Aufnahmeprüfung Musik
Sarah O'Brien - Biografie
Sarah O’Brien ist eine äusserst vielseitige Harfenistin, welche in ihren Programmen bewiesen hat, dass die Harfe nicht mehr in einem engen romantischen Rahmen gefangen ist, sondern, von Barock bis zu Zeitgenössischer Literatur, eine eigenständige Stimme hat.
Sarah O’Brien ist Soloharfenistin der Münchner Philharmoniker, eine Position die sie davor beim Concertgebouw Orchester Amsterdam innehatte.
Sie hat mit dem Wechsel nach München, die Harfenklasse an der Hochschule für Musik in Freiburg übernehmen können und wurde im Februar 2003 als Harfenprofessorin an das Mozarteum Salzburg berufen, (Tätigkeit bis 2007). Im Sommer 2003 wurde sie Professorin an der Hochschule für Musik in Basel. Davor war sie Hauptfachdozentin an der Hochschule in Rotterdam und Gastdozentin an dem Conservatorium Amsterdam. Ferner gibt sie Kurse u.a. an der Musikhochschule München, an der Sibelius Akademie in Helsinki, an der Juillard School of Music New York und an der Musikhochschule Luzern. Ab Herbstsemester 2012 ist sie Dozentin für Harfe an der Zürcher Hochschule der Künste.
Frau O’Brien konzertierte als Solistin und Kammermusikerin an Festivals wie: Kuhmo Chamber Music Festival, Vlaandern Festival, Berliner Biennale, Weltmusiktage Essen, Warschauer Herbst, Paris Automne, Ars Musica, Gulbenkian Lissabon, Davos Int. Festival “Young Artists in Concert“ und Aspekte Mozarteum Salzburg.
Kammermusik Partner sind u.a. Christian Altenburger, Benjamin Schmid, Thomas und Patrick Demenga, Christoph Schiller, Felix Rengglli, Jürg Dähler, Michael Kofler, Jens Peter Maintz.
Sie spielte als Solistin mit dem Concertgebouw Orchester unter Bernard Haitink und Hans Vonk, den Münchner Phiilharmonikern unter Hartmut Haenchen, dem Orchestre de la Suisse Romande unter Fabio Luisi und Arpad Gerez, dem Radio Sinfonieorchester Basel, den Zürcher und Münchner Kammerorchestern.
Sarah O‘Brien arbeitet regelmässig mit Komponisten wie Luciano Berio, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann, Wofgang Rihm, Hans Zender und Klaus Huber, mit Instrumentalisten verschiedener Musikrichtungen, so zB. in Duoformationen mit Flöte; Violoncello; Saxophon oder Fagott, als Liedbegleiterin und als Gast beim ensemble recherche, Freiburg. 1992-1998 war sie Mitglied des Landesensembles für Neue Musik ‘MusikFabrik‘ in Düsseldorf. Es folgten Auftritte, Uraufführungen und Premieren an allen Festivals der Zeitgenössischen Musik, u.a. von Nicolaus A. Huber und Kaija Saariaho.
Sarah O‘Brien schloss ihr Studium am Conservatoire de Musique de Genève bei Catherine Eisenhoffer mit dem Premier Prix de Virtuosité 1991 ab.
Weitere Studien absolvierte sie bei Pierre Jamet in Paris und bei Susann McDonald, Indiana University, School of Music Bloomington, USA.
Sie war unter anderem Preisträgerin des Concours International d‘Execution Musicale, (CIEM) Genf 1997 und von 1991-1994 Gewinnerin des Studienpreises der Ernst Goehner Stiftung, Zürich.
Sie ist Mitglied in nationalen und internationalen Jurys und Kommissionen für Wettbewerbe und Probespiele.
