
Ein Symposium von Ökonomen, Philosophen, Kulturtheoretikern und Designforschern.
Wir wissen viel über die Geschichte des Geldes, die Geschichte der Wirtschaft und der Spekulation; wir sind bestens informiert über Globalisierungsgrade, Wirtschafts- zyklen und einzelne Bilanzen. Doch betrachtet man die jüngeren Diskussionen um das Verhältnis der Schweiz zur umgebenden Euro-Ökonomie, betrachtet man die Konflikte innerhalb der Eurozone oder der Eurozone zum Rest der Welt, so scheint es, als wüssten wir noch zu wenig über den kulturellen Aspekt des Geldes. Welche nationalen bzw. territorialen Unterschiede im Umgang mit Geld, Kredit und Ver- schuldung gibt es? Zu welchen Potentialen, aber auch Konflikten führen diese? Wirken sich geldkulturelle Unterschiede auf kulturelle Erzeugnisse im engeren Sinne aus: auf Designprodukte, auf Architekturen, auf die Gestaltung von Interaktionspro- zessen etc.? Siebzehn renommierte Wissenschaftler geben darauf Antworten.
Ort
Zürcher Hochschule der Künste,
Großer Vortragssaal
Dauer
Freitag, 24.02.2012, 9 – 21 Uhr
Samstag, 25.02.2012, 9.30 – 18 Uhr