Seit dem Studienjahr 2017/18 veranstaltet das Studio regelmässig eine Aufführung einer Bachkantate. Dabei soll es im weitesten Sinne um das Vokalwerk Johann Sebastian Bachs gehen, wobei dessen Kantatenschaffen jeweils in einen bestimmten Kontext gestellt werden soll. So kann die Kantate zum Beispiel mit einem Werk eines Zeitgenossen kombiniert sein (Telemann), mit anderen Gattungsbeispielen (Händel), oder aber auch in einen geschichtlichen Kontext gestellt werden (Werke vor und nach Bach, Werke der Familie Bach). Denkbar sind auch Kombinationen mit Instrumentalmusik (Bach geistlich/weltlich). Der Reflexion über Bachs Kantaten sind praktisch keine Grenzen gesetzt.
Ausführende sind Studierende aller bei Bach verwendeten Stimmlagen und Instrumente. Das Programm richtet sich nach den jeweiligen Anmeldungen im Semester.
Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis am Beispiel einer Kantate von Bach. Daher verdeutlicht dieses Format die praktische Grundidee des Studios für historische Aufführungspraxis: es kann sowohl auf historischen, als auch auf modernen Instrumenten gespielt werden. Auch Mischbesetzungen sind möglich.
Bisher:
HS 17 Zu Gast bei Bach - Hochzeitsquodlibet BWV 524
FS 18 "Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ BWV 117
HS 18 „Bach di Eisenach“, Werke von Johann Sebastian Bach?, „Gedenke, Herr, wie es uns gehet“ BWV 217
FS 19 „…nach italienischen Gusto“ - Bach und Italien, „Non sa che sia dolore“ BWV 209
HS 19 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ BWV 169
FS 20 In festo Michaelis archangeli, BWV 19 und 55
HS 20 O ewiges Feuer, BWV 34
FS 21 Gelobet sei der Herr mein Gott, BWV 129
HS 21 Jauchzet Gott, BWV 51
FS 22 Bach und seine Lehrer - Wär Gott nicht mit uns diese Zeit!
HS 23 Wer nur den lieben Gott lässt walten, BWV 93
FS 24 Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 190
HS 24 Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 98
FS 25 Herr Gott, dich loben alle wir, BWV 130
HS 25 Es reisset euch ein schrecklich Ende, BWV 90
FS 26 Nach dir, Herr, verlanget mich, BWV 150