Services
«Aktuelle Herausforderungen im Tagesgeschäft der Hochschule dominieren oft unsere Aufmerksamkeit – vieles, was wir bereits erreicht haben, gerät dabei schnell in den Hintergrund. Umso mehr freut es mich im Jahresrückblick festzustellen, dass in allen Abteilungen spürbare und positive Veränderungen stattgefunden haben. Wir entwickeln uns weiter – und das ist für mich das Wichtigste. Dieser positive Antrieb soll uns auch künftig leiten, selbst in Zeiten von Sparmassnahmen.»
Abteilungen
Business Applications
Facility Management
Finanzen und Controlling
Hochschuladministration
Human Resources Management
Informationstechnologie-Zentrum
Technical and Event Services
Museum für Gestaltung Zürich (ab 1.12.2025)
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Meilensteine
Facility Management
Das Projekt «Optimierung Raumverwaltung» wurde erfolgreich abgeschlossen und in zwei strategische Folgeprojekte überführt. Zum einen entwickelt SmartSpaces eine flexible, digital unterstützte Nutzung von Büro- und Lehrflächen und umfasst die drei Bausteine Desksharing, Flexibilisierung von Lehrflächen sowie ein Pilotprojekt zur digitalen Belegungsmessung. Zum anderen legt CampusPlan, das nach SmartSpaces gestartet wird, die Grundlage für ein neues Tool zur Raum- und Unterrichtsplanung. Beide Projekte stärken eine effiziente und transparente Flächennutzung.
Nach dreissigjähriger Betriebszeit wurde die Bühnentechnik in der Gessnerallee auf den beiden Aufführungsbühnen A und B vollständig ersetzt. Neu sorgt ein begehbares Sicherheitsnetz im Dachstuhl der Bühne B für einen sicheren Zugang beim Einleuchten von Theaterproduktionen – ein wichtiger Beitrag zur praxisnahen Ausbildung im Bereich Theater und Bühnenbild.
Die gastronomischen Dienstleistungen und die Reinigung wurden gemäss kantonalen Vorgaben neu ausgeschrieben. Der Zuschlag bei der Gastronomie ging an die bisherige Partnerin ZFV Unternehmungen, die ab Herbstsemester 2025/26 mit einem neuen Konzept gestartet sind. Ebenso wurden die Reinigungsleistungen neu vergeben, Armit bleibt in dem Bereich weiterhin Partnerin der ZHdK.
Finanzen und Controlling
Die 2024 ausgearbeitete Initiative zur Stabilisierung der Finanzen wurde mit der Vorgabe individueller Sparziele für die einzelnen Organisationseinheiten umgesetzt und zeigt mit dem positiven Jahresergebnis 2025 erste Wirkung.
Die zentrale Beschaffungsplattform P4U ist in der finalen Testphase und wird Anfang 2026 live geschaltet.
Hochschuladministration
Angesichts der Überführung des Major-Minor-Studienmodells in den Regelbetrieb wurde neu eine Triage-Stelle eingerichtet. Sie bündelt klärungsbedürftige Aspekte, erarbeitet Lösungsvorschläge, stimmt diese mit involvierten Gremien – Fachliche Plattform Studienkoordination, Arbeitsgruppe Studienleitungen und Arbeitsgruppe Administration – ab und setzt entsprechend um. So wurden etwa pragmatische Lösungen rund um die Durchführung der Minors (Minor-Wahl, Platzzuteilung, Abmeldung, Zeitmodell, Information und Bewertungsfristen) gefunden sowie Merkblätter und Grundsatzdokumente für einen nachhaltigen Einsatz erarbeitet.
Human Resources Management (HRM)
Die Leitung konnte per Mitte September mit Gerhard Bayard besetzt werden. Er verantwortet sämtliche HR-Prozesse und -Dienstleistungen, einschliesslich der Personalentwicklung und Ausbildung.
Zwei kantonale Vorhaben prägten die Arbeit des HRM. Einerseits wurde das «Projekt Aurora» als Teil der Digitalisierungsstrategie weiter vorangetrieben; dabei soll eine neue SAP-Standardlösung das bisherige kantonale System für Personalmanagement und Lohnadministration ersetzen. Andererseits stand im Rahmen der 2024 in Kraft getretenen neuen Personalverordnung für die Zürcher Fachhochschulen (PVF) die Weiterentwicklung der individuellen Leistungsvereinbarungen durch die Vergabe von Stundenkontingenten im Vordergrund, die hochschulübergreifend abgestimmt und 2027 umgesetzt werden sollen. Zudem wurden – gestützt auf das Reglement des Fachhochschulrates – die Interessensbindungen der Hochschulleitung sowie der Professorinnen und Professoren erhoben und publiziert.
Informationstechnologie-Zentrum ITZ und Business Applications BAP
Per Anfang August wurde das bisher im ITZ angesiedelte Team Projects & Portfolio als eigenständige Abteilung Business Applications (BAP) innerhalb der Services etabliert. Die Abteilung bündelt die Kompetenzen in den Bereichen Applikationsmanagement, Business Analyse, Projektmanagement sowie IT-Beratung und bildet damit die zentrale Schnittstelle zwischen IT und Fachbereichen. Die Leitung konnte mit Michael Brunner besetzt werden. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Digitalisierung der Geschäftsprozesse weiter voranzubringen und die fachlichen Bedürfnisse der internen Kundschaft in nachhaltige IT-Lösungen zu überführen.
Das im Jahr 2024 neu gegründete Team Digital Workplace, zuständig für die Bereitstellung des digitalen Arbeitsplatzes, arbeitet neu nach agilen Prinzipien. Arbeitspakete und Fortschritt werden gemeinsam mit den Anspruchsgruppen in einem monatlichen Sprint Planning geplant und überprüft. Dadurch werden die Transparenz über den Ressourceneinsatz erhöht und Reaktionszeiten verringert.
Der «Evento»-Kern als zentrales System der ZHdK wurde erfolgreich auf die neue Plattform «Evento Vision» migriert. Dank der modernisierten Architektur investiert die ZHdK in die Zukunftsfähigkeit ihres Kernsystems und schafft die Grundlage für weitere Entwicklungsschritte. Künftig können beispielsweise ganze Workflows direkt im Kernsystem abgebildet und Prozesse noch besser digital unterstützt werden.
Technical and Event Services (TES)
Die Werkstätten Lehre haben ein Pilotlab mit Arbeitsplätzen eingerichtet, an denen Studierende gestalterisch, künstlerisch und wissenschaftlich mit organischen Materialien sowie mit Mikroorganismen experimentieren können. Die Minors «Material» und «Experimental Interaction» sowie der Major «Industrial Design» haben bereits Projekte darin durchgeführt.
Die AV-Services haben ein Konzept für die gesetzlich vorgeschriebene, wiederkehrende Prüfung elektrischer Geräte nach Schweizer Guideline SNG 482638 ausgearbeitet. Seither wurden 4’761 verschiedene Geräte erfasst, systematisch geprüft und dokumentiert. Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 12’000 Prüfungen durchgeführt. Die wiederkehrende Prüfung stellt sicher, dass von Arbeitsmitteln im regulären Gebrauch keine elektrische Gefahr für Nutzende ausgeht – besonders in der Ausleihe, wo deshalb Geräte vor jeder Überlassung geprüft werden müssen.
Die Event Services haben ihr Umsetzungskonzept für nachhaltige Events (First Party Declaration nach ISO 20121) extern erfolgreich prüfen lassen und werden künftig ihren Fokus auf die Massnahmenbereiche Veranstaltungscatering, Materialeinsatz und Sensibilisierung richten.
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