Master Design: Vertiefung Game Design

Spiele sind speziell (meist intrinsisch) motivierende Regelsysteme, die von Game DesignerInnen mittels Motivationsdesign erarbeitet und gestaltet werden. Die Vertiefung Game Design bietet den Studierenden dabei vielfältige Möglichkeiten, eigene inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. Sie entwickeln Konzepte, Experimente, Prototypen und fertige Spiele, die an der Schnittstelle zwischen realen und/oder in virtuellen Welten angesiedelt sind. Durch die Vermittlung von methodischen, konzeptionellen und technologischen Kompetenzen sind Absolventinnen und Absolventen in der Lage, alleine oder in Kooperationen den State of the Art weiterzuentwickeln: Sie erarbeiten innovative Gamemechaniken/Gameplays, erweitern traditionelle Spielbereiche, entwickeln Techniken, bringen die Gamekultur weiter oder finden relevante Lösungen für gesellschaftliche Probleme.

Studierende erforschen und realisieren in ihrem Masterprojekt Spiele in verschiedensten Bereichen und unterschiedlichsten Techniken. Sie kreieren Spiele von ausgereiften digitalen Produktionen bis hin zu analogen Brettspielen. Dabei setzen sie sich inhaltlich mit speziellen Themen auseinander wie beispielsweise «Serious Games», die im therapeutischen oder politischen Umfeld zum Einsatz kommen. Sie kreieren «Ludic Game Art», kollaborative virtuelle Welten oder Urban Games. Zusammen mit den Dozierenden entwickeln und wenden die Studierenden ihr Wissen in Spielmechanik, Spielgeschichte, Technologie sowie in Anwendungsbereichen von Video-Games oder analogen Spielen an.

Kooperationen

Disney Research Lab, Fantoche Festival Baden, Museum Rietberg Zürich, Psychologisches Institut der Universität Zürich (INAPIC), Universität für Angewandte Kunst Wien, Pro Helvetia, Projektil, Betty Bossi, Kulturhaus Helferei Zürich, Sensory Motor Systems Lab der ETH Zürich, gameZfestival, SRF, Red Bull.