Donnerstag, 12. November 2026, 18:00 Uhr
Raum 3.E08, Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Zürich
Alexandra Martens Serrano ist eine salvadorianisch-niederländische Künstlerin und Forscherin mit Sitz in Amsterdam.
Aufgewachsen zwischen verschiedenen Kosmologien in El Salvador, Vietnam, Mexiko-Stadt und den Niederlanden, werden ihre Interessen und ihre Bildsprache von dem Konzept der Nepantla angetrieben, das eine Perspektive, einen Verlust und eine Kraft beschreibt, die durch das Dasein im „Dazwischen“ entstehen. Ihre Forschung verbindet kulturelle Praktiken und historische Erinnerung zu mutierten Konstellationen, die dekoloniale Erzählungen in den Vordergrund stellen, welche durch Imagination, Arten und Medien miteinander verknüpft sind. Ausgedrückt durch Bild, Video, Zeichnung und Skulptur erforscht sie Ökologie und Technologie als übergreifende, zivile Territorien, die voller politischem Widerstand, Brüchen und Feiern stecken.
Sie besitzt einen MA in Art Praxis vom Dutch Art Institute (2022) und war unter anderem Artist-in-Residence an der G.A.S. Foundation in Nigeria (2024), bei LAGOS in Mexiko-Stadt (2019) und bei Deltaworkes in New Orleans (2018).
Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, darunter Präsentationen im Nieuwe Instituut (Rotterdam, 2026), bei Kedu Lagos (Nigeria, 2024), im Espace LABO (Genf, 2024), in der Future Gallery (Berlin, 2023) und in der Centrale Fies (Italien, 2022).
Sie hat unter anderem am Sandberg Instituut Amsterdam und der Royal Academy of Arts Den Haag gelehrt oder Vorträge gehalten und wird von Organisationen wie dem Mondriaan Fonds, Stroom und dem Creative Industries Fund unterstützt.