Inside Master Art Education

Kulturvermittlung erfährt aktuell eine hohe Aufmerksamkeit. Ob an den zahlreichen Biennalen oder im schulischen Kunstunterricht: Die gesellschaftliche Relevanz der Kunst- und Kulturvermittlung scheint unbestritten. Im Studiengang Master Art Education stehen drei verschiedene Facetten dieser Auseinandersetzung mit um, über und durch Kunst im Fokus. In den Vertiefungen Curatorial Studies, Kunstpädagogik, Kulturpublizistik werden drei Perspektiven professioneller, kritischer und zeitgemässer Kulturvermittlung angeboten. Wenn Sie sich für ein Studium im Master Art Education interessieren, möchten wir Sie herzlich zum Informationsabend einladen. Die Informationsveranstaltung am Mittwoch, 23. November 17.00-18.30 Uhr, im ZHdK Hörsaal 1, 3.K01, bietet relevante Informationen zum Studium, die Begegnung mit Studierenden sowie einen Einblick in aktuellen Projekte. Wer sich ein Bild vom Toni Areal  machen möchte, den laden wir zum Rundgang ein. Treffpunkt ist um 16 Uhr in der Eingangshalle. Heinrich Lüber zeigt Unterrichtsräume, Werkstätten und informiert über die Örtlichkeit. Die wichtigsten Informationen zum Studium und den Aufnahmeverfahren für das nächste Studienjahr finden Sie: > hier Alle Anmeldeformulare > hier

Master Art Education Jahresausstellung!

Herzlich möchten wir euch einladen, am Donnerstag, 6.10. um 18.00 mit uns auf die Eröffnung unserer Jahresausstellung anzustossen! Dieser erstmalig durchgeführte Anlass beinhaltet neben künstlerischen Arbeiten von Studierenden und ausgestellten Masterthesen auch verschiedenste Formate von Kolloquien über Vorträge bis hin zu Lehrveranstaltungen. Mehr zu den geplanten Veranstaltungen erfahrt ihr hier; leider müssen wir bekanntgeben, dass der Vortrag von Torsten Meyer am 12.10. im Aktionsraum abgesagt ist; der Booklaunch um 18.00 wird jedoch weiterhin stattfinden.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

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Club a&v – Kunst am Bau Derivé durch Zürich N°2

Mit Kunst am Bau wird eine Verpflichtung verstanden, aus einem baukulturellen Anspruch heraus einen gewissen Anteil des Baubudgets für Kunstwerke zu verwenden. Kunst am Bau ist dauerhaft, fest, innen oder aussen mit dem Bauwerk verbunden bzw. befindet sich im Freiraum auf dem dazugehörigen Grundstück. Ausnahmsweise kann sich Kunst am Bau auch im öffentlichen Raum im Umfeld des betreffenden Bauwerks befinden. Insofern besteht eine gewisse Schnittmenge zur Kunst im öffentlichen Raum. Im zweiten Teil dieser Reihe streifen wir in einem gemeinsamen Derivé entlang des Zürich Sees und entdecken Kunst am Bau. Vor Ort diskutieren wir künstlerische Arbeiten und erfahren mehr über die Hintergründe und Strategien dieser Praxis. Stefan Wagner, Kunsthistoriker und Kurator konzipiert den Derivé. Wir treffen uns um 18h am Pavillion of Reflection. Der Derivè findet am 28.9.2016 bei jedem Wetter statt, bitte entsprechende Kleidung mitbringen.  

Herzlich Willkommen im Herbstsemester 2016

Wir möchten alle neuen Studierenden ganz herzlich zum Studienstart willkommen heissen. Wir wünschen Euch ein inspirierendes und spannendes Herbstsemester. Zur Orientierung im Toni-Areal bietet die ZHdK-Website einige Tools an – alle Informationen findet ihr hier.

Herzliche Gratulation!

Wir gratulieren allen Absolvent_innen des Master Art Education ausstellen & vermitteln, bilden & vermitteln und Kulturpublizistik zu ihrem bestandenem Abschluss! Die einzelnen Arbeiten lassen sich auf der Homepage openingscene.ch nachverfolgen; dort ist die erste Diplompublikation des Master Art Education einsehbar. Des Weiteren wird es vom 7.10.–16.10.2016 eine Jahresausstellung mit Arbeiten von Studierenden geben; save the date!

 

 

Master Art Education mit 120 ECTS-Punkten

Die drei Vertiefungen des Masterstudiengangs Art Education dauerten bis zum FS 2016 unterschiedlich lange: Die Vertiefung "bilden & vermitteln" war auf 4 Semester angelegt (120 ECTS-Punkte), während die beiden Vertiefungen "ausstellen & vermitteln" sowie "Kulturpublizistik" je 3 Semester umfassten (90 ECTS-Punkte). Nun genehmigten die Hochschulleitung und der Fachhochschulrat eine Verlängerung der letztgenannten auf ebenfalls 120 ECTS-Punkte. Dadurch wird eine intensivere und auch forschende Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld gefördert und die Studierenden können die Studieninhalte individueller gestalten. Auch werden vertiefungsübergreifende Projekte im Master Art Education einfacher. Die Umsetzung erfolgt per Studienbeginn Herbstsemester 2016/17. Die neuen Namen der Vertiefungen sind Curatorial Studies, Kunstpädagogik und Kulturpublizistik.

Vortragsreihe kunstpädagogische Positionen

In Kooperation mit der Universität zu Köln organisiert der Master Art Education bilden & vermitteln die Vortragsreihe "kunstpädagogische Positionen". Im Frühlingssemester 2016 findet der erste Vortrag von Karl-Josef Pazzini am 20.04.2016 um 16.00 im Raum 5.K08 statt. Karl-Josef Pazzini spricht über "Pornographie als Bilddidaktik". Am 04.05.2016 spricht Marìa Acaso über "Cockroaches, sharks and toilet roll rabbits: building XXI century art education paradigms" um 16.00 im Raum 5.K08

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Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren allen Absolvent_innen der drei Vertiefungen des Master Art Education herzlich zur bestandenen Masterprüfung. Wir wünschen euch Allen alles Gute für die Zukunft in euren Berufsfeldern, viel Erfolg und spannende und inspirierende Projekte!  

Tagung: (Un)planbares kalkulieren

Am 2. April 2016 findet die Tagung (Un)planbares kalkulieren – Kunstunterricht und Theater-vermittlung zwischen Kalkül und Kontingenz an der Kantonsschule Olten statt. Ausgehend von der eigenen Vermittlungsarbeit an Schulen haben Praktiker_innen der Kunst- und Theaterpädagogik sowie Forscher_innen der Zürcher Hochschule der Künste den Umgang mit Kontingenz untersucht: Wie wird mit Momenten umgegangen, in denen das Geplante und Erwartete durchkreuzt wird? Und was bedeutet es, mit dem, was sich einer Plan- und Kontrollierbarkeit entzieht, kalkulieren zu lernen? Die Tagung versteht sich als Ort und Anlass, die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Kalkül und Kontingenz“ (Mai 2012 - Oktober 2015) an die Tagungs-teilnehmer_innen weiterzugeben, sie mit ihnen zu diskutieren und weiterzutreiben. 

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Interdisziplinäre Workshops 2016

Auch dieses Jahr fanden vom 5. bis zum 8. Januar 2015 die "interdisziplinären Workshops" statt. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Lehrgefäss der Master Art Education, Transdisziplinarität und Schulmusik. Ganz unterschiedlichen Themen wurden besprochen und verhandelt. Unter anderem konnte im Workshop "Curry - eine interkulturelle Geschichte" Curry als Essen, Geschichte und Zubereitung kennen gelernt werden. Wie hält ein Choreograph ein Tanzstück fest? Wie komponiert eine elektronische Musikerin eine Soundscape? Welche Bildsprachen lassen sich interdisziplinär erfinden und erproben? Im Workshop "Notation" erarbeiteten Felix Baumann (Komponist), Isabel Mundry (Komponistin) mit Heinrich Lüber und den Studierenden experimentelle Settings und erprobten diese. Weitere Bilder findet ihr hier.

Symposium Please Worry! Critical Pedagogies in Graduate Art Education

Am Freitag 22. und Samstag 23. Januar 2016 fand im Migros Museum das Symposium Please Worry! Critical Pedagogies in Graduate Art Education statt- unter Mitwirkung des Master Art Education! Das Seminar other classrooms organisierte das Dinner am Freitagabend und Heinrich Lüber eröffnete den Samstag, gefolgt von einem Beitrag von other classrooms.

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Kunstpädagogische Positionen – eine Vortragsreihe

In Kooperation mit der Universität zu Köln finden dieses Semester wieder zwei Vorträge statt, welche kunstpädagogische Fragen thematisieren. In Zürich findet der Vortrag von Heinrich Lüber am 2.12. um 16 Uhr im Raum 5.K08 statt, und von Köln wird der Vortrag von Doris Schuhmacher-Chilla zu anthropologischer Kunsttheorie am 16.12. um 16 Uhr live nach Zürich übertragen, ebenfalls im Raum 5.K08. Die Reihe "kunstpädagogische Positionen" wird jeweils veröffentlicht; die schon gehaltenen Vorträge sind hier einsehbar.

Zweimal Übung vor dem Original

Gleich zweimal gehts im Dezember mit dem Format Übung vor dem Original des MAE bilden & vermitteln in Ausstellungen – Am 9. Dezember mit Eliane Binggeli zu EL Frauenfelder ins Kunstmuseum Winterthur und am 3. Dezember mit Beda Büchi zu Foto-Reflexionen ins Fotomuseum Winterthur.

>Flyer El Frauenfelder

>Flyer Foto-Reflexionen

Tagung Künste in der Bildung

Künstlerische Prozesse als Erkenntnisprozesse? Die zum vierten Mal an der ZHdK stattfindende disziplinenübergreifende Tagung thematisiert das Verhältnis von künstlerischem Prozess und Erkenntnisprozess und deren Bedeutung für die Vermittlung. Referate, Inputs und Workshops gehen dem Bildenden der Künste nach und stellen Fragen zur Vernetzung der verschiedenen Künste. Die Veranstaltung ist adressiert an VermittlerInnen im formalen und non-formalen künstlerischen Bildungsbereich, FachdidaktikerInnen sowie KunstpädagogInnen aus Gestaltung, Musik, Theater und Tanz.

>Anmeldung bis 16. Oktober

>Tagungsprogramm

Club a&v Besuch der Ausstellung: Future Present im Schaulager am 8. Oktober 2015

Das Schaulager präsentiert mit der Ausstellung Future Present zum ersten Mal seit mehr als dreissig Jahren eine eindrucksvolle Auswahl von Werken aus der Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung. Die Ausstellung ist eine Reise durch die verschiedenen Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Der Club a&v lädt am Donnerstag, den 8.10.2015 alle Vertiefungen des Master Art Education zum Ausstellungsbesuch nach Basel ein. Die Führung mit Mirjam Caflisch, Studentin MAE und Mitarbeitende im Schaulager verschafft einen guten Überblick über die komplexe Ausstellung. Im Anschluss bleibt Raum für Diskussion. Bitte meldet Euch bis zum 2.10.2015 bei Hannah Horst an.

BEING A TEACHER IS MY GREATEST WORK OF ART

Ausstellung Master Art Education bilden & vermitteln. Vom 17.9.- 20.9.2015 findet im Toni-Areal eine Ausstellung mit Workshops statt, welche von Studierenden entwickelt und konzipiert wurden. Die Anlässe und Werke drehen sich um die Frage des Verhältnisses von Kunst und Lehre und der möglichen Überschreitung ebendieser Dichotomie in der Praxis der Studierenden. Dabei werden die Funktionen und Rollenverständnisse von Kunstvermittler_innen und Künstler_innen und die daraus entwickelten Haltungen untersucht. Das kollektive Arbeiten als künstlerische Praxis sowie als Unterrichtsform ist nur ein Beispiel für ein sich veränderndes Denken von Vermittlung und Kunst. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an den Workshops und Vorträgen!

Ausstellung: Same Same But Different

Same Same But Different eine Ausstellung des Master Art Education, des Master Transdisziplinarität, des Connecting Spaces Hong Kong - Zürich und der Z-Sommerakademie. Die Ausstellung zeigt Perspektiven von Studierenden aus Hamburg, Zürich und Hong Kong zu Lebenswelten, künstlerischer Praxis und theoretischer Forschung zum Thema Stadt. Konkret geht es um Bilder, Geschichten, Symbole, Mythen und Metaphern, die Städte produzieren. Das Ausstellungskonzept von Bruno Heller, Eve Hübscher und Charlotte Sarrazin wurde im Projekt II entwickelt und für die Realisation gemeinsam mit Lau Ming- Wai konkretisiert. Die Vernissage und Launch von Common. Journal für Kunst und Öffentlichkeit findet am 3. September um 14 Uhr (Zürich) / 20 Uhr (Hong Kong) in der Galerie 2 im Toni Areal statt. Die Ausstellung ist vom 4. – 15. September von jeweils 11 bis 19 Uhr geöffnet. 

Vom Stapferhaus Lenzburg zum "Haus der Gegenwart". Vergegenwärtigung einer bewegenden Identität

Als Kommunikationsverantwortlicher des Stapferhaus Lenzburg untersucht Michael Fässler in seiner Masterarbeit den Veränderungsprozess des Hauses. In Gesprächen mit acht Personen, die alle in unterschiedlichem Verhältnis mit dem Stapferhaus in Verbindung stehen, geht er exemplarisch Identitätsfragen nach, die für die Kulturkommunikation relevant sind. Der Theorieteil befasst sich dann mit der Bewegung von statischen hin zu dynamischen Identitätskonzepten in der Kommunikationspraxis einer Kulturinstitution. 

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Bildgewalt / Gewaltbilder - eine Spurensuche

Fabienne Hugelshofer befasst sich in ihrer Masterarbeit mit Gewaltbildern, wie sie seit einiger Zeit vermehrt in den Medien und im Internet zirkulieren. Solche Bildphänomene untersucht sie auf ihre kunsthistorischen Bezüge und geht auf Spurensuche in der Praxis von Künstlern wie Thomas Hirschhorn. Über theoretische Standpunkte nähert sie sich an eine "Dialektik des Gewaltbildes" an, und untersucht dann in einem zweiten Teil ihrer Thesis, was Sehen und Sichtbarmachen in Zeiten von Krieg bedeutet.

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