Hochschulversammlung
«In einer Zeit ständiger Veränderung ist Mitwirkung unsere Stärke. Wir bringen uns aktiv ein – in der Leitung, in den Departementen und in den Gremien. So gestalten wir auf allen Ebenen mit und machen den Unterschied. Unsere Vielfalt macht uns stark, unser Engagement bewegt uns gemeinsam nach vorne.»
Gremien
Hochschulversammlung
Delegiertenversammlung Lehrende und Forschende
Personalrat (Administrativ Technisches Personal)
Studierendenorganisation VERSO
Meilensteine
Neue Geschäftsordnung und Zusammensetzung der Hochschulversammlung (HSV)
Als direkte Folge der neuen Personalverordnung der Zürcher Fachhochschulen (PVF) wurden die Mitwirkungsorgane (der Studierenden, des administrativ-technischen Personals, der Lehrenden und Forschenden) neu konstituiert. Im Frühlingsemester tagten die Mitwirkungsorgane zum ersten Mal in ihrer neuen Konstellation und wählten ihre Mitglieder sowohl in den Departementen als auch in den Mitwirkungsgremien. Die neue Geschäftsordnung der HSV trat per Februar 2025 in Kraft. Mit der neuen Zusammensetzung wurde die HSV kleiner, agiler, mit einem stärkeren Fokus auf die thematische und proaktive Arbeit in Arbeitsgruppen und den Austausch untereinander. Dadurch können Anliegen von ZHdK Angehörigen aller Organisationseinheiten, Stufen und Funktionen aufgenommen, vertieft bearbeitet und an geeigneter Stelle eingebracht werden. Das darunter liegende Konzept Mitwirkung skizziert die Tätigkeiten in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die breiten Vertretungsplattformen der Mitwirkung an der ZHdK.
Einheitlicher Mitwirkungstarif
Der Antrag der HSV für einen einheitlichen Mitwirkungstarif wurde von der Hochschulleitung im Oktober 2025 gutgeheissen. Damit wird per Frühlingssemester 2026 die Mitwirkungsarbeit für alle Mitarbeitenden der ZHdK unabhängig von Personalkategorie oder Funktion einheitlich abgeglichen. Dies schafft eine wichtige Grundlage für eine hochschulweite und standesübergreifende faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Co-Präsidium und Wahl neues Präsidium
Die HSV hat in ihrer Geschäftsordnung die Möglichkeit eines Co-Präsidiums eingeführt und im November zum ersten Mal ein Co-Präsidium gewählt: Brigitte Dätwyler und Christian Strinning übernehmen ab 2026 die Leitung der HSV.
Efrat Stempler wurde nach dreieinhalb Jahren als Präsidentin der HSV verabschiedet. Mit ihrem Engagement für die Anliegen aller Hochschulangehörigen und für einen konstruktiven Dialog mit der Hochschulleitung hat sie die Mitwirkungsarbeit der ZHdK massgebend geprägt und weiterentwickelt.
Gremien
Die Hochschulversammlung vernehmlasste das neue Spesenreglement, das überarbeitete Reglement zum Schutz vor Integritätsverletzungen sowie die Grobkonzepte für das Prorektorat Bildung, das Prorektorat Forschung und Innovation sowie für die Hochschulentwicklung.
Die HSV arbeitete in der zweiten Phase des Projekts PVF weiterhin als Teammitglied mit dem Human Resources Management zusammen und nahm regelmässig am Soundingboard teil. Darüber hinaus befasste sich die HSV mit Fragen der Diskriminierung und beteiligte sich an der Erarbeitung des angepassten Reglements zum Schutz vor Integritätsverletzungen. Zudem beschäftigte sich die HSV weiterhin mit Massnahmen der Stabilisierungsinitiative und nahm Stellung zum Strategieprozess der ZHdK.
Im Rahmen der jährlichen Retraite erarbeitete die HSV ihr neues Leitbild sowie ihre Vision für eine partizipative Hochschulkultur und Zusammenarbeit.
Der Personalrat verabschiedete und implementierte die neuen Geschäftsordnungen für den Personalrat und die Personalversammlungen. In diversen bilateralen Gesprächen mit der Führungsebene setzte er sich für eine Verbesserung der Führungskultur und eine transparente Kommunikation an der ZHdK ein. Die 2024 durchgeführte Umfrage zur Situation in den Studiensekretariaten wurde ausgewertet, ein entsprechendes Statement veröffentlicht und mit der Erarbeitung von konkreten Verbesserungsanträgen begonnen.
Die neu konstituierte Delegiertenversammlung der Lehrenden und Forschenden (DLF) wählte im Februar 2025 die neue Leitung und legte einen Schwerpunkt auf die Stärkung interner Abläufe. Inhaltlich beschäftigte sich die DLF mit zentralen Themen der Mitwirkung: Sie regte den von der HSV eingebrachten Antrag zur Vereinheitlichung des Mitwirkungstarifs an. Weiter veranstaltete sie einen Austausch zu befristeten Minor-Anstellungen. Weitere Themen waren die Kultur der Meinungsfreiheit, Fragen zu Künstlicher Intelligenz, E-Learning, PhD-Entwicklung und Raumorganisation.
Die Studierendenorganisation VERSO positionierte sich in einer von Sparmassnahmen geprägten hochschulpolitischen Phase. Im Zentrum standen die Auswirkungen der Stabilisierungsinitiative sowie die Forderung nach Transparenz und Mitsprache. Mit Positionspapieren und Gesprächen mit Mitgliedern der Hochschulleitung gelang es VERSO, Anliegen der Studierenden sichtbar zu machen und Verbesserungen, etwa bei den Öffnungszeiten der Werkstätten, anzustossen. Zudem fand ein durch VERSO initiierter hochschulweiter Infoanlass statt, an dem Mitglieder der Hochschulleitung Fragen der Studierenden beantworteten.
VERSO führte die hochschulweite Umfrage «Frag Studis» durch, um Rückmeldungen zu den Sparmassnahmen und zur eigenen Arbeit einzuholen, und stärkte mit regelmässigen Newslettern, einem laufenden Website-Redesign und der Neuorganisation des Projektfonds den Austausch mit den Studierenden. Zehn studentische Projekte konnten aus den Projektfonds mit insgesamt 10'150 Franken gefördert werden.
Auf kantonaler und nationaler Ebene engagierte sich VERSO über den Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) gegen Sparmassnahmen in der Bildung (Entlastungspaket 27) und die geplante Erhöhung der Studiengebühren. Gemeinsam mit VSETH, VSUZH und Alias (ZHAW) koordinierte VERSO die Demonstration in Zürich und übernahm die Verantwortung für das Design der Kampagne.
Veranstaltungs-Highlight
Vom 20. bis 22. Oktober war die HSV im Rahmen der «Tage der Mitwirkung» in der Kaskadenhalle im Toni-Areal präsent. Plakate mit bewusst provokanten und humorvollen Slogans regten zu konstruktiven Gesprächen an. An einem hochschulweiten Delegiertentreffen konnten sich Mitwirkende aus allen Departementen und Geschäftseinheiten austauschen. Die «Tage der Mitwirkung» wurden das zweite Mal durchgeführt und etablierten sich zu einem erfolgreichen Format für einen niederschwelligen Austausch mit der Hochschulöffentlichkeit.
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