Wie lässt sich Schmerz darstellen?

Veröffentlicht am: 10.11.2016

Vom 23. bis 26. November findet an der Zürcher Hochschule der Künste der Anlass "Laokoon 2016" statt.

Den Auftakt des Theorie- und Kunstfestivals bildet eine Tagung zur (Un-)Darstellbarkeit des Schmerzes. Zudem werden künstlerische Arbeiten von Dozierenden aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, Kunst und Design präsentiert. Die Veranstaltungen finden im Theater der Künste und im Toni-Areal statt, der Eintritt ist frei: www.zhdk.ch/laokoon

"Lakoon 2016" ist ein Projekt der ZHdK in Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt und der Leuphana Universität Lüneburg.

Schmerz im Tanz, Schmerz in der Musik, Schmerz in der Kunst
Fünf Dozierende der ZHdK realisierten für "Laokoon 2016" je ein künstlerisches Projekt, dessen Grundlage die Erzählung "In der Strafkolonie" von Franz Kafka bildet. Die Beiträge von Philipp Becker (Theater), Florian Dombois (Kunst), Karmen Franinović (Design), Isabel Mundry (Musik) und Cathy Sharp (Tanz) setzen sich mit der Frage auseinander, ob und wie sich Schmerz darstellen lässt. Entstanden sind eine Tanzperformance zwischen Macht und Ohnmacht, eine Installation, die durch das Publikum beeinflusst wird, ein Theaterstück zur Sprache des Schmerzes, eine Konzertperformance zum Ausgeliefertsein sowie eine Komposition aus Schmerzäusserungen.

An der Tagung vom 23. November thematisieren Gäste eigenen und fremden Schmerz: Gernot Böhme spricht über Angst und Schmerz als anthropologische und kunsthistorische Konstanten. Christian Grüny diskutiert Schmerz als Charakterfehler und Alfred Nordmann fragt nach dem Schmerzempfinden von Maschinen.
 

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