Deutsche Bank startet Kunstprojekt "17ZWEI" mit der ZHdK

Die Deutsche Bank (Schweiz) AG startet am 2. März 2012 mit der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK das Kunstprojekt "17ZWEI". Auf einer von der Bank angemieteten Fläche unter der Zürcher Hardbrücke werden auf 17 Metern Länge und zwei Metern Höhe (17ZWEI) im Laufe des Jahres 2012 alle sechs Wochen wechselnde Kunstwerke von Studentinnen und Studenten des Studiengangs Master Fine Arts der ZHdK ausgestellt.



Die Werke werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die aus Christoph Doswald (Kurator und Leiter der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Zürich), Peter Kilchmann (Galerist) und Shirana Shabazi (Künstlerin) besteht.

Marco Bizzozero, CEO der Deutsche Bank (Schweiz) AG und Leiter Private Wealth Management für EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika): "Junge Künstler zu fördern gehört seit über 30 Jahren zum Anliegen der Deutschen Bank. Gleichzeitig wirken wir mit 17ZWEI an der Gestaltung des Viertels rund um den neuen Prime Tower mit. Unserer neuen Nachbarschaft fühlen wir uns besonders verpflichtet und wollen dies auch mit 17ZWEI zum Ausdruck bringen."

Professor Ulrich Görlich, Leiter des Studiengangs: "Werke für diesen Ort zu schaffen ist eine spezielle Aufgabe. Worauf soll ich in meiner Arbeit eingehen - auf den Ort (Unterführung, S-Bahn, Werbefläche), auf den Auftraggeber (eine weltweit bedeutende Bank) oder auf das Publikum (Arbeiter, Angestellte, Selbständige, Kreative)? Im Laufe des Jahres werden von den Studenten sehr unterschiedliche Antworten auf diese Fragen gegeben werden."

Das Kunstprojekt 17ZWEI startet am 2. März mit einer Arbeit der Studentin Francisca Silva, die den Titel trägt "Süsser Sonntag, Du erinnerst mich an Montag".

Jury-Mitglied Christoph Doswald zum ersten Werk: "Dort, wo die Pendler zur Arbeit hetzen, dort, wo Hochglanzplakate zum Kauf von Ferienreisen oder Saisonmode locken, zum Abschluss von Hypotheken oder zum Verweilen in Restaurants auffordern, betont Francisca Silva das Kontrastprogramm. Sie ruft jenen Tag in Erinnerung, der auf Ruhe und geistige Erneuerung ausgelegt ist: Sonntag. Wie ein Mantra zieht sich der Begriff über die grosse Plakatwand, mit der Hand geschrieben, individualisiert - eine schöne Botschaft gegen Konsumterror und Burnout."

Ab Mitte April und Anfang Juni werden dann die Werke von Patrick Cipriani und Anja Majer unter der Hardbrücke in überdimensionaler Grösse zu sehen sein. Die weiteren "Gewinnerarbeiten" der Zürcher Kunststudenten werden im Laufe des Jahres sukzessive von der Jury ausgewählt.
 

ÜbersichtRSS-Newsfeed?