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    2. Doktoratsprogramm Epistemologien ästhetischer Praktiken
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    Arbeit als literarisches Verfahren der Produktion von Geschlecht

    Arbeit als literarisches Verfahren der Produktion von Geschlecht

      Dr. Franziska Haug

      Das Projekt erforscht die Ästhetik des Verhältnisses von Arbeit und Geschlecht in deutschsprachiger Literatur und englischsprachiger Popmusik. Die These ist, dass es, um ein Geschlecht zu haben, Arbeit bedarf. Dies wird anhand verschiedener literarischer und popkultureller Beispiele von den 1970ern bis zur Gegenwart argumentativ überprüft. Die Auswahl des Materials richtet sich einerseits nach dem ökonomischen Status der Arbeitswelt (vom Postfordismus nach den 1970er-Jahren bis zum neoliberalen Kapitalismus der Gegenwart des 21. Jh.) und andererseits nach dem Status der Frauen- und Geschlechterbewegung (von der 2. Welle der Frauenbewegung bis zum Queerfeminismus). Der Frage, wie Geschlecht literarisch nicht nur dargestellt, sondern vor allem hergestellt wird, geht die These voraus, dass Geschlecht keine natürliche Ontologie besitzt, die als passive Materie einfach da ist. Geschlecht ist im Anschluss an Judith Butler vor allem eine Praxis, die gebunden ist an bestimmte ästhetische, soziale und ökonomische Produktionsbedingungen. Zu fragen, wie Geschlecht gemacht wird, heißt auch, nach den Mitteln der Produktion fragen. Es geht mir allgemein also um die Frage der Materialisierung (von Geschlecht) durch die ästhetische Form sowie um die Form als Verfahren; als Prozess der Produktion – vielmehr als um den Inhalt.

      • Biografie

        Franziska Haug hat Kunstpädagogik, Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt studiert und mit einer Magistra-Arbeit zur «Ästhetischen Produktion von Geschlecht bei Lady Gaga» abgeschlossen. Sie war Lektorin für deutschsprachige Literatur im S. Fischer Verlag. Aktuell ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik an der Goethe-Universität Frankfurt. Ab Oktober 2023 ist sie PostDoc an der Universität Regensburg mit dem Projekt «LGBTQ+-Literaturen in der DDR» innerhalb der Forschungsgruppe «Light On! Queer Literatures and Cultures under Socialism» von der VolkswagenStiftung im Rahmen des Freigeist-Programms.

      • Info

        • Titelvergebende Hochschule: Goethe-Uni Frankfurt

        • Hauptbetreuung: Prof. Dr. Heinz Drügh, Goethe-Uni Frankfurt

        • Ko-Betreuung: Prof’in. Dr. Francesca Raimondi, Universität Düsseldorf/HU Berlin