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    Mehr zu: Musikphysiologie & Gesundheitsförderung

    Musikphysiologische Lehrangebote

    Obligatorische Lehrangebote im Bachelor-Studium

    Alle Pflichtkurse im Bachelor können in Absprache mit den Dozierenden und in je nach Gruppengrösse auch von Masterstudierenden, die den Bachelor nicht in Zürich absolviert haben, besucht werden.
    Im Studiencurriculum sind die obligatorischen musikphysiologischen Fächer Lernstrategien & Hirnphysiologie und Körperbildung sowie im Gesangsbereich die Sängerische Körperschulung (Basiskurse plus Dispokinesis, Beckenbodentraining, Faszientraining, psycho-physiologisches Vorsingtraining) verankert.

    • Körperbildung 1 – Pflichtfach im 1. Jahr Bachelor

      • Wahrnehmungsschulung bezüglich des eigenen Körperverhaltens am Instrument und im Alltag, sowie die Erarbeitung einer dynamischen Körperaufrichtung von Fuss bis Kopf
      • Erlernen anatomischer Basiskenntnisse
      • Früherkennung instrumentenspezifischer Beschwerden und Prävention bei Überlastungserscheinungen mittels Übungen
      • Ergonomie am Instrument und am Arbeitsplatz (Computer, Orchester) im Sitzen und Stehen
      • Erarbeitung eines individuell abgestimmten Übungsprogramms zur Stabilität, Beweglichkeit, Koordination, Kondition und Kraft
    • Lernstrategien & Hirnphysiologie 1 – Pflichtfach im 1. Jahr Bachelor

      Es werden die für das Lernen im Musikberuf wesentlichsten Grundlagen der Hirnphysiologie erarbeitet. Die ausgewählten Aspekte werden auf die praktischen Belange des Übens und des Auftretens bezogen und reflektieren den aktuellen Stand der Forschung bezüglich des Lernens, des Gedächtnisses und der Präsentation vor Publikum. Dabei spielen das motorische Lernen, mentale Trainingsformen und verschiedene Konzentrationstechniken eine wesentliche Rolle. Die Wechselwirkung der Senso- und Psychomotorik mit Haltung, Atmung, Bewegung und Koordination wird unter entwicklungsneurologischen Gesichtspunkten in einem ersten Rundgang durchgearbeitet und jeweils mit für den Berufsalltag geeigneten praktischen Übungen nachvollzogen. Die Wirksamkeit dieser Form von Lehrveranstaltung wurde 2003 in einer wissenschaftlichen Studie positiv evaluiert.

    • Sängerische Körperschulung – Pflichtfach im Bachelor für alle Studierenden im Bereich Gesang (Klassik)

      Durchgehender Gruppenunterricht über sechs Bachelorsemester. Wahrnehmungsschulung und Grundlagenarbeit zu den Themen Atmung und Atemmechanik, Haltung und Bewegung, Koordination und Flexibilisierung der Körperstrukturen in Beziehung zu Stimme und sängerischen Erfordernissen. In diesem Rahmen werden auch Grundlagen der Dispokinesis, des Beckenbodentrainings, des Faszientrainings und des psychophysiologischen Vorsingtrainings vermittelt. (In Absprache mit dem Dozierendenteam und der Bachelorleitung ist unter Umständen eine Teilnahme als Gast möglich).

    Frei wählbare Lehrangebote im Bachelor- und Masterstudium

    Alle Semesterkurse können von allen Bachelor- und Masterstudierenden besucht werden oder sind über einen der Minors, z.B. den Minor Musikphysiologie basic​​​​​​​ zugänglich.

    • Mentales Training für Musikstudierende

      Dieser Kurs bietet einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten des mentalen Trainings bei Musikstudierenden aller Leistungsstufen. Mentales Training hat im Instrumental- und Gesangsunterricht zunehmend an Bedeutung gewonnen. Neben einfachen Techniken zur Absicherung und Klärung musikalisch-technischer Abläufe werden Übungen zur Wahrnehmung und Vervollkommnung motorischer, emotionaler und kognitiver Ressourcen vermittelt. Dabei spielt die kompetente Lenkung von Aufmerksamkeit eine zentrale Rolle und hilft beim konstruktiven Umgang mit Bühnensituationen. Der Kurs ist als Vorbereitung und als Ergänzung zum Kurs Psychophysiologisches Vorspiel- und Vorsingtraining von Horst Hildebrandt geeignet.

    • Vorbeugung von Spiel- und Gesundheitsproblemen – Dispokinesis

      Es werden für die musikalisch-künstlerische und pädagogische Arbeit wichtige aktuelle Aspekte aus Wissenschaft und Medizin in verständlicher Sprache vermittelt. Dazu gehört eine übersichtliche Einführung in die funktionelle Anatomie und Physiologie sowie in die Ergonomie und die verschiedenen Therapieformen für Musiker:innen. In der jeweils zweiten Stunde des Kurses werden instrumental- und bühnentaugliche Übungen aus selbstständig anwendbaren Schulungs- und Therapieformen wie der Dispokinesis erarbeitet. Diese betreffen unter anderem: Haltung, Bewegung, Atmung, Koordination, Flow-Konzepte, Lern- und Bühnenkompetenz.
      Im jeweils 2. Semester werden die Einflüsse verbaler und nonverbaler Kommunikationsmuster auf die Senso- und Psychomotorik bearbeitet. Bei der Entwicklung physiologisch fundierter Anleitungsstile liegt der Schwerpunkt auf den sogenannten Qualitätsmerkmalen von (Selbst-)Anleitung bezüglich neu zu lernender oder zu korrigierender Handlungsmuster. Die Wirksamkeit beider Teile des Lehrangebotes auf Dozierende und deren Studierende wurde in wissenschaftlichen Studien an der ZHdK positiv evaluiert.

    • Psychophysiologisches Vorspiel- und Vorsingtraining

      In ausdrücklich konstruktiver Atmosphäre bauen wir ein Repertoire von Lösungsmöglichkeiten für die möglichen Probleme in einer Vorspielsituation auf. Dazu gehört der Umgang mit dem «Lampenfieber» und dessen Folgen wie Ausdruckshemmungen, Zittern, Schwitzen, Atemblockaden, Verspannungen, «Blackouts» usw. Es werden psycho-physiologisch fundierte Regieanweisungen und Übungen direkt am Instrument erarbeitet, die sich bei Konzerten, Prüfungen und Probespielen bewährt haben. Auf diese Weise werden bei den Übungsauftritten mit Applaus und Verbeugen usw. ein kompetentes Bühnenverhalten und eine realistische Selbsteinschätzung erlernt (auf Wunsch mit Video). Auf verschiedene Lerntechniken wie das mentale Training und Flow-Konzepte wird besonders eingegangen. Zum Kurs können auch halbfertig einstudierte Stücke, Einzelpassagen, Probespielstellen und Kammermusikwerke mitgebracht werden.

    • Ready for Audition

      Vorbereitung für alle Orchesterinstrumentalist:innen auf Probespiele und deren Simulation mit Schwerpunkt auf eine konstruktive mentale Einstellung sowie eine geeignete Körperdisposition und Atmung. In Zusammenarbeit und Austausch mit dem Psychophysiologischen Vorspiel- und Vorsingtraining (Horst Hildebrandt und Team Musikphysiologie) werden lösungsorientierte Elemente des embodiment-bezogenen Coachings und Stressmanagements sowie des mentalen Trainings angewendet. Korrepetition steht zur Verfügung und auf Wunsch kann mit Video-Feedback gearbeitet werden.

    • Nebenfach-Einzelunterricht

      In den Bachelor- und Masterstudiengängen ist nach Absprache mit der Studiengangsleitung auch ein Nebenfach-Einzelunterricht Musikphysiologie bei einem/einer der Musikphysiologie-Dozierenden möglich.

    Weitere frei wählbare Lehrangebote im Bachelor- und Masterstudium

    Alle Semesterkurse können von allen Bachelor- und Masterstudierenden besucht werden oder sind über einen der Minors zugänglich.
    Im Wahlfachbereich sind unter der Überschrift Musikphysiologie, Körperschulung/Körperwahrnehmung und Gesundheitsförderung eine Reihe körperorientierter Kurse verfügbar, welche das Bewusstsein für die feingesteuerten Bewegungs- und Atmungsvorgänge und die gesundheitlichen Aspekte des Berufes verbessern sollen. Je nach Fach und musikpädagogischer Ausrichtung der Dozierenden kann eine Verbindung zur individuellen Instrumental- oder Gesangstechnik hergestellt werden.

    Mitglieder der AG «Körperschulung und Gesundheitsförderung»:

    • Johannes-Michael Blume
    • Judith Buchmann
    • Martine Girardin
    • Prof. Mischa Greull
    • Prof. Dr. Horst Hildebrandt
    • Dr. Oliver Margulies
    • Beate Roelcke
    • Diandra Russo
    • Sarah Satz
    • Lina Schwob

    Die folgenden Kurzbeschreibungen der verfügbaren Angebote wurden aus den Originaltexten der jeweiligen Kursausschreibungen des Vorlesungsverzeichnisses zusammengestellt.

    • Feldenkrais

      Ein Sensibilitätstraining für den Körper, bei dem wir unsere Bewegungsgewohnheiten kennen lernen und Alternativen erforschen/finden, damit unsere Bewegungen (auch am Instrument) leichter, geschmeidiger und kraftvoller werden, und ein Ausgleich für die Körperstellen, die (beim Üben) stark beansprucht werden. Es geht dabei darum, vom «Machen» mehr ins «Empfinden» zu kommen; dies schult unsere Sensorik. Es entsteht eine körperliche Ruhe und eine innere Wachheit, die uns die inneren Handlungsimpulse wieder spüren lässt. Auch Klang – seine Schwingung und Vibration ­– kann so tiefer erlebt werden. Der Kurs ist für alle gedacht, die neue Bewegungsmöglichkeiten entdecken, ein leichteres Sitzen und Stehen erfahren und sich wohl fühlen möchten bei dem, was sie tun. Der Kurs gibt einen Einblick in die Methode (es besteht auch die Möglichkeit für eine Einzelstunde à 30 Minuten) und ist ein guter Einstieg für alle, die Feldenkrais im Nebenfach besuchen möchten.

    • Alexander-Technik

      Alexander-Technik mit Einflüssen der GYROTONIC®-Methode für Musiker: innen. Was macht uns präsent beim Auftreten, Musizieren, Üben und Unterrichten? Wie können wir uns selbst wahrnehmen und gleichzeitig ein Publikum erreichen? Wie erlangen wir einen Grundtonus in unserem Körper, der uns aktions- und reaktionsfähig macht? Wie vertiefen wir unsere Atmung? Wie setzen wir unseren Körper effizient ein? Wie beugen wir Fehlhaltungen und Verletzungen vor? Dieser Kurs richtet sich an alle Musiker:innen, die sich gerne bewegen oder welche die Freude an der Bewegung entdecken möchten. Basierend auf der Alexander-Technik und der GYROTONIC®-Methode bietet dieser Kurs:

      • Eine Wahrnehmungsschulung auf körperlicher und mentaler Ebene zur Steigerung von Präsenz und Effizienz beim Auftreten und Üben
      • Bewegungssequenzen zum Erlangen einer ausgeglichenen Körperspannung
      • Die wichtigsten anatomischen Grundlagen fürs Musizieren und Singen, erfahrbar gemacht in praktischen Übungen (Funktion und Beweglichkeit der Wirbelsäule, die Extremitäten und ihre Gelenke, die Atmung)
      • Die Schulung des Körperbewusstseins, der Koordination, der Körperrichtung und der Raumwahrnehmung
    • Spiraldynamik für Musiker:innen, ein intelligentes Bewegungskonzept

      Das Spiraldynamik-Konzept ist eine «3D-Gebrauchsanweisung für den Körper». Körperwahrnehmung und Bewegungslernen, Konzentration und Bewegung, fliessen lassen und differenzieren sowie ein spielerisch-effizienter Vermittlungsansatz helfen, den Körper seinem Bauplan entsprechend zu gebrauchen. In diesem Kurs geht es darum, den ganzen Körper in seiner Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer im Hinblick auf das Instrumentalspiel, beziehungsweise den Gesang optimal vorzubereiten. Mit diesem Bewegungskonzept lernen wir, unseren Körper im Alltag, beim Singen/Spielen harmonisch, präzise und gezielt einzusetzen. Wir werden dabei selber unser «Körperauge» schulen, unsere Schwachstellen im Körper finden und intensiv, auf spiraldynamische Art lockern, dehnen oder kräftigen, je nach Bedarf. Leichte Bewegungsfolgen werden auch später einmal dazu dienen, einen Ausgleich zum einseitigen Üben zu finden.

    • Nebenfach-Einzelunterricht

      In den Bachelor- und Masterstudiengängen ist nach Absprache mit der Studiengangsleitung auch ein Nebenfach-Einzelunterricht in den hier beschriebenen Fächern möglich.

    Akademischer Sportverband Zürich (ASVZ)

    Im Sinne einer Gesundheitsförderung wird den Studierenden weiterhin empfohlen, das Konditionstraining und die vielfältigen Sport- und Bewegungskurse des ASVZ zu nutzen. Zurzeit sind im Hochschulgebäude (Toni-Areal) zugänglich: Yoga, Pilates, Stretch & Relax sowie sieben verschiedene Fitnessangebote. Im Raum Zürich sind insgesamt etwa 120 Sport- und Bewegungsangebote über den ASVZ verfügbar.