigkeit deines iterativen Designprozesses beeindruckt: Du hast dich auf den Stand der Demenzforschung gebracht, mit Expert:innen aus dem Demenzzentrum Sonnweid gearbeitet, mehrfach Workshops mit deiner Zielgruppe durchgeführt, die Angehörigen und ihre Bedürfnisse abgeholt, mit Parfumeuren experimentiert und schliesslich eine eigene Mappingmethode entwickelt, um die Geruchsamples auf individuelle Biographien zuschneiden zu können.» – Auszug aus der Laudatio von Prof. Dr. phil. Sophia Prinz (Professorin für Designtheorie & -geschichte) an der Diplomfeier Design

Das Departement gratuliert Alissa Knopp herzlich zur Auszeichnung.

  • Bachelorarbeit «Soma» von Luca Busby & Basil Egger. Fachrichtung Interaction Design © ZHdK.
    Bachelorarbeit «Soma» von Luca Busby & Basil Egger. Fachrichtung Interaction Design © ZHdK.
  • Bachelorarbeit «printed plants catalog» von Nicolas Wagner. Fachrichtung Visual Communication. © ZHdK.
    Bachelorarbeit «printed plants catalog» von Nicolas Wagner. Fachrichtung Visual Communication. © ZHdK.

Honorable Mentions

Prof. Dr. phil. Sophia Prinz bezeichnete die Arbeit «Soma» von Luca Busby & Basil Egger in ihrer Laudatio als «[...] cutting edge Forschung zu alternativen Formen des Computings, die sowohl technische als auch ethische Herausforderungen mit sich bringen».

Nicolas Wagners forschende wie gestalterische Leistung in seiner Arbeit «printed plants catalog» wurde in der Laudatio von Sophia Prinz wie folgt beschrieben: «[...] die Jury hat vor allem die konzeptuelle Stringenz des «printed plants catalog» überzeugt. In deinem Projekt wird der gesamte Prozess der nachhaltigen Farbherstellung durchgespielt: Angefangen bei historischen Recherchen, über den Anbau und das Sammeln von Pflanzen in Altstetten oder bei der Autobahnausfahrt Brunau, bis hin zur Aufbereitung der Pigmente am heimischen Herd. Hinzukommt die eigenwillige Nomenklatur sowie die konsequente gestalterische Umsetzung samt Ausbrüchen aus dem Raster. «printed plants catalog» ist nicht einfach nur ein Buch, sondern eine Art stadtökologisches Farbarchiv, an dem humane und nicht-humane Akteur:innen beteiligt waren.»

Das Departement Design gratuliert herzlich zu den Auszeichnungen.


Mit dem «REFRESH X Punch Prize» wurden 2025 nun schon zum zweiten Mal herausragende Diplomarbeiten ausgezeichnet, die sich innovativ mit Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit, der Klimakrise und den komplexen Beziehungen zwischen Mensch, Natur und More-than-Human auseinandersetzen. Die Gewinner:innenprojekte werden vom 21. bis 28. September 2025 an der Climate Week in New York ausgestellt. Der «Punch Prize» existiert Dank des intensiven Austauschs zwischen REFRESH und Swissnex in Boston und New York.

Marc Streit (Head of Arts and Creative Industries, Swissnex in Boston und New York) verkündete im Rahmen der Diplomfeier Design, die am 20. Juni 2025 an der ZHdK stattfand, die gewinnenden Projekte in einer Videobotschaft. Ausgezeichnet wurden: Raphael Stäger mit «Tschäggättä» und Nicolas Wagner mit «Printed Plants Catalog». Das Departement Design gratuliert den gewinnenden Personen zu ihrer Auszeichnung und freut sich auf die Ausstellungsbeträge im September 2025 in New York.


«Tschäggättä» von Raphael Stäger, BA Major Cast / Audiovisual Media

Im Lötschental treibt sie jeden Winter ihr Unwesen: die Tschäggättä. Der Kurzdokumentarfilm taucht in eine Tradition ein, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart schwebt. In einer Welt, die schneller, lauter und öffentlicher wird, steht sie für etwas, das sich nicht anpassen will und doch muss. Es entsteht ein ehrlicher Blick auf eine Figur, die sich nicht fassen lässt und vielleicht genau deshalb weiterlebt.

Mehr Informationen zum Projekt


«Printed Plants Catalog» von Nicolas Wagner, BA Major Visual Communication

Herkömmliche Druckfarben werden größtenteils aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Dieser Katalog ist eine im Siebdruckverfahren hergestellte Sammlung von 12 Druckfarben auf Pflanzenbasis. Alle Bestandteile des Katalogs sind nachwachsend, biologisch abbaubar und der Großteil der Pigmente wurde selbst angebaut, geerntet und produziert. Das Projekt besteht aus einem Katalog mit Farbmustern und Informationen zur Herstellung sowie einer umfangreichen Online-Dokumentation.

Mehr Informationen zum Projekt


Simone Stolz schloss im Sommer 2023 ihr Studium in Knowledge Visualization ab. Für ihre Bachelorarbeit «Grund genug» wurde sie mit dem Förderpreis Design der ZHdK ausgezeichnet. Diese Arbeit bildete die Grundlage für ihre erste Graphic Novel «Dazwischen die Einsamkeit», welche im Juli 2025 bei der edition clandestin erscheint.

Durch Zeichnungen und im Gespräch nähert sich die Autorin den Geschichten, Erinnerungen und Erzählungen ehemaliger Schweizer Heimkinder an. Es sind Erzählungen aus dem Alltag, Erzählungen vom Alleinsein und der Angst, Erzählungen von Arbeit und Ordnung, von Flucht und Resilienz. Erzählungen einer Suche nach Identität. «Dazwischen die Einsamkeit» schafft einen vielschichtigen und persönlichen Zugang zu einem dunklen Kapitel Schweizer Geschichte und trägt zu dessen Sichtbarkeit bei.

Die Buchvernissage mit Lesung findet am 4. Juli 2025 ab 18:00 Uhr im Verlagsatelier der edition clandestin am Münsterplatz 8 in Basel statt. Eine begleitende Ausstellung, welche Originale aus dem Buch und dem Prozess zeigt, ist auch am 5. Juli von 12:00-16:00 Uhr geöffnet.


Medea Laim, Absolventin des BA Majors Trends & Identity, präsentiert ihre Abschlussarbeit «Ring for Bling» – ein Workshop-Service zur intuitiven und lustvollen Schmuckgestaltung mit Freunden –  im Rahmen der Zurich Design Weeks 2025 als eine von fünf Freund:innen herausragender Schweizer Designhochschulen in der Newcomer Sektion.

«Mit meiner Diplomarbeit habe ich bewusst die Grenzen der eigenen Disziplin überschritten, indem ich Vermittlung und Trendanalyse miteinander verknüpft habe. Diese interdisziplinäre Herangehensweise war produktiv, weil sie mir ermöglichte, Gestaltung nicht nur als ästhetisches Mittel, sondern als gesellschaftlich wirksames Instrument zu denken.» – Medea Laim


«Ring for Bling»:
Mit der Hand als Werkzeug, Schmuck als Medium und Flow als Ziel setzt «Ring for Bling» einen Gegenpol zum digitalen Dauerrauschen und schafft Raum für mentale Fokussierung, haptisches Erleben und die Freude am Machen. Der Workshop-Service ist ein konstruktiver Gegenvorschlag zur Digital Fatigue. Per Elektroroller wird jeder Ort zum Mini-Atelier. Ob Lieblingsbar, Geburtstagsfeier oder Wiese nebenan – von Fingerring bis Schmuckding: Gestaltet wird, was in die Hände passt. Lust auf Wire-Rolling statt Doomscrolling? Dann: «Ring for Bling».

Mehr zum Projekt: Ring for Bling – Trends & Identity ZHdK

  • © ZHdK
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  • © Zurich Design Weeks
    © Zurich Design Weeks

  • Simone Stolz an der Diplomfeier 2023. © ZHdK.
    Simone Stolz an der Diplomfeier 2023. © ZHdK.
  • Auszug aus «Dazwischen die Einsamkeit». © Simone Stolz.
    Auszug aus «Dazwischen die Einsamkeit». © Simone Stolz.
  • Auszug aus «Dazwischen die Einsamkeit». © Simone Stolz.
    Auszug aus «Dazwischen die Einsamkeit». © Simone Stolz.

Auch 2025 wurde wieder der SDA Bachelor Award verliehen. Je zwei Abschlussarbeiten aus den BA Majors Industrial DesignTrends & Identity sowie Interaction Design wurden anlässlich des Bachelor Awards der Swiss Design Association (SDA) nominiert. Der Award zeichnet herausragendes, zukunftsweisendes Designschaffen aus. Alle für den Preis nominierten Projekte finden sich hier.

Im Rahmen der Diplomfeier Design, die am 20. Juni 2025 an der ZHdK stattfand, wurde das preistragende Projekt durch Isabelle Scholtemeijer (Vizepräsidentin Swiss Design Association) bekannt gegeben. Das Departement gratuliert herzlich Elia Salerno und Stepan Vedunov, Absolventen des BA Majors Interaction Design, die mit ihrem Projekt «Kymu» die Jury überzeugten.


«Kymu» ist ein Service zur Telerehabilitation in der neuromuskulären Kinderphysiotherapie, der die Anzahl der Besuche reduziert und die Autonomie stärkt. Therapeut:innen weisen über eine Web-App personalisierte Übungen und Bewertungen für zu Hause zu. Die Kinder nutzen einen Fernseher oder VR, um geführte Sitzungen und motivierende Exergames durchzuführen. «Kymu» erfasst objektive Daten wie den Bewegungsumfang und das Gleichgewicht und ermöglicht so eine Fernüberwachung und personalisierte Betreuung, um die Ergebnisse und die Lebensqualität von Kindern mit neuromuskulären Erkrankungen zu verbessern.


Der ADC Switzerland zeichnet jedes Jahr wegweisende Kommunikation aus, um einen Massstab für die Branche zu setzen. Neben je einem Würfel in Bronze, Silber, Gold und dem Grand Prix wird auch jedes Jahr ein «Student of the Year»-Award vergeben. Dieses Jahr geht der Award an Jessica Baumgartner für ihre Diplomarbeit «Spitfire – Raging Together» im BA Major Cast / Audiovisual Media.

«Spitfire – Raging Together» ist ein Kurzdokumentarfilm, der einen immersiven Einblick in die lebendige Hardcore-Szene bietet. Mit einem Fokus auf den Stimmen dreier Frauen wird erkundet, was die Szene als Heimat und sicheren Ort so attraktiv macht – trotz ihrer Intensität. Der Film taucht in die Erfahrungen der Frauen ein und entwickelt ein packendes Narrativ rund um Selbstermächtigung, Solidarität und die spezifischen Herausforderungen in einem männlich dominierten Raum.

Herzliche Gratulation!


Bachelorstudierende des vierten Semesters Cast / Audiovisual Media verbrachten im Rahmen des Moduls «Im Auftrag produzieren» zwei Wochen in Basel und berichteten über das vielfältige Rahmenprogramm, das die SRG begleitend zum Eurovision Song Contest (ESC) initiierte. Von der St. Jakobshalle aus erarbeiteten die Studierenden Hand in Hand und im Auftrag des SRG-Public-Value-Teams Inhalte für Social Media.


"Im Rahmen unseres Praxisunterrichts erlernen und üben unsere Studierenden im 4. Semester, wie man Medieninhalte im Auftragsverhältnis produziert. Durch die Kooperation mit SRG Public Value und dem ungemein spannenden Rahmen des ESC erwies sich diese Lehrveranstaltung als besonders gewinnbringend für beide Seiten: Wir konnten dazu beitragen, kleinere aber wertvolle Veranstaltungen rund um diesen grössten Musikwettbewerb der Welt für ein breiteres Publikum sichtbar zu machen – und gleichzeitig die Arbeitsrealität einer solchen Grossveranstaltung hautnah miterleben. Ein grosses Dankeschön an Henriette Engbersen, Bereichsleiterin Public Value SRG SSR, und ihr Team, Francesca Guicciardi und Jara Helmi."

- Nico Lypitkas, Fachrichtungsleitung Cast / Audiovisual


Am 7. Mai 2025 hat die Schweiz ihre natürlichen Ressourcen für das ganze Jahr bereits verbraucht – nach nur 127 Tagen. Im Auftrag von Greenpeace Schweiz haben Studierende des Departements Design eine Quittung für den Überkonsum ausgestellt: eine 71 Meter lange Installation mit 127 Fragen, die zum Nachdenken anregen und zukunftsorientierte Lösungen ins Bewusstsein rufen. Gestaltet wurde die Arbeit von Lorena Gamper, Jakob Galler und Finn Stillhart. Ein eigens programmierter Drucker von Luca Zeller gab kompakte Versionen der Quittung als gedankliches Takeaway aus.

Nach der Performance wurde die Quittung – gedruckt auf recyceltem Blueback-Papier – siebgedruckt, in 56 Plakate geschnitten und im Rahmen eines Gewinnspiels verschickt. Als symbolische Geste erhält auch jeder der sieben Bundesräte ein Exemplar.

Ein grosses Dankeschön an Greenpeace und alle beteiligten Studierenden des Minors «Student Design Agency» für diese inspirierende Zusammenarbeit!

  • Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
    Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
  • Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
    Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
  • Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
    Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
  • Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
    Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
  • Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
    Quittung zum Overshoot Day auf dem Zürcher Lindenhof. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
  • Ausgedruckte Quittung zum Overshoot Day. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.
    Ausgedruckte Quittung zum Overshoot Day. Foto: Samuel Schalch / Greenpeace.

Die Vorlesungsreihe «KEIN KINO – Design Realities – Future Technologies» richtet sich an ein interdisziplinäres Publikum. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit Projekten, die sich an der Schnittstelle von Design – Kunst – Technologie bewegen.

Die vortragenden Expert:innen legen projektbezogen ihre Ideenfindung, ihre Designprozesse und ihre theoretische Fundierung offen und laden ein zur kritischen Auseinandersetzung mit dem präsentierten Material. Die Vorlesungsreihe führt drängende Themen aus den Bereichen Game Design, Videokunst, Social Media, Immersive Arts, Mode, Tanz, Theater und Komposition für Film und neue Medien zusammen. Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit Trends sowie das Aufzeigen von produktiven Schnittstellen zwischen Disziplinen. Die Reihe versteht sich als Einladung zum Wissensaustausch und soll Impulsgeber für disziplinübergreifende Projekte sein.

Leitung & Kuration: Maike Thies (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Departement Design)
Wann? immer montags, 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo? gastbezogen im Kino Toni (3.G02) oder via Zoom

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Das vollständige Programm findet sich unter design.zhdk.ch. Allfällige Zoom-Registrierungslinks bei Online-Veranstaltungen sind ebenfalls im Programm hinterlegt.

Eine Veranstaltung der Designtheorie des Departements Design in Kooperation mit dem Immersive Arts Space ZHdK und Swissnex in Boston und New York


Die Tagung nimmt alltagskulturelle Phänomene ebenso in den Blick wie politische Aspekte und gestalterische Positionen. Von royalen Blumenarrangements entlang der Westminster Abbey bis zu unprätentiösen Sträussen im Tankstellenshop – die Veranstaltung verspricht ein vielfältiges Programm.

Jenseits zahlreicher biologischer Funktionen macht ihre Schönheit und bunte Vielfalt Blumen zum schmückenden Beiwerk in fast allen Lebenslagen; sie sind aber auch Trägerinnen von oft widersprüchlichen religiösen, politischen und magischen Bedeutungen, globaler Wirtschaftsfaktor und nicht zuletzt Inspiration und Vorlage für die Künste.

Mit Beiträgen von Isabela Gygax, Erika Fankhauser Schürch, Ulrike Meyer Stump, Francis Müller, Anna-Brigitte Schlittler, Bitten Stetter, Katharina Tietze, David Jäggi, Franziska Nyffenegger und Eva Wandeler.


Die Fachrichtung Trends & Identity lädt herzlich zur Buchvernissage von «Mode und Gender», herausgegeben von Anna-Brigitte Schlittler und Katharina Tietze, ein.

Mode ist gestaltete Identität und markiert seit jeher Geschlechterdifferenzen. In den Beiträgen aus Wissenschaft und Gestaltung wird erkundet, wie Genderdebatten von der Mode profitieren und wie Modegeschichte durch einen kritischen Genderblick an Profil gewinnt. Dazu fokussieren sie auf die historisch-kritische Analyse vestimentärer Objekte, in denen sich seit dem 19. Jahrhundert emanzipatorische Bemühungen materialisieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Medienanalyse: In Musikvideos, Serien und (Mode-)Magazinen werden Geschlechterrollen ebenso konstruiert wie dekonstruiert. Zusammen mit ergänzenden Perspektiven aus der Museologie, Bildungspolitik und Diskursanalyse ergibt sich so ein umfassender Überblick über die vielfältigen Beziehungen von Mode und Gender.